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Paarungsverhalten: Leidenschaft ist eine Geisteskrankheit

Liebe, Sex und Zärtlichkeit: Das muss man genau auseinanderhalten. Erwachsene wissen sowas eigentlich. Aber manchmal meinen sie, sie müssten noch mal jung, dumm und kitschig sein.

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jujo 14.02.2015, 13:24
1. ...

Wenn der Pulverdampf des Begehrens vorbei ist, das normale Miteinander Alltag ist. Man sich aber des anderen sicher ist, ein Urvertrauen besteht, das man sicher ist, das der andere an seiner Seite ist und bleibt was auch immer passiert, wer das meint mit der Beziehung über Jahrzehnte erreicht zu haben, der kann sich beglückwünschen, das nenne ich für mich Liebe!
P.S.
Ich bin ausserstande mir ein Leben ohne meine Partnerin auch nur vorzustellen, sollte mir das passieren, wird das (mein) Leben weitergehen, mit einem riesigen Fragezeichen.

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calipso1000 14.02.2015, 13:38
2.

Ich bin 64, habe viel gelernt, gesehen, ertragen im Leben, aber so einen komische, eigentlich lebenszynischen, von frustrierter Hand geschriebenen Artikel, habe doch selten gelesen. Liebe Mädchen und Jungen, glaubt nicht den Käse der hier geschrieben worden ist, denn Liebe hat sehr wohl mit Leidenschaft zu tun!!!

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jopfoe 14.02.2015, 13:40
3. Falsch, Frau Sybille!

Ich bin (deutlich) über 60 und WEISS, dass Liebe sehr wohl etwas mit Leidenschaft zu hat. Und dass Wagner ein verdammter Antisemit war. Und eine Menge Kitsch produziert hat.

So, das musste mal gesagt werden!

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karlsiegfried 14.02.2015, 13:46
4. Alte Kamelle

Schon mein Vater sagte, Heiraten ist die letzte Kinderkrankeit. Ich füge hinzu: Liebe und Leidenschaft ist eine chemische Fehlrekation des Menschen.

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deltametro2 14.02.2015, 13:47
5. Selten so gelacht!

- im Zweifel ist immer Sloterdijk dabei -

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stauss4 14.02.2015, 13:48
6. Das ist sogar mal richtig

Das Paarungsverhalten von Tier und Mensch wird von zwei Drogen gesteuert, von Testosteron und Östrogen. Was beim Manne im Alter zwischen 18 und 42 zumeist zu einem milden Wahn führt, der durch Alkohol noch verstärkt wird. Bei Frauen bedeutet ihre körpereigene Droge ab einem Alter von ca. 16 ein temporäres und partiellen Aussetzen der Geistestätigkeit und dann ein dauerndes Ungleichgewicht der Psyche bis hin zu den asozialen Verhaltensmustern bei älteren Frauen (Xanthippen).

Sigmund Freund war damals im Wissen noch nicht so weit. Seine "Erkenntnisse" hat er übrigens nur in vielen Gesprächen mit beknackten Frauen gebildet. Die sind demgemäss. Obwohl er selbst Morphium und Kokain schluckte, also die Veränderungen seiner eigenen Psyche durch Drogen hätte erkennen können. Aber der war schon so abgedreht, dass er das Offensichtliche nicht merkte.

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deltametro2 14.02.2015, 13:57
7. Wie schon Giuseppe Tomasi di Lampedusa

(aus dem Gedächtnis zitiert) über die Ehe sagte,

...un anno di fuoco e fiamma, trent'anni di cenere...

... Ein Jahr Feuer und Flamme, dreißig Jahre Asche...

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Tante_Frieda 14.02.2015, 14:01
8. Abgeschrieben

Da hat Sibylle gut abgeschrieben!Der Satz "Liebe ist die schönste Geisteskrankheit der Welt" existiert schon sehr lange.Aber man hört ihn,auch leicht abgeändert,immer wieder gern...

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rantzau 14.02.2015, 14:10
9. Schön geschrieben

Leidenschaft ist eine Krankheit, das hat schon Guy de Maupassant festgestellt. Deutschland ist noch recht verträumt (blaue Blume, Deutsche Romantik) oder neigt zum Harten (Berlin SM Hochburg, etc.). Interessanter Widerspruch. Dabei sagt doch der Artikel ganz klar: die Liebe machts, die Treue, die Sorge. Und es kann sehr schön sein, zusammen alt zu werden, man muss nur was dafür tun und sich was zu erzählen haben.-)). Verschemlzung und Selbstaufgabe macht auf Dauer langweilig, deswegen endet auch Leidenschaft!

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