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Pegida und die German Angst: Auf Alarm geschaltet

Die Angst des Deutschen vor der Welt: In Dresden geht es ja gar nicht um den Islam. Jede Demonstration ist ein Schrei nach Sicherheit.

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lemmy 17.01.2015, 15:51
1. Wir sind selber schuld ?

Frau Berg, das ist großartig geschrieben und bringt fast alles auf den Punkt. Nur leider ist Ihre Schlussfolgerung am Ende Ihres Beitrages voll daneben: Wir sind selber schuld ?
Was Sie in Ihrem Artikel "beklagen" ist genau das, was der Papst kürzlich gesagt hat: "Die Märkte sind wichtiger geworden als die Menschen und die Märkte "töten" Menschen". Aber schuld daran sind nicht wir, sondern die allmächtige Politik, die sich einer Klientelpolitik verschreibt, die ihresgleichen sucht. Und eine Wahl haben wir nie wirklich gehabt, im wahrsten Sinne des Wortes: Egal welcher politischen Richtung die Regierungsmacht gehört, sie alle erliegen über kurz oder lang dieser Lobby-Politik. Diese Politik wird doch schon lange - und dies natürlich nicht nur in Deutschland, sondern weltweit - in sogenannten "Think-Tanks" hinter den Kulissen durchdacht und ausgefeilt. Und bitte jetzt nicht wieder ein Shitstorm zum Thema "Verschwörungstheorien", die Existenz dieser dubiosen Institute, Vereine und Gesellschaften, in denen das "Who is Who" unserer Gesellschaft - incl. Journalisten - verkehrt, ist längst hinlänglich bekannt, und dank Internet kann das jeder nachlesen. Deshalb wie wahr Ihre Aussage: "Wohlhabend wird in diesem Land keiner mehr", ganz im Gegenteil, die Armut nimmt zu, die Schere wird immer größer, gerade in Deutschland. Die "schwarze Null" wird wie eine heilige Kuh durchs Dorf gepeitscht auf dem Rücken aller kleinen Steuerzahler, die sich dafür anschauen können, wie ihr Land und sie selbst kaputt gespart werden, aber Banken, Märkte und ganze Länder mit Milliarden gerettet werden, woran wiederum auch wieder nur Banken verdienen. Alles beim alten: Geld regiert die Welt, und das haben nur noch wenige Privilegierte. Und dann gibt es am Ende eine ganz banale sozio-psychologische Reaktion: es werden Ängste geschürt, die sich dann in grenzenloser Wut irgendwo kanalisieren. Die Rattenfänger unterschiedlichster Couleur (ob rechts oder links, islamophob, islamophil, Antisemit oder anders, egal) machen sich das zu Nutze. Und am Ende stehen wir dann vor dem Scherbenhaufen, so wie jetzt. Und was sollen wir jetzt tun ? Da fällt mir nur das Ende Ihres letzten Artikels ein:
Jeden Tag versuchen kein "Ar*******" zu sein (sorry, ist nur ein Zitat)!!

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Immanuel_Goldstein 17.01.2015, 15:52
2. German Angst ist in meinen Augen ein Krankheitsbild

Die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland Opfer eines Terroranschlags zu werden ist faktisch 100 mal niedriger, als einen 6er im Lotto zu haben. Viel höher dagegen ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines U-Bahn-Mörders zu werden, vom Krokodil verspeist zu werden, im Schwimmbad zu ertrinken, ganz zu schweigen von der 100.000 mal höheren Wahrscheinlichkeit, in einen tödlichen Autounfall verwickelt zu werden.

Das sind die statistischen Fakten, die absichtlich niemals kommuniziert werden, damit unsere Politiker immer schön die Ängste schüren können. Deshalb ist es nicht von der Hand zu weisen: Wer Angst vor Terroristen hat, sollte psychiatrische Hilfe aufsuchen, aber nicht ohne die Angst, auf dem Psychiater-Sofa an Herzversagen zu verscheiden. Denn selbst letzteres ist wahrscheinlicher, als ein böser Islamistenbomber.

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agua 17.01.2015, 15:52
3.

Umarmung Frau Berg.
Die Welt ist aus den Fugen geraten .
So etwas geschieht nicht von heute auf morgen,sondern ist das Ergebnis einer Entwicklung.
Ich befürchte,dass wir damit leben müssen.
Und das Betrachten von schrecklichen Nachrichten in der Ferne der Vergangenheit angehören wird.

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fleur.kp 17.01.2015, 16:22
4. Kolumne Frau berg

Wie recht sie hat mit dem was sie schreibt! Wir alle waren im Dornröschenschlaf.
Mutti macht und regelt es ja.Wir bekommen jetzt langsam den Lohn für unsere Gleichgültigkeit. Viel schlimmer wird es noch für unsere Enkel und Kinder. Für Witwen und alleinerziehende Mütter. Sie sind die Verlierer unserer Gesellschaft.

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janowitsch 17.01.2015, 16:38
5. Jeden Tag versuchen kein A... zu sein

Diesen Satz aus Frau Bergs letzten Artikel habe ich auch noch im Kopf. Das ist es, was man persönlich machen kann in einer Welt, die gefühlt aus den Fugen gerät.

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wahrsager26 17.01.2015, 16:48
6. German Angst

zuallererst sind wir Deutschen mit uns selbst überfordert.Ist die Einstellung Sicherheit haben zu wollen ,ein sträflicher Wunsch?Danke

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lupo44 17.01.2015, 16:56
7. Frau Berg das war schonungslos ehrlich...

endlich eine Offenbarung zur Situation in Deutschland.Man sollte nicht Europa sagen ,trotzdem das auch nicht falschwäre. In meiner Umgebung von Bekannten und zum Teil auch von Kollegen bin ich fast der Eizige der sich für die politische Situation in Deutschland interessiert. Zu meinen Erschrecken bin ich hier der Einsame bei meinen Anstößen und Fragen.
Sie fallen entweder aus allen Wolken oder wollen den "totalen Krieg" Dazwischen gibt es baer den großen Teil die garkeine Antwort geben ,weil sie desintressiert sind und viel lieber über Film,Sex und Geld reden wollen.Politik=die machen ja sowieso alle wie sie wollen.Terroristen gab es schon immer auf der Welt und wenn es mal knallen sollte -naja wird schon nicht so schlimm sein.Das macht nachdenklich!! Was ist los mit unserer Gesllschaft?Nicht sauer sein was jetzt kommt ,es gibt für mich jetzt auch eine Antwort zu unser Aller Vergangenheit-danach fragten Alle wie konnte es so weit kommen? Die Menschen in Deutschland sollten endlich ohne Hetze ,ohne Rassismus aber nüchtern mal nach denken was jeder Einzelne falsch macht wenn er so unpolitisch ist und bleibt wie geschildert. Nochmals danke Frau Berg für diesen Beitrag.

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blowup 17.01.2015, 17:00
8. Danke, aber eins fehlt noch.

Danke für diesen Artikel. Es fehlt eigentlich nur noch eines: Die Wut über einen politisch-bürokratischen Apparat, der immer bürgerferner agiert, Probleme einfach nach unten wegschiebt und mit immer neuem bürokratischen Krimskrams (z.T. im Auftrag der Lobbygruppen, siehe Wärmedämmung) munter an der Umverteilung von unten nach oben werkelt.

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Augustusrex 17.01.2015, 17:07
9. So ist es

Hallo Frau Berg, Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.
Bei der Leipziger LEGIDA ist das nicht anders. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, mir die 17 Punkte von denen anzuschauen. Zusammengefasst sagen die nichts anderes aus als: "Wir haben Angst vor jeder Veränderung, wir haben Angst vor morgen." Das Problem ist aber, das Leben ist nun einmal Veränderung. Es ist noch nie jemandem gelungen, den Status quo fest zu schreiben. Die DDR hat es in gewissem Maße versucht (es gab praktisch keine Reformen), ist aber natürlich gescheitert. Merkel versucht auch, diesen Eindruck von "Stabilität" zu verbreiten. Trotzdem haben einige Leute Angst vor der Zukunft.

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