Forum: Kultur
Pegida und Podemos: Ich back mir meine Debatte

Syriza und und Podemos sind keine verantwortungslosen Populisten - sie sind die Folge von politischen Entscheidungen in Berlin und in Brüssel. Zeit, über das Wesentliche von Politik und Geschichte zu sprechen.

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alexxa2 06.02.2015, 17:48
1. Nichtmal Lust

Zum kommentieren bekommt man mit solchen Artikeln mehr. Es tut einfach nur noch weh, au, au, au, aua....!!! Und ich bin sicher dass der Autor das gar nicht böse meint. Er kann einfach nicht mehr....:-(((

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sonnenschein2013 06.02.2015, 17:51
2. Endlich...

spricht mal jemand drueber! Als diese Woche die Diskussion ueber die Krawatte von Szipras begann, war mein erster Gedanke " Das haut dem Fass den Boden aus...haben wir auf der Welt und in Europa keine anderen Probleme?" Unglaublich ....
Danke fuer den Nachdenkartikel!

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pratter 06.02.2015, 17:51
3. Böse, böse, Herr Dietz

und völlig neben der Mütze.

Solch ein Artikel von der Seite, die Sie hier kritisieren - und Sie würden die Mobilmachung ausrufen.

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sametime 06.02.2015, 17:59
4. Danke.

Sehr schöner Artikel. Bitte mehr davon.

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Maya2003 06.02.2015, 18:01
5. http://www.spiegel.de/forum/kultur/pediga-und-podemos-ich-back-mir-meine-debatte-thread-234389-1.html

"Syriza und Podemos sind die Folge von politischen Entscheidungen in Berlin und in Brüssel. Sie sind keine "Populisten". Sie sind die logische Konsequenz von sechs Jahren einseitigem und ungerechtem Krisenmanagement."

....und dem Totalversagen des deutschen Spitzenjournalismus als Vierter Gewalt.
Ein Journlismus der sich spätestens seit Schröders Agenda nur noch als Hilfsorgan der Herrschenden versteht und unkommentiert Regierungspropaganda betreibt.

Kritik am neoliberalen Mainstream ist unerwünscht, Abweichler werden je nach Lage entweder links- oder rechtsaussen verortet und medial auf den Scheiterhaufen geworfen; "Erinnerung" wird zur Pflichtübung und "Schuld" als Instrument für politische Ziele benutzt.

Die Trennung zwischen Regierung und Regierten, zwischen Oben und Unten war seit 1949 noch nie so stark. Aber anstatt die gesellschaftlichen Fehlentwicklungen und den antisozialen Kern des herrschenden Finanzsystems zu betrachten, zu hinterfragen, wird alles mit dem Schlagwort "alternativlos" abgewürgt, wird der Bürger zum Untertan gemacht der gefälligst sein Kreuzchen an der "richtigen" Stelle machen soll - um dann den Mund zu halten.

Wer das nicht macht wird ----- siehe oben.

Aber es beginnt zu grummeln; bis dieses Grummeln aber in den Vorstandsetagen unserer Medienkonzerne zu hören ist wird noch einige Zeit vergehen - und die Propagandamaschine 24/7 weiterlaufen. Alternativlos versteht sich.

Aber WIR sind ja soviel besser als unsere Vorfahren - "warum haben die das damals nicht gesehen ?". Weil sie genauso manipuliert wurden wie wir heute.

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Hokuspokus 06.02.2015, 18:07
6. Alles Humbug

Pegida, Po-demo, Schnick und Schnack, der ganze Unfug ist ein Kind des Internets, kapiert das keiner?
jeder Quatsch und jeder Mist wird durch Facebook, Twitter, Foren usw. gejagt bis die kritische Masse für einen neuen Flashmob zusammen ist. Keine Flugblätter drucken lassen, keine wochenlangen Diskussionen über wo und wann, keine Bürgerversammlungen. Das Internet macht´s möglich. Jeder sammelt für den hinrrissigsten Blödsinn Unterstützer und meint das wäre jetzt die Revolution. Das ist alles heisse Luft und wir müssen uns zukünftig dran gewöhnen, dass alle Nase lang eine andere Trendgruppe mit "Smartphone" sich Eiswasser über den Kopf giesst, Petitionen bei der EU einreicht, Abendspaziergänge für und gegen alles mögliche unternimmt oder unangemeldet zu tausenden auf Teenygeburtstagen erscheint. Alles heiße Luft, morgen schon vergessen, nix von Dauer. Direkte Demokratie eben. Zurück zum Ernst der Lage.

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begeka 06.02.2015, 18:10
7. Selbsterkenntnis des Georg Diez? Und Widerlegung

Mit einer kleinen Textklitterung zur Wahrheit: "gleichzeitig tauchen zur Zeit immer genau dort Neonazis, Faschisten oder Antisemiten auf, wo man sie braucht.
Ein neonazistisches Ablenkungsmanöver.
Es war aber auch immer bequemer, sich über die Neonazis aufzuregen, die " bei Pegida sind.
In (noch) größerem Ernst: Feine Unterstellung, die Gesprächsbereitschaft Gabriels gegenüber Pegida mit seinem "Nazi-Vater" zu erklären, der ihm wohl das Nazi-Gen vererbt haben muss. So geht Gutmenschentum!

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Bondurant 06.02.2015, 18:11
8. Man kann gar nicht

beschreiben, wie einem diese Schlaumeiereien

Und es ist auch etwas albern, die Griechen erst durch eine finanzpolitische Schwitzkastenpolitik aus der zerstörten Mitte an die Ränder des politischen Spektrums zu treiben und ihnen dann den Extremismus auch wieder vorzuwerfen.

von Feuilletonisten auf den Geist gehen. Lieber Georg Dietz, FYI:

Die finanzielle Misere Griechenlands wurde in erster Linie verursacht durch die vom griechischen Volk gewählten Regierungen der PASOK und der Nea Demokratia. Die vom Volk nicht zuletzt deshalb gewählt wurden, weil sie das Fließen von Milch und Honig versprachen. Das ist - unerwartet für den Durchschnittsgriechen, offenbar - völlig danebengegangen.

Aber jetzt soll wieder keiner was dafür können, bei den Wählern. Die hätten das ja nicht gewußt. schuld sind natürlich andere. Wie gesagt, es nervt.

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Aleksandrs Krievs 06.02.2015, 18:14
9. verlogene Geschichtspolitik

Herr Diez, Sie beklagen die verlogene Geschichtspolitik und widersprechen sich in Ihrem eigenen Artikel selbst:

"... Gabriel ... Gesicht seines eigenen Nazi-Vaters ..." (soll wohl heißen: PEGIDA-Demonstranten = alles Nazis)

und messen wie bei Gutmenschen üblich mit zweierlei Maß:

"die Fixierung auf die Frage, ob daran auch "faschistische" Gruppen beteiligt sind, hat dabei von Anfang an das überdeckt, worum es eigentlich ging: Ein Land, das um seine Freiheit ringt, und Bürger, die selbst bestimmen wollen, wie sie leben."

Diesen Bürgern gestehen Sie diese Freiheit zu, da kann man kaum widersprechen. Aber was ist mit der Freiheit jener Bürger, die auch bestimmen wollen WO sie leben wollen (sprich: zu welchem Land sie gehören und sich historisch auch zugehörig fühlen)? Dass sie durch die Umstände der jüngeren Geschichte einem anderen Staat zugesprochen wurden, ist nicht deren Schuld.

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