Forum: Kultur
Pegida-Versteher: Deutschlands große Konfliktvermeidungsshow

Alle wollen die Pegida verstehen, niemand bietet Paroli. Diskussionsdesaster wie die letzte Jauch-Talkshow zeigen: Moslems werden wie Probleme behandelt, Nicht-Moslems in Jagdbraun wie Patienten.

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Dirk Ahlbrecht 23.01.2015, 16:01
10.

Nach diesem Ihrem Beitrag, Herr Diez, können wir festhalten, dass auch Sie kein Interesse an einer gesamtgesellschaftlichen Diskussion zu diesen Themenfeldern haben; und sich lieber weiterhin hinter der "alles Nazis"-Floskel verstecken wollen.

Kann man natürlich machen. Löst aber keines der Probleme.

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Emil Peisker 23.01.2015, 16:16
11. Dirk Ahlbrechts Sinnsuche...

Zitat von Dirk Ahlbrecht
Nach diesem Ihrem Beitrag, Herr Diez, können wir festhalten, dass auch Sie kein Interesse an einer gesamtgesellschaftlichen Diskussion zu diesen Themenfeldern haben; und sich lieber weiterhin hinter der "alles Nazis"-Floskel verstecken wollen. Kann man natürlich machen. Löst aber keines der Probleme.
Sie auf Seiten der Pegida?

Nur weil die gegen Islamismus sind ? (angeblich)

Sie sollten sich dann doch mal ansehen, wofür diese Leute sind, dann wird sicher auch Ihnen schummrig.

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hauke_beck 23.01.2015, 16:16
12. ZDF, Illner 22.01.2015

Da läuft gestern eine der besten Sendungen/Gesprächsrunden zum Thema Islam, seit es vermehrt in den Medien behandelt wird, und SPON hält es nicht für nötig darüber zu berichten? Im Gegensatz zu den gefühlt 100 Sendungen davor, gab es gestern tatsächlich soetwas wir eine fruchtbare Diskussionmit interessanten und sehr gut informierten wie erfahrenen Teilnehmern, sowie einige neue Erkenntnisse und Lösungsansätze. Das war wirklich überaus erfrischend. Und zwar so sehr, dass Frau Illner satte 8 Minuten überzogen hatte, ohne mit der Wimper zu zucken, vielleicht hat sie es auch gar nicht gemerkt.

U.a. kam hier wieder sehr deutlich hervor, dass es der Islam und seine Muslime sind, die sich intern mit dem Thema Extremismus im Namen Allahs auseinandersetzen müssen. HIer kam dann ein ganz neuer Aspekt hinzu. Angesprochen wurde das Fehlen eines Vertreters der Muslime für ganz Deutschland bzw. Europa, ähnlich wie den Zentralrat der Juden. In diesem Zusammenhang konnte Imam Meyer bestätigen, dass es sehr viele kleine Verbände in Deutschland/Europa gäbe, die sich noch nicht einmal untereinader einig sind, wie der Islam auszulegen ist. Solange das nicht geklärt ist. Solange diesbzgl. eine klare Linie nicht geklärt ist, wirkt die Aussage "Der Islam gehört zu Deutschland" einfach nur sehr sehr uninformiert, ja fast etwas naiv dämlich, aber auf jeden Fall sehr ignorant denen gegenüber, die sich ERNSTHAFT mit dieser komplexen Materie auseinandersetzen wollen. Vielen Dank, Frau Illner und Ihren Gästen für eine überaus informative und hilfreiche Sendung! Man konnte fast ein Fundament erkennen, wie die Zukunft aussehen könnte. Das macht Hoffnung!

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wiseguyno1 23.01.2015, 16:17
13. Rechte Rhetorik

Zitat von micromiller
ein sehr ausgewogener und informativer Artikel, Karl-Eduard von Schnitzler könnte argumentativer Pate gewesen sein.
Wenn man keine Argumente hat, wird man persönlich.
Hut ab, Sie haben Schopenhauers Dialektik verstanden.

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Pierrot7 23.01.2015, 16:20
14. bitte erstmal sauber redigieren

Vor dem hastigen Übergang zur Polemik, sollte Herr Dietz seine Quellen ordentlich angeben. Der Autor des pegida-kritischen Textes in der FAZ heißt Christian Geyer, nicht Matthias Geyer. Der "weitgehend unbekannte Dresdner Politikwissenschaftler" wurde u.a. ausgezeichnet mit dem Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages, ist Autor von sieben wissenschaftlichen Monografien und kann sich seit einigen Monaten kaum retten vor Anfragen und Einladungen der Medien: Werner J. Patzelt. Wer politisch interessiert ist, ab und zu Zeitung liest und fernsieht, weiß natürlich, wer gemeint ist, obwohl Dietz seinen Namen hier unterschlägt. Niemand verlangt von einem SPON-Feuilletonisten, dass er sich im Politikbetrieb gut auskennt. Dietz sollte dann aber formulieren: ein "MIR weitgehend unbekannte Dresdner Politikwissenschaftler". Was nun den "volkspädagogischen Ton, der die Diskussion bestimmt," betrifft, kann ich Dietz nur zustimmen. Aber das liest man klüger analysiert und besser formuliert dort, wo er den Gedanken aufgegabelt hat: "Edel sei der Volkswille" von Werner Patzelt, FAZ, 21.01.2015.

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DenkZweiMalNach 23.01.2015, 16:21
15. Ohne die Farbe B... geht es nicht

Die Farbenlehre von Herrn Diez ist so simpel wie eintönig. Es gibt nur bunt und die Farbe Braun. Eigentlich sollte man solche Kommentare gar nicht mehr weiterlesen, wenn da der grosse braune Farbkübel über irgendwelche Leute im 21. Jahrhundert ausgeleert wird. Nachhilfe in Geschichte wäre angebracht, weil genau so die aktuellen Bruchlinien in der Gesellschaft nicht erkannt werden. Und die sind nun einmal ganz andere als vor 80 Jahren.

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Whybr 23.01.2015, 16:22
16. Artikel verfehlt die Realität

Die Pegida-Argumente wurden von Anfang nicht gehört und die Jauch-Sendung (man kann zu der stehen wie man will) war tatsächlich das 1. Mal, wo mal ausgeredet werden konnte. Die Rückschlüsse in diesem Artikel sind daher wieder mal einschlägi: "PEGIDA ist rechts und links sind die Guten". Damit wird man das offensichtlich Chaos bei der Einwanderung nicht lösen können.
Sie brauchen nur weiter oben die redaktionellen Kurzschlüsse zum Thema "Khaled B. in Dresden" zu lesen, da hat man sich wieder gründlich geirrt, weil der Streit mit Todesfolge nichts mit anderen Einwohnern Dresdens zu tun haben.
Empfehlung: Nicht immer nur Etiketten verteilen, sondern mal argumentativ mit dem Thema auseinandersetzen.

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smillenium 23.01.2015, 16:23
17. Gleiche Kerbe

Immer wieder rein in die gleiche Kerbe. Ihr Artikel besagt nichts anderes als dass einzig die Mainstreammeinung in Deutschland zu gelten hat. Jeder, der diese nicht teilt ist dumm/dumpf oder zumindest ziemlich braun. Wenig phantasievoll. Dialog wird verweigert, Behauptungen werden aufgestellt und täglich wiederholt, andere Meinungen weggewischt. Für mich ist das der gleiche Ausverkauf an Menschen, wie er gerade mit dem Geld (EZB) passiert. Die Lebensleistung der Mehrheit der Menschen in Europa wird geopfert für eine Oberschicht, die eh fett im Geld schwimmt. Und wenns noch nicht genug ist, dann wird ein sinnloser Krieg angezettelt. Trifft ja bloß die Kleinen, die Großen sahnen ab und verziehen sich in sichere Gefilde.

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rauchmelder 23.01.2015, 16:26
18. @eremit 123

Ja super. Gerade in der Ausgrenzung von Minderheiten entdeckt man auf einmal seine demokratischen Wurzeln. Das ist ja das Perfide. Anstatt, dass die ganzen Angstmenschen mal wegen der Explosion der Mieten, Angst vor Jobverlust und gegen übermäßigen Leistungsdruck also wirkliche ernst zu nehmende Ängste, auf die Straßen gehen und da die direkte Demokratie entdecken, nee die suchen einfache Antworten. Was passiert, wenn die Leute gefragt werden, ob die "kriminellen" Ausländer aus den Kriegsgebieten bei denen um die Ecke einziehen sollen, sie sagen nein. Minderheitenschutz will ich solchem Mob nicht überlassen. Bei den Rechten scheint es immer diese Verstehenstendenzen zu geben, wären Linke diskrediert werden. Warum unterstützt man nicht mehr die Leute, die gegen Pegida auf die Straße gehen?

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lorenzcarla 23.01.2015, 16:31
19. Tja, Herr Diez -

sie können sich wohl auch nicht vorstellen, dass es ganz viele Leute in Deutschland gibt, die sich von dem Betrug des Normalbürgers in der Rentenfrage (im Gegensatz zu Beamten, Ärzten, Rechtsanwälten und Parlamentariern bezahlt dieser die gesamte Zeche), von den Arbeitslosenstatistiken (immer mehr nichts in die Sozialsysteme einzahlende 450 €-Jobber), von der immer gravierender werdenden Altersarmut beeindrucken lassen. Es gibt ganz viele Bürger, die die Rettung von Katastrophen-Banken nicht als "alternativlos" erachten. Die sämtliche Angestellte der Regierungssender ARD und ZDF als überversorgt betrachten; und gerne auch nur von acht, anstatt von 16 Länder-Ministerpräsidenten "betreut" werden würden; denen 333 Abgeordnete im Bundestag genug sind. Sie müssen auch sehen, Herr Diez, dass mehr als 70 Prozent der Dresdner Spaziergänger weder extrem rechts noch islamophob oder Ausländerhasser sondern Mittelschicht-Bürger sind. Diese Leute wurden in ihrer Resignation zu den Nichtwählern getrieben, die haben zumeist die Nase voll davon, dass Mittelmäßigkeit und Selbstversorger an den Schalthebeln von Politik und Wirtschaft falten und walten. Diese Menschen in die ganz rechte Ecke zu stellen ist ignorant und unfair. Gruß aus dem Bergischen Land.

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