Forum: Kultur
Philosophenduell Zizek vs. Peterson: Mit dem Taschenmesser ins Artilleriegefecht
Ulrich Baumgarten/ Getty Images; ZUMA Press/ imago images

Marxist trifft auf rechten Vordenker, 3000 Zuschauer füllen die Ränge. Und dann das: Slavoj Zizek hat im Duell mit Jordan Peterson lächerlich leichtes Spiel. Protokoll einer rhetorischen Meisterleistung.

Seite 5 von 19
kingcole 20.04.2019, 13:17
40.

Zitat von prof.unrat
Dieser Beitrag bestätigt meinen Eindruck, dass rechte Ideologien von Dummheit, Ignoranz, Ängstlichkeit, Borniertheit und eingeschränktem geistigen Horizont geprägt sind. Mit wirklicher Intelligenz hat das nichts zu tun. Und wie soll man sich mit Dummheit auf Augenhöhe auseinandersetzen? Das geht nicht.
Da mögen sie sicher recht haben, aber warum machen sie das an RECHTEN Ideologien fest?

Beitrag melden
Haarfoen 20.04.2019, 13:22
41. Prima!

Man kann es nur begrüßen, dass in in den Medien und in unserer Gesellschaft die Systemfrage ernsthaft diskutiert wird. Die Anzahl der Zuschauer und das öffentliche Interesse sprechen für sich.
Für die Anhänger des Neoliberalismus ist das natürlich eine unerwünschte Debatte, da die eigene Theorie keinen wissenschaftlichen Unterbau hat uns sich wesentlich auf Behauptungen und Geplapper stützt. Da wird das Wesen des Menschen bemüht, von einer Selbstregulierung der Märkte gefaselt, soziale Probleme soll eine "invisible hand" lösen und der politische Gegner wird mit dem Argument "Neid" desavouiert. Die Claqueure des Neoliberalismus haben es zunehmend schwerer, die Bilanz eines zerstörten Klimas und einer zerstörten Umwelt, so wie die Zersetzungserscheinungen der gesellschaftlichen Mitte und des sozialen Friedens argumentativ zu begründen und das Klima der Angst und des Wettbewerbs weiter (künstlich) aufrecht zu erhalten. Marx analysiert diese Tendenzen ja recht präzise. Die riesigen Probleme (Zizek sieht das sicherlich richtig) können global nur mit einer "Enthauptung" des Neoliberalismus und Zerschlagung kapitalistischer Monopole gelöst werden.

Beitrag melden
joseph009 20.04.2019, 13:27
42. Ich bin der Meinung ...

SPON und Spiegel bewegen sich auf einem sehr schmalen Grad. Ihr seid auf dem besten Weg eine BILD für Linke zu werden. Wobei man da BILD unrecht tut. Was man dort auf Seite 2 lesen kann, ist deutlich differenzierter und ausgewogener als auf SPON.

Beitrag melden
flintstone888 20.04.2019, 13:32
43. Was sagen linke Ideologen über rechte Ideologen?

Zitat von prof.unrat
Dieser Beitrag bestätigt meinen Eindruck, dass rechte Ideologien von Dummheit, Ignoranz, Ängstlichkeit, Borniertheit und eingeschränktem geistigen Horizont geprägt sind. Mit wirklicher Intelligenz hat das nichts zu tun. Und wie soll man sich mit Dummheit auf Augenhöhe auseinandersetzen? Das geht nicht.
dass rechte Ideologien von Dummheit, Ignoranz, Ängstlichkeit, Borniertheit und eingeschränktem geistigen Horizont geprägt sind.

Was sagen rechte Ideologen über linke Ideologen?
dass linke Ideologien von Dummheit, Ignoranz, Ängstlichkeit, Borniertheit und eingeschränktem geistigen Horizont geprägt sind.

Beitrag melden
Haarfoen 20.04.2019, 13:44
44.

Zitat von flintstone888
dass rechte Ideologien von Dummheit, Ignoranz, Ängstlichkeit, Borniertheit und eingeschränktem geistigen Horizont geprägt sind. Was sagen rechte Ideologen über linke Ideologen? dass linke Ideologien von Dummheit, Ignoranz, Ängstlichkeit, Borniertheit und eingeschränktem geistigen Horizont geprägt sind.
Ihr Beitrag ist der Beweis für einen Zerfall von politischer Kultur.

Beitrag melden
doc_snyeder 20.04.2019, 13:47
45. Man versteht nicht

womit Zizek den Debattenstreit für sich entschieden haben soll, ausser dass der seinen Kontrahenten einen Idioten nennt. Das ist so in etwas das Debattierniveau eines Sechsjährigen im Kindergarten. - Allerdings versteht man, dass Autor Frank, was man ohnehin schon von seinen Talkshowkommentaren weiss, die Kombination aus einem Alt- und einem Neobolschewisten ist.

Beitrag melden
eenberlina 20.04.2019, 13:57
46.

Zitat von Dale
Ich danke Ihnen. Exakt DAS war mein erster Gedanke. Wie immer ist Spon nicht ernst zu nehmen. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
Ein paar Fragen an Sie und den OP, den Sie zitiert haben:

1) Woher haben Sie die Information, dass Hr. Arno Frank Marxist sei?

2) Wenn SPON "wie immer" nicht ernst zu nehmen ist, was machen Leute wie Sie dann hier? Zuviel Zeit zur Verfügung?

Bonusfrage: Wie weit muss man eigentlich politisch rechts stehen, damit einem die politische Mitte links-extrem erscheint?

Ich freue mich auf Ihre Antworten.

Beitrag melden
Bernd.Brincken 20.04.2019, 13:58
47. Also nur Frieden

Die eigenartige Kriegs-Retorik soll offenbar kompensieren, dass es zwischen den beiden Autoren keinen echten Diskurs, aber auch keinen Konflikt gab.
Die Zuweisungen als Marxist hier und Rechter dort kosten offenbar viel Mühe, und halten der Wirklichkeit der Autoren nicht stand. Offenbar fühlten sich beide unwohl in der Rolle des inszenierten Gladiatorenkampfs.
Hier noch einen Sieger zu küren - eher lächerlich.

Beitrag melden
spmc-12355639674612 20.04.2019, 13:58
48. Als Student

Zitat von citizen01
warum haben denn Studenten und Professoren diese Angst, mit ihm zu diskutieren?
habe ich auch nicht gerne mit ahnungslosen Selbstdarstellern diskutiert, Sie etwa?

Beitrag melden
pfzt 20.04.2019, 13:58
49.

Zitat von Roboutico
Was Herr Frank hier abliefert ist ein offensichtlicher Versuch Jordan Peterson niederzuschreiben. Er nennt Herrn Peterson im Artikel u.a. mehrfach als Vertreter der Alt-Right-Bewegung, von der sich der Psychologieprofessor aber ständig vehement abgrenzt. Solche Fakten scheinen im "Qualitätsjournalismus" von Herrn Frank aber keine Rolle mehr zu spielen. Geht es ihm hier doch allzu deutlich nur um hämische Demontage.
So ist es. Peterson ist ein rotes Tuch und muss unbedingt erledigt werden, egal wie und egal weswegen, ich kann das Jagdfieber förmlich riechen.

Beitrag melden
Seite 5 von 19
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!