Forum: Kultur
Plädoyer: Der Spargelkult muss enden
Roland Weihrauch/ dpa

Es ist das privilegierteste Gemüse Deutschlands, der alte weiße Mann der Kulinarik, Dickpic-Ersatz im Netz - auch Markus Söder hat was dazu zu sagen. Ach ja, die Ernte ist übrigens auch menschenverachtend. Eine Abrechnung.

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ottomerlin1 23.04.2019, 11:28
360. Überflüssig

Nach dieser Kolumne von Frau Stokowski , die so überflüssig wie ein Kropf ist, habe ich beschlossen wirklich keinen Beitrag mehr von ihr zu lesen.

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Der_schmale_Grat 23.04.2019, 11:31
361. Ein epochaler Beitrag!

Ganz wichtig für die Aufklärung der Menschheit und für die Frauenbewegung im Besonderen. Die Bedeutung des Spargels für die Menschenrechte kann nicht überschätzt werden!

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emil7685 23.04.2019, 11:32
362.

Zitat von Scircigreur
Liebe Frau Stokowski, wer Loriot als "total überbewertet" bezeichnet, hat jegliche Kompetenz in Geschmacksfragen verloren. Noch ein Tipp: Wer keinen Spragel mag, muss ihn nicht essen, sollte aber anderen ihre Freude daran lassen...
Erinnert mich an einen Foristen, der in einer Diskussion über den deutschen ÖR Bastian Pastewka als Aushängeschild für die Qualität desselben bezeichnet hat. Da ebendieser Forist ähnlich Frau Stokowski keinerlei Humor besitzt war das auch ähnlich verstörend. Was in Allerherrgottsnamen muß in einem Leben falschlaufen damit man derart hirnrissige Sachen schreiben kann?

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DerLaunige 23.04.2019, 11:32
363. wäre doch was neues fürs strafrecht

Der Angeklagte wird zu 30 Jahren Arbeit auf den staatlichen Spargelfeldern verurteilt. Mit Peitsche und mit Wlan! :D

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im_ernst_56 23.04.2019, 11:34
364. Probleme mit dem Spargel

Zitat von ibotob
Hä, Ich verstehe den Artikel nicht so ganz. Wo genau liegt jetzt das Problem mit dem Spargel?
Worum geht es in der Kolumne von Frau Stokowski meistens? Der (weiße) Spargel ist männlich ("der" Spargel) und weiß. Gegen grünen Spargel gäbe es wohl nichts einzuwenden und wenn es "die" oder "das" Spargel hieße, wäre der Genuss dieses Gemüses wohl auch aus Sicht der Kolumnistin nicht zu beanstanden. Die sprachliche Erklärung, die Frau Stokowski für die Herkunft des Wortes Spargel liefert, dürfte auch nicht richtig sein. Spargel kommt von Asparagus (der lateinische Bezeichnung für Spargel) und die kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „der nicht gesäte“. Diesen Namen bekam der Spargel, weil er damals über Wurzelstecklinge vermehrt wurde. Also nichts mit anschwellen und Phallussymbol. Der Asparagus (schon wieder "der") ist übrigens auch eine Zierpflanze, die nach meiner Erinnerung in den 1960er Jahren sehr in Mode war.

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karin.italienfan 23.04.2019, 11:36
365. Spargel-Götzentum

Das hat man nun davon, liebe Frau Stokowski, wenn man einen sinnbefreiten Artikel schreibt. Man bekommt auch sinnbefreite Antworten. Dann lieber wieder Feminismus at its best :-).

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emil7685 23.04.2019, 11:37
366.

Zitat von k70-ingo
Texte wie dieser von Frau Stokowski und der nebenan von Frau Ataman sind diesem erzieherischen Ansinnen aber abträglich, weil sie mit verbieteristischer Schurigelei einhergehen. Diese auf diese Weise vorgetragenen Ansinnen fördern gar trotzbedingte Gegenreaktionen.
Ich habe gestern am späten Abend beim Zusammensitzen mit den Kollegen beim Wein tatsächlich und nahezu ernsthaft daran gedacht, wegen dieser Kolumne per Billigflug kurz nach Nürnberg zum Spargelessen zu fliegen und dann direkt wieder nach Spanien zurück, wo ich gerade arbeite. Kurze Recherche auf meiner Billigflug-App hat ergeben dass mich das ca. 70 Euro kosten würde. Morgens um neun los und abends um neun wäre ich wieder vor Ort.

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k70-ingo 23.04.2019, 11:37
367.

Zitat von Scircigreur
Liebe Frau Stokowski, wer Loriot als "total überbewertet" bezeichnet, hat jegliche Kompetenz in Geschmacksfragen verloren. Noch ein Tipp: Wer keinen Spragel mag, muss ihn nicht essen, sollte aber anderen ihre Freude daran lassen...
Nö, sie hat niemandem die Freude am Spargel verdorben. Es hat ja niemand ihre Äußerungen ernstgenommen.
Im Gegenteil, sie hat Jetzt-esse-ich-erst-recht-Spargel-Trotzreaktionen hervorgerufen. Die Spargelbauern wirds freuen.

Wir sollten Margarete Stokowski als nächste Spargelkönigin vorschlagen.

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ancoats 23.04.2019, 11:37
368.

Ich bin selten mit Frau Stokowski völlig einer Meinung, aber hier muss ich mal laut "Ja!!! Endlich!" sagen. Das deutsche Getue um weißen Spargel grenzt tatsächlich ans Absurde; auch ich habe Freunde und Bekannte, die während der sog. Spargelzeit nichts, aber auch wirklich nichts, anderes essen - ein Gemüse mit eher - nun ja - subtilem Geschmack, der obendrein noch gerne von Schinkenbergen plus Hollandaise vollends ausradiert wird. Halb Deutschland rühmt sich mittlerweile, "ein großartiges Spargelanbaugebiet" zu sein, wobei es durchaus vorkommen kann, dass weitaus mehr Spargel aus einem bestimmten Gebiet auf dem Markt ist, als überhaupt dort angebaut - ein Spargelwunder, sozusagen... Und dann noch dieses Gemache beim Kauf auf dem Markt oder im Laden: die Stangen werden aneinandergerieben, weil: sie müssen "quietschen", und, oh Gott, ist da etwa ein trockenes, holziges Schnittende...? Da geht ja gar nicht! Außerhalb Deutschlands, in Frankreich etwa, interessiert das keinen Menschen. Da kauft man weißen Spargel, wenn überhaupt substanziell, so beiläufig wie Möhren, und gut ist's. Weil er wirklich, auch im Vergleich mit seinem grünen Vetter, ein echt banales Zeugs ist. Vom der Zweifelhaftigkeit seines Anbaus in kilometerlangen Plastikplanenwüsten mal ganz zu schweigen.

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tom2000 23.04.2019, 11:37
369. Alles klar, Frau Stokowski !?

Zu Ostern mal schön den Spargel schlecht machen ... bringt sicher Quote. Kommt dann im Juni das Erdbeer-, im September das Apfel-, im Oktober das Kürbis- und im Dezember das Gänsebashing (kommen viele dieser armen Gänse nicht auch aus Polen?!?)
Spargelfelder mit Windkraftanlagen vergleichen...äh, verstehe ich nicht - aber als weißer alter Mann fehlt mir dazu wahrscheinlich der intellektuelle Zugang. Muss erst mal 20 Semester Sozialwissenschaften und Philopsophie studieren, und wöchentlich in meine feministische Männergruppe gehen, dann wird das schon. Ach ne, doch nicht. Ich mag ja Spargel, dieses Teufelszeug, damit ist das Ticket in die Hölle direkt gebucht.

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