Forum: Kultur
Plädoyer für mehr Optimismus: Das beste Mittel gegen das gesellschaftliche Gift

Angst vor dem Islam, Angst vor den Flüchtlingen, Angst vor der Burka. Auf diesem Boden gedeiht die Demokratiefeindlichkeit. Wir brauchen wieder mehr Zuversicht.

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Bollenhalten 21.08.2016, 10:59
30. Wem nutzt die Angsterzeugung?

Doch jene Politiker, die diese Gruppen wegen ihrer Problematik zur Ablenkung ins Land geholt haben. Immer noch besser als Krieg.

Bevölkerung in Angst ist handhabbar und unkritisch. Wusste schon Niccolò di Bernardo dei Machiavelli Anfang des 16. Jahrhundert. Und davor schon die römischen Cäsaren.

Wer Macht haben und verteidigen will, muss Angst verbreiten.

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Pipkin 21.08.2016, 10:59
31. Optimismus oder Hamsterkäufe?

Würde spontan und uneingeschränkt zustimmen - wenn ich nicht gerade auf derselben SPON-Seite die Empfehlung unserer Bundesregierung zu Hamsterkäufen gelesen hätte. Jetzt muß ich da noch mal drüber nachdenken....

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mpitt 21.08.2016, 11:01
32. Was für ein haarsträubender Unsinn...

...ist das denn, Herr Diez? Bei der Verharmlosung totalitärer Ausdrucksformen wie dieser unsäglichen Burkamaskerade versagt ein großer Teil der gesellschaftlichen Eliten. Wenn diese Haltung Schule macht, dann frißt die Revolution tatsächlich eines Tages ihre Kinder. Und da empfehlen Sie Optimismus?

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Fürstengruft 21.08.2016, 11:01
33. Optimismus kann man nicht einfordern.

Vielen sind doch die Flüchtlinge vollkommen egal, so lange sie nicht die Kreise besonders im Wohnumfeld stören.

Zitat aus dem Text des Autors:

"Auch ein Jahr später funktioniert der Staat aber sehr gut, auch ein Jahr später gibt es Solidarität und Zusammenhalt rund um die Flüchtlinge, auch ein Jahr später ist die gute und optimistische Energie zu spüren, die das Resultat dieser historischen Chance ist."

Der Optimismus endet dort, wo es dem Bürger an den Geldbeutel geht. Die ersten Anzeichen sind doch schon da, wenn ca. 1,5 Mio. Flüchtlinge ohne medizinische versorgt werden müssen (Vom Augenarzt bis zum Zahnarzt, Medikamente, Heilhilfsmittel und auch OP's), können doch die GKV's ihr Beitragsniveau nicht stabil halten. Also muß die Gemeinschaft der Arbeitnehmer das mitfinanzieren.

Ja, es gibt Solidarität, es ist aber eine Solidarität der Wenigen, sie bekommen auch regelmäßig Verdienstkreuze und warme Händerdrücke der Politiker, die Masse interessiert sich aber nicht für die Probleme, die sich der Staat freiwillig aufgeladen hat.

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syracusa 21.08.2016, 11:03
34.

Zitat von querdenker1964
Mechanismen an, die Sie anderen ankreiden. Sie malen den demokratiefeindlichen Buhmann Trump an die Wand ( der stellt sich doch einer demokratischen Wahl, oder?), vor dem Sie uns bewahren wollen und eine Art roll forward, to where? to Gagaland? Wie sagte schon Volker Phispers: "es geht doch nichts über ein gesundes Feindbild, dann hat der (Sonn)tag Struktur, nicht wahr Herr Dietz ;)
Was wollen Sie mit diesem Beitrag denn mitteilen? Dass ein verängstigtes und aufgehetztes Volk selbst in demokratischen Wahlen sich einen antidemokratischen Führer wählen kann, ist doch nichts Neues. Wobei man beim Wahlsystem der USA durchaus dessen demokratischen Charakter diskutieren und in Frage stellen kann. Aber Putin, Erdogan, Orban & Co werden ja auch in mehr oder weniger demokratischen Wahlen gewählt, und sind ganz sicher nicht die besten Aushängeschilder der Demokratie. Trump steht mit AfD-Höcke politisch doch ziemlich genau auf einer Linie, und auch intellektuell geben und nehmen sich die beiden nichts. Und Höcke findet hierzulande ja auch seine Anhänger und Mitläufer. Zum Glück fehlen Höcke ein paar Milliarden, und damit ein wirklich wirksamer Zugriff auf die Medien und die öffentliche Meinung.

Ja, das Feindbild eines Demokraten, Menschen- und Bürgerrechtlers ist ganz klar der Antidemokrat. Was haben Sie daran auszusetzen?

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Hank Hill 21.08.2016, 11:03
35. Warum

immer der Vorwurf mit der Angst ? Ich glaube nicht, daß die Menschen Angst vor Islam, Burka und Flüchtlingen haben. Sie WOLLEN einfach nicht, daß sich ihre Umgebung rasend schnell verändert. In eine Richtung, die sie nicht wollen. Da muß man nicht immer das Gespenst Angst bemühen. Optimismus, ja auf jeden Fall. Optimismus in der Richtung unsere Gesellschaft, ihre Werte und unsere Freiheit und unsere Meinungsfreiheit zu verteidigen. Auch gegen den gefühlten Widerstand aus Berlin.

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thomas_zwingmann 21.08.2016, 11:03
36.

Zitat von Prinzen Paule
.... Man kann sich auch alles schön reden... Das Motto unserer Zeit.... Besser ist es die offenen Punkte anzugehen und ab zu arbeiten als auszusitzen! Wie geht denn schon die Politik der in der Wirtschafts nichts geworden ist.... Lehrer Anwälte Freiberufler andere Berufsgruppen können aus zeitlichen Gründen gar nicht in die Politik gehen weil es auch kein Rückfallzenario gibt
so isses.

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dulcineadeltoboso 21.08.2016, 11:09
37. Wortklauberei

Wenn man den Kritikern nichts mehr entgegenzusetzen hat, kanzelt man sie als Pessimisten ab. Wenn man in einem (kollektiven) Rausch unhaltbare Phantasien von sich gibt, bezeichnet man sich selbst als Optimisten. Die deutsche Sprache ist sehr formenreich. Dietz beherrscht sie virtuos.

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gustav77 21.08.2016, 11:09
38.

Die Medien machen da kräftig mit.. Seit Beginn des Flüchtlingsstroms sehen und hören wir nur noch Horrormeldungen. Aus meiner Sicht viel drängender Themen, zum Beispiel die Altersarmut der kommenden Generationen, soziale Ungleichheit, Stagnation der Löhne, die nicht aufzuhaltende Kluft zwischen Arm und Reich hier bei uns in Deutschland. Warum es hierzu kein Aufschrei gibt bleibt ein Rätsel. Stattdessen hört man nur noch "Flüchtlinge", "Asyl", "Asylanten", "Islam" etc.. Zu den wesentlichen Themen weiterhin keine Hysterie... Das ist wirklich Sehr seltsam..

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apestuipe 21.08.2016, 11:11
39. #5

Nein, nur bezahlt:-) Von dort ergeht auch just Weisung, uns für den Katastrophenfall mit Nahrungs- und Trinkwasservorrat einzudecken. Hach, macht mir das gute Laune, holdrio bin ich optimistisch...

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