Forum: Kultur
Podcast SPIEGEL Live: Wie digital wollen wir leben?
Thalia Theater/ Fabian Hammerl

Eine Zukunft ohne Digitalisierung gibt es nicht. Doch wie wägen wir Chancen und Risiken ab? Und was bedeutet das digitale Leben für unser menschliches Miteinander? Antworten im neuen Podcast SPIEGEL Live.

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hartwig2 09.09.2019, 17:39
1. Ist der Zug nicht abgefahren?

Wollen bedeutet auch , man könnte da etwas entscheiden, der Zug ist durch, wir können nur noch hinterherlaufen.

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vatimamo 09.09.2019, 18:00
2. Wie wollen wir leben

steht doch an erster Stelle. Zuerst sollten wir übereinkommen, wie wir grundsätzlich die Schwerpunkte unseres Daseins setzen, wenn hierbei die Digitalisierung hilfreich ist, gut.

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frankfurtbeat 09.09.2019, 18:52
3. die ...

die Problematik der Digitalisierung lässt sich doch schon erkennen. Da laufen verhaltensgestörte smartphone-user über die Straße ohne zu schauen, sitzen zusammen im Restaurant beim Essen und haben sich nichts zu sagen sondern daddeln auf dem cellphone ... schneller und einfach ist tatsächlich wenig geworden ... der Computer ersetzt Mitarbeiter aber die verbleibenden Mitarbeiter müssen letztendlich Mengen verarbeiten.
Positiv ist das Wissen welches man sich aus dem www ziehen kann und nein nicht alles ist schlecht sondern lediglich eine Frage der Nutzung.

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MaoLiDe 09.09.2019, 19:41
4. Wer ist hier der Experte?

Sie wollen mit zwei Leuten über die Digitalisierung diskutieren, die noch nicht mal WhatsApp nutzen? Entschuldigung, aber es mag ja sein dass der Herr ein guter Soziologe ist, mag sein, dass Frau Barley sich in vielem Bereichen der Politik auskennt. Aber disqualifizieren sich die Teilnehmer hier nicht durch ihre Distanz zum Thema? Mir fehlt bei diesem Beitrag die Repräsentanz der vielen Menschen in Deutschland, für die das Leben ganz selbstverständlich zu großen Teilen digital stattfindet. Tipp an Spiegel Online: Wenn es um Fragen der Zukunft geht, fragt doch einfach mal jüngere (und vielleicht auch fortschrittlichere) Bürger*innen. Ist ja schließlich deren Zukunft.

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exilator_ 09.09.2019, 20:23
5.

Ich gebe zu bedenken, dass die heutige Situation der Weltwirtschaft und der Zentralbanken deswegen so ist, weil durch die Neoliberalisierung zwar insgesamt mehr Reichtum geschaffen wurde aber weniger Menschen diesen Reichtum haben, was dazu führt, dass die Unternehmen fast nur in Finanzprodukte investieren. Die Digitalisierung wird diesen Ablauf im Faktor 1000 beschleunigen. Die weniger werdenden Reichen werden immer reicher und brauchen immer weniger Produkte, während die Freigestellten nicht mehr konsumieren und die Wirtschaft durch die Digitalisierung immer mehr produziert. Ein Kollaps der Weltwirtschaft ist unausbleiblich. Hinzu kommt, dass es ungleich lohnender als heute ist die digitale Infrastruktur zu hacken und damit nicht nur einzelne Unternehmen lahm zu legen, sondern ganze Kontinente.
Wenn in der Wirtschaft dann noch der perverse Neoliberalismus geistesgestörter Grössenwahnsinniger rumort, dann befinden wir uns ganz schnell wieder in der Steinzeit, weil uns das alles um die Ohren fliegen wird und keiner die Fähigkeit mehr hat einen Stromanschluss zu reparieren.

exilator

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Putenbuch 09.09.2019, 21:29
6. Hallo SPON,

gibts von dem Podcast auch sowas wie eine Zusammenfassung in Stichpunkten?

Ganz ehrlich, ich habe keine Lust, 1,5 Stunden meines Lebens damit zu verbraten, Leuten zuzuhören, die dem Thema digitale Kultur so fremd sind wie möglich, nur um dann festzustellen, dass die Leute nichts konstruktives zum Thema beizutragen haben, außer die üblichen Platitüden.

Gebt dem Leser wenistens ein paar Krumen, damit man in etwa weiß, ob es sich lohnt, sich das anzuhören. Danke schonmal :-)

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Great White Buffaloo 09.09.2019, 22:30
7.

Zitat von frankfurtbeat
die Problematik der Digitalisierung lässt sich doch schon erkennen. Da laufen verhaltensgestörte smartphone-user über die Straße ohne zu schauen, sitzen zusammen im Restaurant beim Essen und haben sich nichts zu sagen sondern daddeln auf dem cellphone ... schneller und einfach ist tatsächlich wenig geworden ... der Computer ersetzt Mitarbeiter aber die verbleibenden Mitarbeiter müssen letztendlich Mengen verarbeiten. Positiv ist das Wissen welches man sich aus dem www ziehen kann und nein nicht alles ist schlecht sondern lediglich eine Frage der Nutzung.
Das Problem ist, dass "problembehaftete" Menschen früher (TM), gezwungen waren, mit der Realität zurecht zu kommen, oder eben nicht (wie auch immer). Jetzt, sitzt das Problem immer "ausserhalb" des Menschen, das nat. auch nur "ausserhalb" zu lösen ist. Das Umfeld muss sich ändern, anpassen, nicht ich. Das was "früher" eine Kraft der positiven Veränderung war, wird immer mehr zur Kraft des negativen Beharrens.

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rainer-rau 09.09.2019, 23:50
8. Man sollte mal

Zitat von MaoLiDe
Sie wollen mit zwei Leuten über die Digitalisierung diskutieren, die noch nicht mal WhatsApp nutzen? Entschuldigung, aber es mag ja sein dass der Herr ein guter Soziologe ist, mag sein, dass Frau Barley sich in vielem Bereichen der Politik auskennt. Aber disqualifizieren sich die Teilnehmer hier nicht durch ihre Distanz zum Thema? Mir fehlt bei diesem Beitrag die Repräsentanz der vielen Menschen in Deutschland, für die das Leben ganz selbstverständlich zu großen Teilen digital stattfindet. Tipp an Spiegel Online: Wenn es um Fragen der Zukunft geht, fragt doch einfach mal jüngere (und vielleicht auch fortschrittlichere) Bürger*innen. Ist ja schließlich deren Zukunft.
etwas ganz Verrücktes machen und ein echtes Buch aus echtem Papier, vielleicht sogar mehrere, von Prof. Welzer lesen. Beispiel: Ich spritze kein Heroin, erlaube mir aber trotzdem eine Meinung über die Schädlichkeit. Die Wahrnehmung und deren Verarbeitung macht direkten Kontakt oft verzichtbar. Was ich in der Öffentlichkeit an steifen Genicken und Abwesenheit aus der Realität wahrnehme, ist schon erschreckend genug, ohne dass ich selbst meinen Blickwinkel auf eine kleine Glasscheibe begrenze. Das Wort "Fortschritt" ist nicht unbedingt nur positiv belegt, und die Zukunft der jüngeren und fortschrittlicheren Generation weckt in mir größte Bedenken.

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exilator_ 10.09.2019, 15:23
9.

Zitat von Great White Buffaloo
Das Problem ist, dass "problembehaftete" Menschen früher (TM), gezwungen waren, mit der Realität zurecht zu kommen, oder eben nicht (wie auch immer). Jetzt, sitzt das Problem immer "ausserhalb" des Menschen, das nat. auch nur "ausserhalb" zu lösen ist. Das Umfeld muss sich ändern, anpassen, nicht ich. Das was "früher" eine Kraft der positiven Veränderung war, wird immer mehr zur Kraft des negativen Beharrens.
Die Positive Veränderung ist nur dann eine Option, wenn erstens bekannt ist, wohin sich verändert werden soll und dass für "mich" ein Vorteil möglich ist. Ist das nicht ersichtlich wartet man halt ab, was durchaus kein negatives Beharren ist. Wir leisten uns einen Politikapparat mit zig Milliarden und wir können zurecht erwarten, dass sich in diesem Apparat Menschen bewegen, die uns sagen können wohin es gehen soll. Wenn das aber nicht mal bei Abgaswerten und streetscootern funktioniert, haben wir keine Richtschnur mehr und es bleibt nur abwarten. Klar ist jedenfalls, dass Digitalisierung und Neoliberalismus nicht zusammen gehen. Eines muss weichen und ich erarte, dass die Politik dazu was sagt.

exilator

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