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Politik in der Krise: Warum wir eine Einwanderungspartei brauchen
DPA

Früher reichte ein Stand vor der Apotheke - und fertig war sie, die Kampagne für alle. Heute bilden CDU, SPD und Co. längst nicht mehr die zunehmend zerklüftete Gesellschaft ab. Wir brauchen deshalb eine neue Partei.

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neutron76 01.07.2018, 16:37
1. Keiner wird davon abgehalten eine Einwanderpartei zu gründen.

Der Autor auch nicht. Meiner Meinung nach sollte die Einwanderungspolitik aber aus der Mitte der Gesellschaft von den großen Parteien kommen.
Einwandern bedeutet sich anpassen, nicht umgekehrt.

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ericstrip 01.07.2018, 16:46
2. In einer Demokratie...

...steht es jedem frei eine solche Partei zu gründen und dann zu schauen, ob sie jemand wählt. Meine Einschätzung: Beides nein. Denn diese homogene Gruppe, die Herr Diez herbeizuschreiben versucht, existiert nicht.

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M. Michaelis 01.07.2018, 16:50
3.

Wir brauchen Einwanderungsgesetze und keine Einwanderungspartei. Dazu gehört auch dass endlich Einwanderung und Asyl strikt auseinandergehalten werden und dass das Asyl nicht zur Einwanderungshintertür wird.

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womo88 01.07.2018, 16:55
4. Wir brauchen eine Koch- und Backpartei!

Ich melde mich auch mal. Bei all dem ungesunden Fastfood und den FIX-Produkten aus der Tüte benötigen wir auch noch dringend zur Stabilisierung der Volksgesundheit eine Koch- und Backpartei, die natürliches Kochen fördert. "Eine Partei also, die in den einzelnen Feldern von der Realität des Convenience-Food ausgeht, würde eine andere Bildungspolitik schaffen, offener, experimenteller, besser finanziert, eine andere Industrie-, Steuer- und Finanzpolitik. Kleinteiliger und mit Antworten auf die verschiedenen Globalisierungen, die wir erleben, mehr auf Verstehen als auf Sicherheit ausgerichtet." Eben keine Globalplayer mehr wie Unilever und Nestlé.
Einwanderung als einziges oder Hauptthema Thema einer Partei ist ja wohl absoluter Quatsch, genau so wie meine Koch- und Backpartei!

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capote 01.07.2018, 16:57
5. Die Deutschen

Die Deutschen sind, wie Sie sind. Einerseits wollen Sie nicht noch mehr unqualifizierte Einwanderer, der Wohnraum ist nicht da und das Geld dafür auch nicht und andererseits halten Sie Bilder von abgewiesenen Migranten, die Babys mit grossen dunklen Knopfaugen auf dm Arm haben und überfüllte Schlauchboote mit Afrikanern nicht aus, da muss was getan werden ... und schwupp haben wir die nächsten zig Tausend Migranten.

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al-obaidi 01.07.2018, 16:57
6. Eine Einwanderungs- oder eingewanderte Partei?

Schneller als wir denken, wird eine Einwanderungspartei in Deutschland geben und die Politik mitmischen. Ob sie "eine andere Geschichte erzählt, eine positive, eine integrative, keine spaltende, eine Geschichte, die von den Möglichkeiten für alle Menschen in diesem Land handelt", ist nicht unbedingt zu erwarten. Eher wird sie als ein Ableger der Patei für Gerechtigkeit und Entwicklung AKP von Erdogan aktiv werden. Eine islamistische Partei in Deutschaldn fehlt wirklich. Aber die Versuche dafür laufen bestimmt schon.

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bigroyaleddi 01.07.2018, 16:57
7. Wenn ich das mal von Seite der SPD sehen darf,

dann fällt mir schon sehr deutlich auf, dass wichtige Allianzen schon vor Jahrzehnten als "pfui deibel" betrachtet wurden. Das waren in den 80er Jahren die Grünen, das ist seit den 90ern die Linke. Auf diesem Kurs weitermachen heisst natürlich, dass alles, was sich links oder linsliberal sieht, sich nicht unbedingt von der alten Tante SPD vertreten sieht. Das scheint der Marsch in die Einstelligkeit wirklich nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

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hrimfaxi 01.07.2018, 17:02
8. Zu schön, um wahr zu sein

Aus einer so disparaten Gruppe eine Partei zu machen, übersteigt meine Phantasie. Kann natürlich an mir liegen. Es wäre aber viel gewonnen, wenn eine der vorhandenen Parteien dieses Feld besetzt. Warum nicht die Grünen?

Dass die Grünen viel zu sehr mit ihrer Verbürgerlicheung beschäftigt seien, hört man ständig, aber muss das ein Widerspruch sein?

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Newspeak 01.07.2018, 17:04
9. ...

Brauchen wir dann demnächst für jedes politische Thema eine eigene Partei? Zumal die Frage gestellt werden kann, ob Einwanderung ein echtes Problem darstellt, vor allem für den Alltag des Durchschnittsbürgers. Aber man irrlichtert hier mit einem rechten Thema herum, ohne zu merken, dass man damit den Boden bereitet, für eine AfD als Volkspartei.

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