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Politik in der Krise: Warum wir eine Einwanderungspartei brauchen
DPA

Früher reichte ein Stand vor der Apotheke - und fertig war sie, die Kampagne für alle. Heute bilden CDU, SPD und Co. längst nicht mehr die zunehmend zerklüftete Gesellschaft ab. Wir brauchen deshalb eine neue Partei.

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Hammelinda 01.07.2018, 17:06
10. Leider Zu Verträumt, Herr Diez

Der Kommentar driftet leider zu sehr in die träumerische Idylle linker Perfektion an. "Alles Besser!" verspricht also so eine Einwanderer-Partei, ja? Die realitätsferne Linke verliert seit Schröders Agenda kontinuierlich an Wählerstimmen, die rationale Linke wurde von Merkels CDU platt gefahren - wer würde eine solche Partei denn überhaupt wählen? Wohl kaum jemand, der nicht heute schon die Grünen oder die Linke wählt. Da müsste man sich die Wählerschaft schon selbst suchen, und das allgemeine Ausländerwahlrecht einführen, das dann auch jeder Asylsuchender ausüben kann. Denn wenn schon realitätsfern, dann richtig!

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v. m. photon 01.07.2018, 17:06
11. So 2015!

Der Beitrag zeigt mal wieder auf, wie sinnlos und eingefahren die Debatte leider ist. Auf der einen Seite diejenigen, die "an Solidarität, Empathie, Gerechtigkeit und das Gute im Menschen glauben.". Auf der anderen Seite dann folglich die Unsolidarischen, Empathielosen, Ungerechten, kurzum die Bösen. Mich lässt das nur noch gähnen...

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Kurt Kraus 01.07.2018, 17:07
12. Das Wählerpotential für eine Einwandererpartei ist sehr optimistisch

Man kann Merkels Einwanderungspolitik fatal finden und sich trotzdem für Flüchtlinge engagieren (die für diese Politik ja nichts können). Werden MiHiGrus sich für eine Einwanderungspartei engagieren? Es wäre nicht das erste Mal, dass neu aufgenommene Clubmitglieder wenig Interesse an der Aufnahme weiterer Mitglieder haben.

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thomas.wenzel 01.07.2018, 17:10
13. Wo soll die Motivation sein? Wir bezahlen doch über tausende Abgeordnete...

allein in Bundes- und Landtagen. Und das mittlerweile zu 75% Menschen, die mit ihrer Ausbildung als Politologin, Soziologin, gerne mit abgebrochenem Studium, sonst von Hartz IV leben müssten. Da ist der Status Quo die heilige Kuh.
Und die sollten was ändern? Viel zu riskant?

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Andreasjilg 01.07.2018, 17:11
14. Das Gegenteil von Integration

wäre eine Einwandererpartei. Sie würde die Spaltung, die beklagt werden, vertiefen. Warum sollen die Mitglieder dieser Partei denn in den verschiedenen Themen der Bildungs-, Steuer-, Wirtschafts-und Finanzpolitik, zu Verteidigungspolitik und europäische Einigung einer Meiniung sein, wenn sie nur ihre eigene Herkunft oder die ihrer Eltern eint? Erst recht würde diese Bevölkerungsgruppe ihrer Individualtätem beraubt und auf die Änfänge zurückgeworfen. So kann Integration und Teilhabe nicht gelingen.

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telarien 01.07.2018, 17:12
15. Ich wäre gerne dabei

Eine Partei, die ehrlich zu mir ist und die Probleme der Zeit anpackt. Ohne Wilde Ideologie der Zukunft, Wahrheit und Machbarkeit verpflichtet.
Die Freiheit zum Glauben, Träumen und Leben zulässt.
Mir würde ja schon ein deutscher Macron genügen, auch wenn ich ihn für einen Blener halte.
Aber ich möchte gerne wieder an Etwas glauben. Danke für den Artikel.

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ford.prefect 01.07.2018, 17:12
16. Einwanderungspartei?

Wir haben mit den Grünen doch bereits eine veritable Einwanderungspartei. Eine Einwanderer Partei würde die gesellschaftliche Spaltung vorantreiben. Aber die ist ja auch nicht gefordert.
Wer freien Platz in der politischen Mitte sieht, dessen politisches Koordinatensystem muss deutlich nach links verschoben sein. Knapp links und rechts der Mitte tummeln sich CDU, SPD und Grüne ... Und auch noch die FDP, obwohl sie etwas nach rechts gerückt ist. Und dadurch, dass die CDU unter Merkel nach links gerückt ist, ergibt sich eher ein Linkstrend der etablierten Parteien. Dass nicht alle Wähler diesen Weg mitgehen wollten hat zum Aufstieg der AfD geführt.

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chimm 01.07.2018, 17:12
17. Würde ich sofort wählen

Deutschland braucht ja (leider) bekanntlich ca. 200-300.000 Zuwanderung im Jahr. Aus der EU wird das nicht wie bisher unbegrenzt kommen. Jedes Jahr 200.000 gut ausgebildete, bzw "Potential-" Zuwanderer, auch Zuwanderung in unser Bildungssystem über die Hochschulen. Gleichzeitig eine gesetzliche Begrenzung des jährlichen Zugangs über Asyl- und Flüchtlingsstatus auf irgendetwas vielleicht um die 50.000 pro Jahr. Das muss die Politik regelmäßig aushandeln. Es sollte auch eine Mindestmenge an Asyl/Flüchtingen geben, damit nicht irgendwann eine rechte Mehrheit diese Zahl auf Null festlegt.

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grandpalais 01.07.2018, 17:20
18. Das ist eine sehr gute Idee

..und ich meine das ausnahmsweise mal nicht sarkastisch. Wir brauchen tatsächlich eine Partei - oder zumindest ein entsprechendes Programm einer bererits existierenden Partei - die regelt, wer in unser Land kommen darf. Aber noch viel wichtiger: wer es eben NICHT darf. Diejenigen, die kommen dürfen, sollen maximal gefördert und integriert werden. Und diejenigen, die nicht kommen dürfen, müssen mit aller Konsequenz - und damit zur Not auch Gewalt - abgehalten werden, Recht zu brechen. Das wird hässliche Bilder geben, aber eben auch Erfolgsgeschichten gelungener Integration. Sobald Deutschland die hässlichen Bilder aushalten und die Erfolgsgeschichten als Ansporn für's Weitermachen sehen kann, sind wir auf dem richtigen Weg.

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stebetojas 01.07.2018, 17:27
19. Sind Sie noch bei Trost?

Lieber Herr Diez, bis zur Vision einer "Einwandererpartei" eigentlich eine ganz schöne Zustandsaufnahme der deutschen Parteienlandschaft. Danach frage ich mich ernsthaft, ob Sie noch bei Trost sind. Auch als Biodeutscher, oder wie man das heutzutage zu nennen pflegt, lasse ich mir von Ihnen weder die Vitalität noch Denken und Fühlen absprechen! Denken Sie mal nach, bevor Sie etwas in die Tasten hauen!

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