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Politrocker Roger Waters: Wutbürger von Welt
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Die Platte der Stunde: Auf seinem neuen Meisterwerk "Is This The Life We Really Want" wütet der Pink-Floyd-Bassist Roger Waters gegen sämtliche Zumutungen unserer Zeit.

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gurkenhändler 06.06.2017, 18:31
10. I'm just a copy of copy of a copy...

.... das sollte der Titel von Waters neuem Album sein. Textlich ist er ja ziemlich scharfzüngig, aber musikalisch ist ihm leider eben nur besagte copy eingefallen. Höchst durchschnittlich. Wenn da nicht Roger Waters drauf stehen würde, dann wäre das ein Ladenhüter.

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ackermart 06.06.2017, 18:46
11. Mit einem SCHLAG ER...

sich also endlich über den Anschpruch des SCHLAGER erhebt, die Welt NUR mit Liebe zu retten. Doch das ist historisch nicht neu. Denn am richtigen Lied auf den Lippen erkannte der sich in den GASSEN HAUER (ala Gangs of New York) schon vor langer Zeit "die Guten". Durchschlagenden Welterlösungserfolg - von den Bösen - hatten sie indes auch nicht. Doch früher bestand wenigstens die Weisheit der Alten noch darin, ihr jugendliches Kennen von Guten und Bösen in Frage zu stellen, statt dem Gericht der Jüngsten das Wort zu reden/singen.

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removegovernments 06.06.2017, 19:47
12. musikalisch nichts neues

Das gleiche alte Gedudel "slightly modified"
Ja so gar ein Husten wie bei dem Lied "wish you were here" ist zu vernemhmen.
Ein schaendliches deja vue.

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k.k.laake 06.06.2017, 21:20
13. 30 Jahre musikalischer Stillstand

Ich fühlte mich sehr an 'Pros & Cons' erinnert, mit Anleihen an 'Final Cut'.
Nun sind diese Sachen mehr als 30 Jahre alt. Nur gelegentlich trifftet es mal ein wenig ab.
Das Water mit über 70 nicht plötzlich musikalisch komplett neue Wege gehen würde, war ja erwartbar, aber er hat ja mit 'Radio K.A.O.S.' und 'Amused to Death' bewiesen, dass es auch anders geht.
Warum sein Produzent den Sound nicht etwas moderner angelegt hat wird sein Geheimnis bleiben.
Da kann ich mir auch gleich 'Pros & Cons' anhören.
Das Album ist nicht schlecht, aber genial? Geschmackssache halt.

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Maro2 06.06.2017, 21:43
14. Aber Sie wissen schon...

Zitat von gerhard5260
Wettert Multimillionär Waters auch gegen die Fuchsjagd in Großbritannien? Nein, bei dieser bestialischen Tierquälerei ist er seit vielen Jahren begeistert mit dabei, zusammen mit seinen vielen Freunden aus der britischen upper class.
... wie der Fuchsjagden in GB nach der letzten gesetzlichen Regulierung ablaufen?

Was erwarten Sie eigentlich? Das ein Künstler eine Platte mit 10 Millionen Liedern macht um ALLE Probleme der Welt anzusprechhen?

Träumer.

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HairwayToSteven 06.06.2017, 21:45
15. Musikalisch äußerst dürftig...

...steckt Roger Waters als britischer Wutrentner tief in der 70er-Jahre Bombast-Scheiße. Einfallslos, ignorant, altbacken und absolut unnötig.

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monoman 06.06.2017, 22:13
16.

Hört sich endlich wieder an wie Pink Floyd? Cool. da kann ich ja wieder meine Wollsocken und Räucherstäbchen zum Mangotee auspacken.

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micheleyquem 06.06.2017, 22:27
17. Teils, teils....

Zum Teil recht gut diese Besprechung, aber eben auch recht erheiternd.

Es ist immer lustig wenn Leute die noch gar nicht geboren waren als Pink Floyd neu und ganz oben waren, über bestimmte Dinge jener damaligen Zeit "berichten". David Gilmore war zwar ein guter Gitarrist mit eigenem Sound, aber ansonsten ein völliges A..... Das wussten wir damals, und man kann das auch heute noch in seinen Äusserungen erkennen.
Natürlich müsste man dazu jemand sein, für den Pink Floyd Musik nicht nur Oldies sind.
Einfach abwarten Herr Frank... Unsere Generation ist ja bald ausgestorben, und dann gibts nur noch die ihnen alles glauben.

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AlexanderSchmitz 06.06.2017, 22:33
18. Schuster, bleib bei Deinem Leisten

Waters ist bestimmt ein begnadeter Musiker, aber auch für ihn gilt, dass der Schuster besser bei seinem Leisten bleiben soll. Sonst würde man ihn noch als Antisemiten bezeichnen.

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Jover 06.06.2017, 23:24
19. F*** everyone and run!

Spannend, wie jetzt ausgerechnet die von vielen Kritikern als abgehalftert runtergeschriebene Riege der ProgRock-Urväter den jungen Künstlern zeigt, wo der gesellschaftskritische Hammer hängt. Vor Roger Waters haben nämlich schon Marillion (ja, die gibt es noch!) mit ihrem 2016er Album "FEAR: F*** Everyone And Run" eine politische Bestandsaufnahme des Planeten abgeliefert, die sich lyrisch und musikalisch gewaschen hat.
Ironie der Geschichte, dass sich Punk, Grunge und Whatever jetzt in ihrer Zivilisationskritik ausgerechnet von den Großvätern des Bombastrock überholen lassen.

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