Forum: Kultur
Polizeieinsatz im Stuttgarter Landtag: Kryptonit für die AfD
DPA

Die AfD in Baden-Württemberg hat es schwer: Sie muss damit klarkommen, dass die Landtagspräsidentin eine Frau mit anatolischen Wurzeln ist - und nicht zimperlich mit rechten Störenfrieden.

Seite 17 von 24
Zottelbär 15.12.2018, 15:07
160. Déjà vu

Zu im Forum angesprochenen verbalen Ausfällen im Bundestag z. B. in den 70er Jahren hier noch ergänzend ein Satz des damaligen Finanzministers Alex Möller, SPD, an die Adresse der CDU: (Zitat) "Die, die diese beiden Weltkriege und die darauffolgende Inflation zu verantworten haben, stehen Ihnen geistig näher als der SPD." (Zitat Ende). Nachzulesen im SPIEGEL Nr. 46 vom 9.11.1970 oder unter http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43837742.html
Im damaligen Artikel finden sich übrigens auch nachdenkenswerte Hinweise auf die finanzielle Unterstützung von Industriellenseite für die NSDAP.

Beitrag melden
cobaea 15.12.2018, 15:07
161.

Zitat von Fahrenheit-451
War wirklich Räpple der „Störenfried“ oder nicht doch eigentlich der ihn beleidigende Rülke von der FDP? Ich versuche meine Informationen wirklich aus allen Medien zu beziehen, um möglichst gut zu verstehen was passiert. Aber was auf SPON manchmal zu lesen ist, ist für mich so schwer erträglich, das es masochistisch anmutet mir das anzutun.
Zur Frage, ob FDP-Mann Rülke und nicht AfD-Mann Räpple der Störenfried gewesen sei. Protokoll-Auszug: "Tumult, viele Zwischenrufe. Räpple fordert einen Ordnungsruf, weil er beleidigt worden sei, die anderen Parteien halten dagegen, die Landtagspräsidentin versucht, für Ruhe zu sorgen. Aber Räpple beruhigt sich nicht. Auch nicht, als die Parlamentspräsidentin ihm "nachher eine persönliche Erklärung" am Rednerpult zubilligt. Nach mehreren Verwarnungen verweist sie ihn aus dem Saal. Aber Räpple weigert sich. Am Ende schließlich werden Sicherheitsbeamte gerufen, die ihn nach draußen begleiten".
Räpple beruhigt sich nicht, obwohl er anschliessend eine persönliche Erklärung hätte abgeben können, er ruft weiter dezwischen, wird ermahnt, ruft weiter dazwischen, ihm wird eine Saalverweis erteilt, er geht nicht etc. Er wurde nicht wegen seiner Äusserung des Saals verwiesen, sondern weil er anhaltend störte. Damit hat niemand anders angefangen als er selbst.

Beitrag melden
herz+hirn 15.12.2018, 15:08
162. Klären Sie mich auf

Zitat von regine_sterzing
Egal, um welche Partei es sich auch immer handelt - ALLE haben sie ein paar Typen in den eigenen Reihen, die mehr oder minder primitiv dazwischen brüllen und andere nicht ausreden lassen können. Und bevor man die SPD als Bollwerk gegen die Nazis während der "Hitlerzeit" in den Himmel hebt, sollte man sich erstmal geschichtlich entsprechend bilden - und dann geflissentlich lieber den Schnabel halten ...... ... Und das wird man an den Wahlergebnissen sehen, solange man es nicht schafft, die Zähne zusammenzubeissen und sich geradezu vorbildhaft demokratisch zu verhalten.
was wollen Sie damit sagen? Für diese Art Beiträge mußten Sie sich heute bei Spon einen Account anlegen? Teilen Sie doch bitte mit allen hier Ihre Erkenntnisse über die Rolle der SPD während der "Hitlerzeit". War die Partei eventuell ab 1933 - wie alle andren auch - verboten? Warum beschleicht mich der Verdacht, dass Sie Ihre geschichtliche Bildung auf der YouTube-Uni und auf den einschlägigen Seiten des www erworben haben? Auch den kryptischen Schlußsatz in Ihrem Post sollten Sie noch mal erläutern, ich jedenfalls kann den Sinn nicht erkennen.

Beitrag melden
thalatox 15.12.2018, 15:09
163.

Das aller aller beste in diesem Thread sind die ganzen rechtsgedrehten Menschkulturen die anfangen "ich bin kein AFD-Wähler, ABER [..]" - nein, kein Aber. Ihr seid ja noch schlimmer als die AFDeppen die wenigstens dazu stehen, rechtsgerichten Bull... geil zu finden.

Beitrag melden
alderego 15.12.2018, 15:12
164. Um mit Brecht zu sagen:

Die schärfsten Kritiker der Elche
waren früher selber welche.
Polemik, Beleidigung, Pauschalisierung und Vorurteile
werden der AFD zum Vorwurf gemacht, aber mir scheinen die
Mittel der Kritiker davon auch nicht weit entfernt.Ein wenig
Selbstkritik sollte schon möglich sein....

Beitrag melden
carlitom 15.12.2018, 15:13
165.

Zitat von bran_winterfell
"Nein, genau so führt man ein Parlament in Deutschland, nachdem sich AfD-Politiker aufgeführt haben wie Volksvertreter in Anatolien." Was soll dieser verletzende Vergleich, damit stellt man sich doch auf die Stufe der AFD. Finde ich ein Unding, reichlich von oben herab...
Das ist satirisch. Darauf sind Sie nicht gekommen?

Beitrag melden
derhey 15.12.2018, 15:17
166. Rüpel Räpple

wurde gewählt von seinesgleichen. Damit muß man klarkommen und das tut Frau Aras auch sehr souverän. Raus mit dem Rüpel wenn er sich nicht an zivilisatorische Errungenschaften halten kann.

Beitrag melden
cobaea 15.12.2018, 15:18
167.

Zitat von MattKirby
Frau Arras ist genau deswegen Landtagspräsidentin, weil Sie türkische Wurzeln hat und eine Frau ist. Persönlichkeit und Qualifikation Fehlanzeige und ein dicker Patzer reiht sich an den Nächsten.
Diese armen, wurzeldeutschen Männer mit gaaanz viel Qualifikation, die einfach nirgends mehr einen Fuss auf den Boden bekommen, weil ihnen die bösen Frauen - gaaanz schlimm: böse muslimische Frauen - im Weg stehen. Schluchz! (*Ironie aus*)
Frau Aras ist qualifiziert. Sie ist hat nicht nur ein Steuerberatungsbüro mit 12 Mitarbeitern in Stuttgart, sie wurde dort auch - nach Jahren im Stadtparlament - mit Höchststimmenzahlen in den Landtag gewählt - im Direktmandat. Und das wiederholt. Das erreicht man nicht, wenn man seinen WählerInnen vor Ort nicht bekannt ist und diese nicht den Eindruck hätten, sie würden gut vertreten.
Mir scheint, das einzig Unqualifizierte hier, sind Ihre Behauptungen.

Beitrag melden
sven2016 15.12.2018, 15:19
168. Genau so muss man den

Neonazis und rassistischen Nationalisten von der AfD entgegenstehen (wieso eigentlich Neo?).

Korrektes Verhalten gegenüber der Partei in formalen Angelegenheiten, aber keine Schonung bei derart miesen, hetzerischen Auftritten.

Sollen sie als Opfer fühlen und um Mitgefühl betteln; auf lange Zeit wird denen ihr „Minimi“ auf die Füße fallen. Rechte Schläger wählen auch keine rechten Weicheier mehr.

Beitrag melden
stumpen89 15.12.2018, 15:21
169.

Zitat von competa1
..ist es wieder so weit,dass man seine Gedanken rechtfertigen muss?Egal ob links oder rechts?Gerade die AfD Kritiker -egal was man von dieser Partei zu halten hat-sollten ihr Demokratieverständnis schleunigst überdenken!
Sobald Sie einen Gedanken laut aussprechen, wird er zur Meinung, und Meinungen hat man schon immer begründet. Jedenfalls dann, wenn man anderen Menschen erklären wollte, wie man zu dieser Meinung kommt. Sie können natürlich auch einfach darauf warten, dass die Anderen von selbst draufkommen, wie Sie sich Ihre Meinung gebildet haben. Ich würde aber nicht drauf Wetten, dass die Anderen auch so denken wie Sie. Und jedem Menschen steht es frei, Ihre Meinung abzulehnen und Sie dafür zu kritisieren, ganz egal ob Sie sich die Mühe der Begründung geben.

Beitrag melden
Seite 17 von 24
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!