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Polizeieinsatz im Stuttgarter Landtag: Kryptonit für die AfD
DPA

Die AfD in Baden-Württemberg hat es schwer: Sie muss damit klarkommen, dass die Landtagspräsidentin eine Frau mit anatolischen Wurzeln ist - und nicht zimperlich mit rechten Störenfrieden.

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Maria--Galeria 16.12.2018, 12:35
220. AFD gleich Machoverein

und Frauen fungieren als Helferlein. Ein Verein der zwar für Gleichberechtigung, aber gegen Gleichstellung ist, ist definitiv unwählbar, von der Optik her sind Männer und Frauen zwar recht unterschiedlich, doch von ihren mentalen Fähigkeiten gleichwertig. In der Politik werden mentale Kämpfe ausgefochten und keine körperlichen. Das ganze Parteiprogramm ist irrational, von Atomkraft bis Klimawandel. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden ignoriert, Gletscher schmelzen, Hitzewellen die es in sich haben, Dürren auch bei uns, die der Volksgesundheit nicht besonders zuträglich sind. AFD, die das Gedankengut von vorgestern verherrlicht, einfach eine Partei von Machos, die ihrem Anspruch auf Macht nachweinen. Übrigens, bei uns kann jeder glauben was er will, so gesehen gehört jede Art von Religion zu Deutschland, auch die, die die AFD an die große Glocke hängt. Deshalb finde ich es richtig jedes Fehlverhalten dieser Partei öffentlich zu machen, dazu gehört allerdings auch immer ihr abstruses, menschenverachtendes Parteiprogramm den Menschen ins Bewusstsein zu rufen.

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ramuz 16.12.2018, 12:37
221. Seltsame Frage von Ihnen...

Zitat von pico
Könnte der Frust der AfD im Stuttgarter Landtag vielleicht auch seinen Grund in Folgendem haben? (Stuttgart dpa/lsw vom 21.04.2016): Die Alternative für Deutschland (AfD) bekommt endgültig keinen Stellvertreterposten des künftigen Landtagspräsidenten. Das sei die Folge einer Vereinbarung, auf die sich die anderen vier Fraktionen verständigt hätten, bestätigte ein Sprecher der Grünen-Fraktion einen Bericht der «Stuttgarter Zeitung» (Freitag). Danach wird das Präsidium verschlankt; es soll im nächsten Parlament nur noch einen statt zwei Stellvertreter des Präsidenten geben. Während die CDU dem Bericht zufolge eher den Spareffekt in den Vordergrund stellen möchte, geht es etwa den Grünen eher darum, die AfD nicht aufzuwerten.
Wollen Sie damit etwa insinuieren, dass das Nicht-Erreichen eines politischen Zieles durch eine Partei die Pöbelei und das unflätige Benehmen eines von - tatsächlich! - anderen gewählten Mitgliedes eben jener Partei unter Beifall der restlichen Belegschaft eben jener Partei rechtfertigt? Oder welche Idee wollen Sie uns sonst als zwingend unterjubeln??

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tyll.spiegel 16.12.2018, 13:45
222. Treffend, aber ein kleiner Fehler ...

... wäre da doch. "Kryptonit" intendiert doch wohl, dass die AfD "Superkräfte" hätte, die sie in dessen Abwesenheit verliert. Ich sehe aber bei der AfD und anderen Rechten nicht einmal "Normalkräfte" (mal von Lautstärke und martialischem Auftreten abgesehen) ...

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widower+2 16.12.2018, 14:02
223. Superkräfte

Zitat von tyll.spiegel
... wäre da doch. "Kryptonit" intendiert doch wohl, dass die AfD "Superkräfte" hätte, die sie in dessen Abwesenheit verliert. Ich sehe aber bei der AfD und anderen Rechten nicht einmal "Normalkräfte" (mal von Lautstärke und martialischem Auftreten abgesehen) ...
Die AfD scheint tatsächlich Superkräfte zu besitzen. Wie ist es sonst zu erklären, dass sie maßgeblich von Leuten gewählt wird, gegen die sich die Politik der AfD gemäß ihres Programms hauptsächlich richtet?

Wenn man mal für einen Moment das Thema Migration ausklammert und sich ansieht, was die AfD wirtschaftlich so vorhat, erkennt man unschwer, dass es sich um eine ultraneoliberale Partei handelt, deren Wirtschaftspolitik einzig den oberen 10 Prozent der Gesellschaft nützen würde. Gewählt wird sie aber überwiegend von "kleinen Leuten".

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achim j. 16.12.2018, 14:07
224. Quatsch

Zitat von wopress1104
Bin nun wirklich kein Anhänger der AfD, dafür aber ein Demokrat der das Recht, vorlagen das Recht auf freie Meinungsäußerung verteidigt. Die Dame hat offenbar mit diesen Rechten wenig am Hut. Zu Zeiten als noch aufrichtige Demokraten in den Parlamenten waren, war der Ton ein viel härterer. Ich danke dabei vor allen an Franz-Josef Strauss, Herbert Wehner und viele andere. Frage ist nur, wie hätte die Dame reagiert, wären die Zwischenrufe von Links gekommen? Übrigens, Verhältnisse wie bei Erdogan wollen wir hier nicht.
natürlich sind Sie ein Anhänger der AfD. Ihr ganzer Beitrag ist aufgebaut wie aus dem AfD-Lehrbuch, sehr durchsichtig. Vor allem aber: Jeder darf hier, auch in den Parlamenten, seine Meinung sagen, aber eben nicht rumpöbeln - und trotz Verwarnung immer weiter machen. Dann fliegt man eben raus. Aber das verstehen wohl nur Leute mit guter Erziehung.

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achim j. 16.12.2018, 14:10
225. tut mir leid

Zitat von TheFunk
Ich würde mir wünschen, so etwas mal von Herrn Fleischhauer lesen zu können.
Das werden sie nie erleben. Herr Fleischhauer schwenkt im Gegenteil immer mehr auf die gleiche weinerliche Opferrolle um, wie die AfD- Granden

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pico 16.12.2018, 14:12
226.

Zitat von ramuz
Wollen Sie damit etwa insinuieren, dass das Nicht-Erreichen eines politischen Zieles durch eine Partei die Pöbelei und das unflätige Benehmen eines von - tatsächlich! - anderen gewählten Mitgliedes eben jener Partei unter Beifall der restlichen Belegschaft eben jener Partei rechtfertigt? Oder welche Idee wollen Sie uns sonst als zwingend unterjubeln??
Der wiedergegebene Zeitungsartikel sollte zeigen, dass die AfD bereits vor Beginn der laufenden Legislaturperiode von allen anderen Parteien als Paria betrachtet und auch so behandelt worden ist.
Pöbeleien und schlechtes Benehmen, haben, egal von welcher Seite, im Parlament nichts zu suchen. Nichts zu suchen haben dort aber auch politische Manöver und Finten, die die Ausgrenzung (gemeint ist nicht die Abgrenzung) einer konkurrierenden Partei zum Ziel haben. Die im Zeitungsartikel beschriebene „Vereinbarung“ wurde am Ende der auslaufenden Legislaturperiode getroffen, also noch bevor im Landtagsparlament ein neu gewählter Abgeordneter, z. B. der AfD, am Mikrofon gestanden hätte. Wenn Sie dieses Manöver als Ausdruck und Ergebnis demokratischen Verhaltens qualifizieren wollen, können Sie dies gerne tun.
Die AfD muss man ganz gewiss nicht mögen oder wählen. Nur, wer, wie die anderen im BW-Parlament vertretenen Parteien, demokratische Gesinnung als ihr Alleinstellungsmerkmal betrachten, sollten sich auch so im parlamentarischen Alltag verhalten. Noch Fragen ?

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ramuz 16.12.2018, 14:32
227. Ja. EIne ganze Menge.

Zitat von pico
Der wiedergegebene Zeitungsartikel sollte zeigen, dass die AfD bereits vor Beginn der laufenden Legislaturperiode von allen anderen Parteien als Paria betrachtet und auch so behandelt worden ist. Pöbeleien und schlechtes Benehmen, haben, egal von welcher Seite, im Parlament nichts zu suchen. Nichts zu suchen haben dort aber auch politische Manöver und Finten, die die Ausgrenzung (gemeint ist nicht die Abgrenzung) einer konkurrierenden Partei zum Ziel haben. Die im Zeitungsartikel beschriebene „Vereinbarung“ wurde am Ende der auslaufenden Legislaturperiode getroffen, also noch bevor im Landtagsparlament ein neu gewählter Abgeordneter, z. B. der AfD, am Mikrofon gestanden hätte. Wenn Sie dieses Manöver als Ausdruck und Ergebnis demokratischen Verhaltens qualifizieren wollen, können Sie dies gerne tun. Die AfD muss man ganz gewiss nicht mögen oder wählen. Nur, wer, wie die anderen im BW-Parlament vertretenen Parteien, demokratische Gesinnung als ihr Alleinstellungsmerkmal betrachten, sollten sich auch so im parlamentarischen Alltag verhalten. Noch Fragen ?
Aber Null Hoffnung oder Annahme, dass Sie diese sinnvoll beantworten könnten. Nazis sind nun mal Parias, und sie werden es bleiben bis zum Ende aller Tage.
Und ja: Klar ist das demokratisches Verhalten. Ist doch eigentlich ganz einfach: Toleranz wehrt sich ausschliesslich gegen eines mit Intoleranz - gegen Intoleranz. Demokraten wehren sich gegen Undemokraten natürlich mit demokratischem Instrumentarium - die Massnahme war schlicht eine davon. Ist halt blöd, wenn es Ihre Parteifreunde trifft.

Also bitte keine Weinerlichkeiten, wenn die Pöbeleien der AFD ausserhalb und innerhalb des Parlamentes mit Intoleranz gegenüber deren Wünschen und Vorstellungen vergolten werden. Das wäre denn doch zu dumm...

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achim j. 16.12.2018, 14:57
228. Gutes Besipiel

Zitat von biobayer
Man möge es mir nachsehen, dass sich meiner Erinnerung im Zusammenhang mit dem überzogenen Auftritt der baden-württembergischen Landtagspräsidentin ein berühmtes Zitat des jungen Parlamentariers Joschka Fischer aufdrängt: "Mit Verlaub, Frau Präsidentin, Sie sind ................!" Der damals von dem Grünen-Abgeordneten J. F. ausgesprochen unflätig titulierte Parlamentspräsident Richard Stücklen kam übrigens ohne Polizei aus. Frau Muhterem A. scheint also doch ein wenig überfordert in ihrem Amt zu sein.
Das Ist ein gutes Beispiel für die Verkommenheit der Diskussion durch die Rechte. Weil Frau A. ihrer Aufgabe nach gekommen ist und einen Dauerrüpler rausgeworfen hat, also genau das getan hat, was sie tun mußte, schreiben Sie, sie sei ihrer Aufgabe nicht gewachsen. Das ist armselig

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achim j. 16.12.2018, 15:14
229. Bitte

Zitat von pharisaer
Sich was besseres einfallen lassen. Sie machen vielfach gute Arbeit, während die anderen Parteien mit Polemik antworten. Von solchen Menschen wie in BaWü sollte sich die Afd trennen. Ich will eine Alternative, aber nicht so.
Für die gute Arbeit haben Sie doch sicher viele Besipiele? Einige? Zwei? Ein einziges?

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