Forum: Kultur
"Pop Life" in Hamburg: Sag Hallo zur Hysterie!

Kebab-Shirts, Porno-Persiflagen und ein goldhufiges Kalb: Die Ausstellung "Pop Life" zeigt die Kunst-Schlager der vergangenen 30 Jahre. Die Schau ist ein überraschend smarter Kommentar zu künstlerischen Marketingtricks - trotz verheerender Kritiken in England.

Hilfskraft 11.02.2010, 08:59
1. Sag Hallo zur Hysterie!

Warum haben die Frauen überhaupt noch etwas an?
Wozu diese Mühe noch?
H.

Zitat von sysop
Kebab-Shirts, Porno-Persiflagen und ein goldhufiges Kalb: Die Ausstellung "Pop Life" zeigt die Kunst-Schlager der vergangenen 30 Jahre. Die Schau ist ein überraschend smarter Kommentar zu künstlerischen Marketingtricks - trotz verheerender Kritiken in England.

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Leser222 11.02.2010, 09:04
2. Na dann

Nach Lektüre dieses hervorragenden Artikels muss man Kindern nicht mehr erklären, dass Schreiben nicht von Schulz kommt, und Können nicht von Karin. Ein Text, der so mit heißer Luft operiert, lädt geradezu ein, als Leichtgewicht erkannt zu werden.

Aber Sie haben's ja selbst gelesen.

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einervondenen 11.02.2010, 09:54
3. Kreisch!

Hier geht es natürlich mal wieder um die Frage, was Kunst ist. Darauf gibt es so verschiedene Antworten wie die Blickwinkel, aus denen Ausstellungen betrachten und bewerten. Deshalb ist es völlig legitim, "Kitsch, Kommerz und seine Kritik" als Sichtweise zu wählen und damit auch die Auswahl der Werke. Die Exponate müssen natürlich einzeln betrachtet werden, da sie aus ihrem Kontext interpretiert werden sollten. Ein ikonisierendes Branding eines Koons ist schwerlich mit dem Humor eines Kippenberger zu vergleichen, dennoch gehören sie gemeinsam in eine Ausstellung. Im Münchner Brandhorst Museum ist ein kitschiger Koons durchaus eine Bereicherung, auch in künstlerischer Hinsicht. Ein bischen Hysterie, ein bischen Anregung, ein bischen Ironie. Warum nicht?

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spon-1185811822017 02.04.2010, 20:17
4. Die Ausstellung ist gut!

Im 2. Stock findet sich ein Raum mit einigen Videos, unter anderem eines von Ben Lewis, dass sich sehr kritisch mit den Geschäftsmethoden der Künstler und Galeristen auseinandersetzt. Spätestens dann sieht man die vorherigen und folgenden Exponate mit anderen Augen und begreift. Auf jeden Fall reingehen!

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