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"Popelige Provinz": Großcousin will Gurlitt-Erbe nicht in Bern sehen
REUTERS

Cornelius Gurlitt hat seine Bildersammlung dem Kunstmuseum Bern vererbt. Doch das Haus sei geldgierig, glaubt der Großcousin des Sammlers, Ekkehart. Der "Bunten" sagte der Fotograf, wäre er Erbe, würde er die Werke in Bayern zeigen.

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schüler.aus.bremen 21.05.2014, 18:41
1.

Er will die Bilder nicht in Bern aufstellen lassen, weil es die popilege Provinz ist... Und was ist Bayern dann bitteschön? EU Hauptstadt? Welthauptstadt? Sonnensystemhauptstadt?
Entschuldigung wenn ich das jetzt mal so sage, aber als erstes assoziiere ich mit Bayern Provinz. Also Kuhbauern, kleine Dörfer, berge. Und tiefste Provinz. Ich denke, sie Bilder sollten nach Bern. Der ehemalige Besitzer wird sich dabei schon was gedacht haben...

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pr8kerl 21.05.2014, 19:26
2. Was für ein Weltbild hat der denn?

Bern ist Hauptstadt, Bayern ist Provinz. Und einen Flughafen hat Bern auch sowie einen Zuganschluss. Nach Bern kommt man übrigens pünktlich mit der Bahn, da ist ganz Deutschland provinziell. Und in Deutschland haben die Nazis Kunstbesitzern ihre Bilder weggenommen. Aus der Schweiz hat man davon nichts gehört. Es liegt auch nicht an diesem Möchtegern-Macho, zu entscheiden, wo die Bilder zu sehen sind. Der Erblasser hat da mit Bern schon eine weise Entscheidung getroffen.

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Oberleerer 21.05.2014, 19:28
3.

Man sollte die Bilder verbrennen, dann können sich alle die Experten und Anwälte wieder ihrem normalen Gelderwerb widmen.

Da diese Bilder eh seit 50 Jahren niemand gesehen hat, wird ein Fehlen derselben wohl kaum auffallen.

Und wie soll man den H4-Empfängern erklären, daß hier Millionen ausgegeben werden, damit diese Sachen ein warmes zuhause haben, bewacht und gepflegt werden?

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DenkZweiMalNach 21.05.2014, 19:50
4. Deutschland hats verbockt

Der Fall Gurlitt ist ein trauriges Beispiel, wie Deutschland zum Willkür- und Unrechtsstaat geworden ist. Ohne hinreichenden Anfangsverdacht wurde ein alter Mann kriminalisiert und seine Bilder beschlagnahmt. Es ist so, als würden Beamte plötzlich einfach so ihre Wohnung konfiszieren und sie auf die Strasse setzen.
Es könnte ein Akt der Rache sein, wenn nun die Gurlitt zugesprochenen Bilder in die Schweiz kommen. Eines der wenigen Länder in Europa, in dem die Bürger wirklich noch wählen und abstimmen können.

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sebastian.teichert 21.05.2014, 19:50
5. optional

Ja. Das du ein Schüler aus Bremen bist zeigt sich deutlich. Wahrscheinlich Abiturient. Naja. Bei euch wird einem das Abi ja zu deinem Glück nachgeworfen.

Der frühere "Besitzer" hat sich da nichts bei gedacht. Er hat einfach nur keinen Bock drauf gehabt sie in Deutschland zu lassen weil er sich verarscht fühlte.

Persönliches Empfinden über "Besitz" sollte bei Kulturerbe keine Rolle spielen!

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otzer 21.05.2014, 20:05
6. Es ist schon ein besonders feinsinniger Humor...

Zitat von schüler.aus.bremen
Er will die Bilder nicht in Bern aufstellen lassen, weil es die popilege Provinz ist... Und was ist Bayern dann bitteschön? EU Hauptstadt? Welthauptstadt? Sonnensystemhauptstadt? Entschuldigung wenn ich das jetzt mal so sage, aber als erstes assoziiere ich mit Bayern Provinz. Also Kuhbauern, kleine Dörfer, berge. Und tiefste Provinz. Ich denke, sie Bilder sollten nach Bern. Der ehemalige Besitzer wird sich dabei schon was gedacht haben...
solche Worte über Bayern ausgerechnet von einem "Schüler.aus.Bremen" zu hören. Als Bundesland sozusagen der Dauerabonnent der Roten-PISA-Laterne.

Vielleicht wagen Sie im Rahmen einer Klassenfahrt ja mal eine Donauüberquerung - das Kuhdorf München ist sicher eine Reise wert. Sie werden überrascht sein: Es gibt in dieser tiefsten Provinz sogar fließend Wasser und Strom. Und in manchen Museen wahrscheinlich mehr Kunstwerke als in ganz Bremen. In München würden sich die Bilder aus Gurlitts Nachlass sicher ganz gut machen.

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HubertusR 21.05.2014, 20:10
7. Netter Versuch, der in Bayern klappen könnte ...

Netter Versuch: Wenn ihr bayerischen Staatsjuristen es schafft, mich zum Erben zu machen, überlasse (also leihe nicht schenke) ich eurem Ländle einen erheblichen (also 10%?) Teil der millionenschweren Sammlung. Ihr habt die Sammlung ja schon bar jeder Ermächtigungsgrundlage rechtswidrig beschlagnahmt (getreu dem Vorbild der furchtbaren Juristen der Nazis und der Kommunisten). Da helfen mir eure Nachlassrichter doch bestimmt auch, das eigentlich eindeutige Testament des alten Trottels zu kippen. Ich ruf dann schon mal Sotheby's und Christie’s an.

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JKStiller 21.05.2014, 20:18
8. Soweit mir bekannt,

ist das Museum wegen des unverhofften Erbes eher aus moralischen und ethischen Gründen am zweifeln, ob es dieses annehmen soll. Bei Herrn Ekkehart Gurlitt muss man solche Bedenken nicht vermuten. Und ewig schleichen die Erben.....

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wiedumirsoichdir 21.05.2014, 20:19
9. Dieser Möchtegernerbe

war wohl noch nie in Bern, der Stadt, die im Register des UNESCO Weltkulturerbes aufgelistet ist. Im Übrigen hatte C. Gurlitt in Bern gute Kontakte zu einer renommierten Kunstgalerie, mit der er auch Geschäfte machte.

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