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"Popelige Provinz": Großcousin will Gurlitt-Erbe nicht in Bern sehen
REUTERS

Cornelius Gurlitt hat seine Bildersammlung dem Kunstmuseum Bern vererbt. Doch das Haus sei geldgierig, glaubt der Großcousin des Sammlers, Ekkehart. Der "Bunten" sagte der Fotograf, wäre er Erbe, würde er die Werke in Bayern zeigen.

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kumi-ori 22.05.2014, 00:10
20. Das ist doch ein hirnrissiger Streit

Ob München provinizieller ist oder Bern, das ist doch hier gar nicht ausschlaggebend. Und was der Großcousin gern hätte, schon mal gar nicht. Entscheidend ist, was Gurlitts letzter Wille ist. Sofern unter den Werken solche sind, die rechtmäßig anderen gehören, müssen die natürlich rücküberstellt werden, aber das muss mit der notwendigen Sorgfalt nachgeprüft werden. Ansonsten haben die Bilder gefälligst nach Bern zu gehen. Ich hoffe, dass dieses Museum soviel Respekt vor Gurlitts Willen hat, dessen Erbschaft anzunehmen.

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medienmogulxxx 22.05.2014, 02:29
21. Dschungelcamp

Vor meinem geistigen Auge sehe ich den Start einer grandiosen C-Promi Karriere des Herrn Ekkehart Gurlitt beim Dschungelcamp. Ich hoffe er ergreift die Gelegenheit.

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knödlfriedhof 22.05.2014, 08:14
22.

Zitat von schüler.aus.bremen
Er will die Bilder nicht in Bern aufstellen lassen, weil es die popilege Provinz ist... Und was ist Bayern dann bitteschön? EU Hauptstadt? Welthauptstadt? Sonnensystemhauptstadt? Entschuldigung wenn ich das jetzt mal so sage, aber als erstes assoziiere ich mit Bayern Provinz. Also Kuhbauern, kleine Dörfer, berge. Und tiefste Provinz. Ich denke, sie Bilder sollten nach Bern. Der ehemalige Besitzer wird sich dabei schon was gedacht haben...
naja Ihr infantiler Kommentar bestätigt die Meinung von uns Kuhbauern über das Bildungsniveau der Bremer. Schöne Grüße aus der Provimz und entschuldigen Sie wenn ich das jetzt mal so sage... aber Bayern ist ein
Bundesland und keine Stadt.

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AuchNurEinNick 22.05.2014, 08:46
23.

Zitat von sysop
... Der "Bunten" sagte der Fotograf, wäre er Erbe, würde er die Werke in Bayern zeigen. ...
Ja, aber er ist nun mal nicht der Erbe sondern nur irgendjemand unwichtiges, der auch mal in die Zeitung wollte. Mehr gibt es dazu wohl nicht zu sagen ...

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cobaea 22.05.2014, 09:06
24. optional

Die Frage istdoch gar nicht, ob Bern Provinz ist oder nicht, sondern wie dieser Grosscousin auf die Idee kommt, er könnte als Erbe in Betracht kommen. Offensichtlich hat er ja zu Lebzeiten kaum oder gar keinen Kontakt zu Cornelius Gurlitt gehabt. Kaum ist dieser aber verstorben, steht er auf der Matte und will einen Teil des Erbes "abgarnieren". Er ist schlicht ein Aasgeier, der eine Chance sieht, zu Geld zu kommen. Juristisch dürfte er kaum eine Chance haben, also versucht er's mal mit Öffentlichtkeits"arbeit".

Zum Berner Kunstmuseum passt die Sammlung - so weit sie bekannt ist - sehr gut. Das Kunstmuseum ist auch nicht das Heimatmuseum von Hinterpopelshausen - es hat eine sehr gute Sammlung und zudem gibt's in Bern auch noch die Sammlung Paul Klee. Zudem werden sich die Berner sicher sehr genau um die Herkunft der Bilder kümmern. Bei den meisten deutschen Museen scheint das dagegen in den vergangenen Jahrzehnten nicht grad vordringlich gewesen zu sein.

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weserbaer 22.05.2014, 09:45
25. Großcousin - was ist das?

Zitat von sysop
Cornelius Gurlitt hat seine Bildersammlung dem Kunstmuseum Bern vererbt. Doch das Haus sei geldgierig, glaubt der Großcousin des Sammlers, Ekkehart. Der "Bunten" sagte der Fotograf, wäre er Erbe, würde er die Werke in Bayern zeigen.
Als Großcousin der Familie Miele möchte ich Miele Maschinen nur noch auf blauem Samt sehen.

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Frank M. 22.05.2014, 13:09
26. unsinn

Zitat von raber
München ist wirklich nicht viel weniger "popelig" als Bern. Diese Herr Ekkehart hat wohl noch keine Stadt wie London, New York, Paris oder Tokyo gesehen. Raubkunst gehört in das Land wo die berechtigten Eigentümer es wollen und nicht unbedingt in das Land welches sie gestohlen hat. Die Schweiz ist mir dabei nicht gerade sympathisch weil viele Diktatorengelder und andere schmutzige Gelder dort wissentlich gehortet werden und nach Ableben vieler dieser Unmenschen dann nach Jahrzehnten sogar noch den Banken zufällt, da keiner davon weiss. Zuerst sollen die Gemälde, die Herr Gurlitt teilweise versteckte, den rechtmässigen Eigentümern oder deren Erben (zurück)gegeben werden und zwar so schnell wie möglich und nicht durch Verschleierungs- und Verzögerungstaktiken weiterhin unnötig zurückhalten.
C. Gurlitt war Eigentümer. Betroffen waren ja nur wenige Bilder, die zurückgegeben wurden. Warum soll alles in Bayern ausgestellt werden? Da sind doch nur kriminelle Organe der Justiz.

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drs3 22.05.2014, 16:18
27. @ Raber

Man kann auch sagen, in ein Land von dem man weiss, dass die Diktatorengelder den Ländern zurückgegeben werden.
Welches den sog jüd. Organisationen die Nachrichtenlosen Vermögen herausgeben konnte, weil diese noch vorhanden waren.
Welches ein sehr wirksames Geldwäschergesetz hat. Eines mit dem man über die herausgabe Steuergeldern welche Kriminelle in anderen Ländern hinterziehen diskutieren kann...

Als:
Einem Land, das gerade beweist dass es Wege sucht um Gesetze so zu biegen um sich erneut an Privatvermögen bereichern zu können und zur Zeit an einem klaren Überwachungsstaat arbeitet.

Wo die Geldwäsche mehr als geduldet wird und man die Bürger im Unklaren lässt, dass die Gelder der (selben) Diktatoren weiter verschwiegen liegen bleiben.
Ein Staat welcher seinen Bürgern, trotz deren Rechten darauf, eine direktere Mitgestaltung der Demokratie vorenthält.
Aber am schlimmsten ein Land welches daran arbeitet seinen Nationalstaat aufzugeben.

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Frank M. 22.05.2014, 16:22
28. einfach gelöst

Da sind doch nur 8 Bilder Raubkunst. Wozu das Geschrei.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/gurlitt-sammlung-acht-bilder-unter-raubkunst-verdacht-a-970985.html

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specialsymbol 22.05.2014, 16:40
29. Ausgerechnet Bayern

Das Land, dessen Staatsanwaltschaft das Leben des alten Mannes in seinem letzten Lebensjahr zur Hölle gemacht hat. Vielleicht sogar etwas zur Verkürzung desselben durch den Streß beigetragen hat. Da kann man nur hoffen dass das Erbe nach Bern geht.

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