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Populisten und Probleme: Es könnte um die Wahrheit gehen
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Armut ist noch immer die vorherrschende Lebensform. Eine Herausforderung, der sich keiner der aktuellen Angstmacher stellt. Die wollen nur zurück zu Zeiten, die aus guten Gründen überholt sind.

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dibbi 18.02.2017, 11:38
1.

Weil die, die auf den Milliarden sitzen angst haben, man könnte ihnen zwei-drei Euros streitig machen. Es geht primär um Macht und nicht um Geld. Aber mehr Geld beseutet mehr MAcht und ein größeres Machtgefälle, wenn es viele Arme gibt.

Legt man den Gleicheitsgrundsatz stramm aus, dann wäre es völlig o.k. den Reichen Viel wegzunehmen und gleich auf alle zu verteilen. Dann wären nämlich alle gleich! Versucht man gegen VW zu bestehen, weil man betrogen wurde, dann ist man definitiv nicht gleich, weil VW Geld und Macht hat um das selbstverständliche zu verhindern: Die Gerechtigkeit!

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Freidenker10 18.02.2017, 11:38
2. Löhne rauf!

Eine Idee hätte ich schon mal: Löhne endlich rauf! Ganz simpel! Dies hat zur Folge, dass die Menschen eine höhere Rente beziehen werden, das Land von einer erhöhten Binnennachfrage profitiert und sich die Exporte zur Freude der Nachbarländer endlich verteuern. Das würde vielleicht ein paar Jobs kosten, aber bei dem Gejammer der Wirtschaft nach Fachkräften, dürften diese sehr schnell einen neuen Job finden! Desweiteren müssen Konzerne gerecht besteuert werden, ebenso die Erben großer Vermögen! Wieviel Erbachaftssteuer hat denn die Familie Quant neulich erst bezahlen müssen? Schätze mal gegen null! Letztendlich geht es darum eine gewisse Gerechtigkeit herzustellen und das Volk nicht in 10% Reiche und 90% Dienstleister zu unterteilen! Die Vergleiche mit vor 100 Jahren find ich ehrlich gesagt etwas daneben und sollen keine Diskussionsgrundlage sein, sonst müssten wir noch weiter zurück und die Sklaven mit den heutigen Billiglöhnern vergleichen...

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marior 18.02.2017, 11:40
3.

Sehr guter Kommentar! Das ist im übrigen, das sollte man sich merken, die einzige Argumentationslinie mit der mit dem gemeine Pegiden beikommen kann! Man muss seine Wut umlenken auf die Reichen, auf die Ungerechtigkeit und sie fragen, warum ihre Wut sich gegen Menschen richtet, den es noch schlechter geht, statt gegen jene, die mit ihren Lobbyisten und Egoismen ein Entwicklung zum Besseren verhindern.

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Kanalysiert 18.02.2017, 11:42
4.

Warum? Weil der Mehrzahl der Wohlhabenden der Wille zum Teilen und Abgeben und unserer Politik die Durchsetzungsfähigkeit und Bereitschaft fehlt. Der Fisch stinkt vom Kopf.

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Palmstroem 18.02.2017, 11:46
5. Erfolg der kapitalistischen Internationale

Früher gab es die sozialistische Internationale, deren Ansatz es war, die ganze Welt von Armut zu befreien. Heute wollen "Sozialisten" gefühlte Armut in ihren reichen Staaten bekämpfen und die wahre Armut ausgrenzen. Den Kampf gegen die Armut führen inzwischen paradoxerweise die Kapitalisten und das auch noch erfolgreich. Statt wie 1950 leben heute nicht mehr 70% der Menschheit in Absoluter Armut, sondern nur noch 10 Prozent.

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#9vegalta 18.02.2017, 11:50
6. Bravo

Eine gute Frage. Gestellt mit einer Portion Hilf- und Ratlosigkeit, die keine Polemik ist. Sber genauso Hilf- und Ratlos sind sie, die populistischen Geiferer und ihre Anhänger. Oder - was ich viel mehr befürchte - es interessiert sie nicht. Nach mir die Sinflut, Hauptsache ich habe meinen Machtwahn ausgelebt. Und an die Bots und Trolle: Merkel hat Menschlichkeit vorgelebt, etwas, dass den Eiferern fehlt.

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undog 18.02.2017, 11:55
7. Ihre Fragen, Frau Berg

kann ich beantworten:
Weil der Mensch ist wie er ist. Man kann ihn motivieren, aber wenn das Ergebnis (Ihnen) nicht ausreicht, wer ist dann berechtigt, ihn zu gängeln für einen "besseren" Menschen? Der kleine Dieb oder HartzIV Betrüber ist kein besserer als der Großbetrüger - da sind nur mehr Nullen hinten dran.

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fisa_thul 18.02.2017, 12:06
8. Warum unternimmt die Linke nichts

gegen eine Zweiklassengesellschaft ? Und wie genau sehen die angemahnten rechten Forderungen nach alten Gesellschaftsstrukturen aus ?

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moritz27 18.02.2017, 12:08
9. Liebe Frau Berg,

das "bedingungslose Grundeinkommen" wird doch derzeit in Finnland getestet. Warum warten wir nicht einfach die Ergebnisse dieser zeitlich befristeten Feldstudie mit einer begrenzten Zahl von Menschen ab, bevor wir uns Gedanken machen, das für mehr als 80 Millionen Menschen in Deutschland plus jährlichem Zuzug einzuführen.

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