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Problem-Baustelle Elbphilharmonie: Frust hoch sieben in Hamburg

Der Streit um die Fertigstellung des monumentalen Hamburger Konzertgebäudes Elbphilharmonie*geht in die nächste Runde. Stadt und Generalunternehmer treffen sich vor Gericht, die Baustelle liegt nahezu brach. Die Eröffnung 2014 verschiebt sich erneut* - um sieben Monate.

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henderson2 27.12.2011, 16:41
1. Elbbeton

Zitat von sysop
Der Streit um die Fertigstellung des monumentalen Hamburger Konzertgebäudes Elbphilharmonie*geht in die nächste Runde. Stadt und Generalunternehmer treffen sich vor Gericht, die Baustelle liegt nahezu brach. Die Eröffnung 2014 verschiebt sich erneut* - um sieben Monate.
Manchmal frage ich mich , ob es nicht preiswerter wäre, das Teil wieder abzureißen.
Jetzt redet man von 2014 und einer knappen halben Milliarde. Für wen ? Setzt sich da jemand ein Denkmal ?

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Inuk 27.12.2011, 16:42
2. Elbphilharmonie

Zitat von sysop
Der Streit um die Fertigstellung des monumentalen Hamburger Konzertgebäudes Elbphilharmonie*geht in die nächste Runde. Stadt und Generalunternehmer treffen sich vor Gericht, die Baustelle liegt nahezu brach. Die Eröffnung 2014 verschiebt sich erneut* - um sieben Monate.
Hätten die Hamburger doch lieber die Millionen in die sozialen Brennpunkte investiert. Das wäre eine Investition in die Zukunft gewesen.

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LJA 27.12.2011, 16:50
3. Kein Zweifel

Die neue Elbphilharmonie in Hamburg wird ein Jahrhundertbauwerk. Allerdings nicht unbedingt wegen der Bedeutung, sondern eher wegen der Bauzeit.

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TangoGolf 27.12.2011, 16:53
4.

Zitat von sysop
Der Streit um die Fertigstellung des monumentalen Hamburger Konzertgebäudes Elbphilharmonie*geht in die nächste Runde. Stadt und Generalunternehmer treffen sich vor Gericht, die Baustelle liegt nahezu brach. Die Eröffnung 2014 verschiebt sich erneut* - um sieben Monate.
Das ironische daran ist noch, wenn das Ding 2023 oder so mal fertig ist, wird es ob der immer weiter verlängerten Bauzeit und der immer neuen Probleme des Baus, letztlich nur als das "absolute Jahrhundertprojekt" hochgejazzt. Kosten? Dann egal...

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moistvonlipwik 27.12.2011, 16:54
5. Anfang

Zitat von sysop
Der Streit um die Fertigstellung des monumentalen Hamburger Konzertgebäudes Elbphilharmonie*geht in die nächste Runde. Stadt und Generalunternehmer treffen sich vor Gericht, die Baustelle liegt nahezu brach. Die Eröffnung 2014 verschiebt sich erneut* - um sieben Monate.
Wir erinnern uns: ursprünglich sollte der Bau ganz ohne öffentliche Gelder auskommen (nur das Grundstück sollte die Stadt stellen); private Zuwendungen sollten reichen. Laut ward landauf, landab dieser Bürgersinn gepriesen (auch vom Spiegel): die Bürger holen sich die Stadt zurück.
Offensichtlich ist es damit vorbei. Jetzt geht dieses Projekt den Weg aller Großprojekte, ob Bahnhof oder Jagdflugzeug: Bauzeitverlängerung und Kostensteigerung, und Bürger und Politik stehen vor der ständigen Alternative, die bisherigen Gelder wegzuwerfen oder frisches Geld nachzuschießen.
Ach ja: die urprünglich Verantwortlichen machten schon längst einen schlanken Fuß

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Chris110 27.12.2011, 16:57
6. Abreißen

Zitat von LJA
Die neue Elbphilharmonie in Hamburg wird ein Jahrhundertbauwerk. Allerdings nicht unbedingt wegen der Bedeutung, sondern eher wegen der Bauzeit.
Reißt den Laden doch einfach ab, und zieht einen Schlussstrich. Ist besser so..
Wenn dieses Land jetzt schon zum Bauen zu doof ist.
In Dubai wurde in Rekordzeit der höchste Turm der Welt gebaut; die Hamburger kriegen nichtmal diesen Kasten hin.

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DianaSimon 27.12.2011, 16:59
7. Trost

Liebe Hamburger,

tröstet euch, stuttgart 21 wird noch schlimmer.

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mischpot 27.12.2011, 17:02
8. Der Bau wird ein Denkmal

aber eher ein Mahnmal für Inkompetenz, Korruption, Steuerverschwendung, politische Dummheit und Größenwahn und einen
Hamburger OB der nicht zur Verantwortung gezogen wird.
Hoffentlich stürzt die Decke nicht ein.

klassik.com : Skandal um Elbphilharmonie und Ex-Bürgermeister von Beust?

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rufer-in-der-wüste 27.12.2011, 17:05
9. Verantwortung

Zitat von moistvonlipwik
Wir erinnern uns: ursprünglich sollte der Bau ganz ohne öffentliche Gelder auskommen (nur das Grundstück sollte die Stadt stellen); private Zuwendungen sollten reichen. Laut ward landauf, landab dieser Bürgersinn gepriesen (auch vom Spiegel): die Bürger holen sich die Stadt zurück. Offensichtlich ist es damit vorbei. Jetzt geht dieses Projekt den Weg aller Großprojekte, ob Bahnhof oder Jagdflugzeug: Bauzeitverlängerung und Kostensteigerung, und Bürger und Politik stehen vor der ständigen Alternative, die bisherigen Gelder wegzuwerfen oder frisches Geld nachzuschießen. Ach ja: die urprünglich Verantwortlichen machten schon längst einen schlanken Fuß
Wieso muß sich eigendlich der normale Bürger und Steuerzahler nur an Vorschriften und Vorgaben halten?
Als das Großprojekt 2005 auf den Weg gebracht wurde, hatte der Hamburger Senat einen öffentlichen Kostenanteil von 77 Millionen Euro festgelegt. 2006 dann machte die ReGe 2006 Bauverträge mit Hochtief und vereinbarte einen "Pauschal-Festpreis" von 114 Millionen Euro.
Und wieso werden Verträge geschlossen von Menschen die keine Ahnung haben und keine Verantwortung tragen?

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