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"Prometheus"-Regisseur Scott: "Natürlich gibt es intelligentes Leben im All"
Twentieth Century Fox

Gute Aliens, böse Konzerne: Mit dem Weltraum-Thriller "Prometheus" kehrt "Alien"-Schöpfer Ridley Scott nach mehr als 30 Jahren ins Science-Fiction-Genre zurück. Im Interview spricht der britische Regie-Altmeister über außerirdische Intelligenz und intergalaktischen Kapitalismus.

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Pfaffenwinkel 09.08.2012, 13:55
80. Intelligentes Leben

gibt es im Weltall, von dem wir fast nichts wissen, mit Sicherheit. Alles andere wäre nicht logisch. Aber ob die Menschheit in den nächsten Millionen Jahren Kontakt mit anderen Wesen haben wird, ist wieder eine ganz andere Frage, die derzeit von niemandem beantwortet werden kann.

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laika 09.08.2012, 13:57
81.

Zitat von melnibourne
.. bevor man so einen Blödsinn schreibt. In Zellen wird überhaupt nichts gespeichert. Erbinformation wird in der DNA gespeichert.... Zum einen befindet sich die DNA in den Zellen, zum anderen erklärt der Artikel weder den Mechanismus zur Entstehung des Auges noch die Entstehung bzw. Spezialisierung der zellen zu Zapfen und Stäbchen. Und es wäre schön, nicht gleich beleidigend zu werden sondern einfach sachlich zu diskutieren.
Das stimmt nicht.
Viren z.B. sind selber keine Zellen sondern nisten sich als DNA/RNA in Zellen ein, um deren Kopiermechanismen zu nutzen.
Und Sie argumentierten, dass so etwas Komplexes wie das Auge sich nicht entwickeln konntee und daher die Evolution so nicht funktionieren könne.
Das ist auch falsch und der erwähnte Artikel beschreibt, dass sich das Auge aus lichtempfindlichen Zellen entwickelte, was durch einen identischen "molekularen Fingerabdruck" mit bestimmten Lichtzellen eines primitiven archaischen Wurmes bewiesen wurde.

Und solange Sie aus eigener Unkenntnis (oder sogar wider besseren Wissens) postulieren, dass die bewiesene Evolution "so nicht möglich sei", erlaube ich mir, Sie in diesem Bereich - wie auch alle anderen Kreationisten - einfach nicht ernst zu nehmen.

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laika 09.08.2012, 13:59
82. Oh doch:

Zitat von maledicto
Diese Theorien sind doch keinen Deut besser als die, die besagt, Gott sei der Anfang von allem und habe die Materie erschaffen.
meine Materie kann ich sinnlich Erfassen und wissenschaftlich bestätigen. Ihren Gott nicht. Und auch nicht einen der 340 anderen ausgedachten irdischen Götter.

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filmforist 09.08.2012, 14:00
83. Peinlich

Peinlich, peinlich Herr Scott, nur um Ihren Film zu promoten verkaufen Sie Ihre Seele. Das wird Sie jede Menge Ansehen kosten.

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Persiflist 09.08.2012, 14:03
84.

Zitat von maledicto
Ich habe schon immer gesagt, dass ein Großteil der Wissenschaftler an eine höhere Macht in irgend einer Form glaubt und somit quasi religiös ist. Gerade wenn man sich mit Naturwissenschaften befaßt, ist man immer wieder erstaunt über die Kette von "Zufällen", die nötig war, um Leben zu erschaffen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass wir -mitsamt allem Pipapo wie Bewußtsein, Selbstimmanenz (i.e. das Bewußtsein um unser Bewußtsein), Selbstschutz (also dem Glauben an irgendwas Übernatürliches oder einen Lebenszweck, weil wir uns auch über das Ende unserer bewußten Bewußtseins bewußt sind)- existieren, liegt im Nachhinein bei exakt 1.

Über diese "Kette von Zufällen" kann man also nur grübeln, wenn man keine Ahnung von Stochastik hat. Dazu kommt noch, dass der menschliche Geist ganz einfach nicht in der Lage ist, sich den Ereignisraum, d.h alle im Universum und in der Zeit möglichen Ereignisse vorzustellen; deswegen also überhaupt keine relevanten Aussagen über Wahrscheinlichkeiten machen kann.

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stormking 09.08.2012, 14:05
85.

Zitat von Pfaffenwinkel
gibt es im Weltall, von dem wir fast nichts wissen, mit Sicherheit. Alles andere wäre nicht logisch.
Können Sie das auch begründen?

Ich meine, ich halte es für ziemlich wahrscheinlich, daß es auch anderswo Leben gibt. Ich glaube sogar, daß es zumindest von primitiven Leben (Einzeller o.ä) geradezu wimmelt im Universum. Ich halte es auch für möglich, daß sich anderswo ebenfalls eine Form von Intelligenz entwickelt hat. (Ob wir die auch als solche erkennen könnten und umgekehrt, ob sie uns ähnlich genug ist, um Kommunikation zu ermöglichen usw. sind wieder andere Fragen.)

Aber "mit Sicherheit" logisch ist das keineswegs. Logisch spricht überhaupt nichts dagegen, daß wir die einzigen sind. Man kann einen Würfel auch eine Million mal werfen, ohne eine einzige Sechs dabei zu haben. Ist halt nur sehr unwahrscheinlich.

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Emil Peisker 09.08.2012, 14:05
86. Alles nur für uns?

Zitat von hutten
So so Herr Scott meint, die Vorstellung nur auf der Erde gäbe es intelligente Lebewesen sei bei der Betrachtung der Millionen Sterne und der vielen Galaxien einfach nur lächerlich. Nun, ich finde Scott`s Aussage ist lächerlich! Meine ganz persönliche Theorie -Die Wahrheit kennt ja niemand- ist folgende: 1. Es gibt nur einen Gott. 2. Gott erschuf dieses ganze Milchstraßensystem.
Was ist mit den anderen Milliarden Galaxien? Hatte Gott Konkurrenz? Oder sehen Sie die Erschaffung des Menschen als den einzigen Grund für die Existenz des Universums?

Und falls die Multiversums-Theorie zutrifft? Alles nur für uns?

Zitat von hutten
9. Scott wird nach seinem Ableben vor Gott stehen und gefragt werden: "Warum zweifelst Du an meinem Werk"
Scott antwortet: "Ist ja auch so unglaublich. Und du hast noch nicht mal einen Link eingestellt, von wegen Beleg und so"


Zitat von hutten
10.Scott weiß keine Antwort und landet als Alien im Bauch von Sigourney Weaver
Siehe Scotts Antwort.

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maledicto 09.08.2012, 14:05
87. titel

Zitat von stormking
Und wenn Sie es schon für möglich ansehen, daß ein so hochkomplexes Wesen wie Ihr "Gott" da ist, warum kann dann nicht stattdessen auch das Universum entstanden sein, oder das erste Leben?
Sie sind ja offenbar wissenschaftsgläubig, was auch nichts anderes ist, als gottgläubig zu ein.
Dann glauben Sie doch daran, dass das vor 13,7 Milliarden Jahren durch den Urknall Materie, Raum und Zeit entstanden, wo vorher einfach nichts war. Nichts bedeutet in dem Fall aber nicht ein leerer Raum sondern gar kein Raum. Vor dem Urknall gab es auch keine Zeit, so dass die Zeit vor dem Urknall quasi ewig war.
Das finden Sie jetzt so viel logischer?

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frunabulax 09.08.2012, 14:05
88. Gleichzeitigkeit

Zitat von hfftl
Die Frage ist vor allem: Wann? Neben den riesigen Entfernungen dürfte die extreme Unwahrscheinlichkeit einer zufälligen Gleichzeitigkeit einen solchen Kontakt noch sehr viel mehr verhindern.
Bei den Entfernungen im Weltall gibt es keine Gleichzeitigkeit.

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chubbychecker 09.08.2012, 14:08
89. Evo

Zitat von melnibourne
Das hieße, jede Veränderung würde in der Zelle gespeichert. Egal, ob sie nützlich ist oder nicht. Wieviele gespeicherte nutzlose Veränderungen wären notwendig, um so etwas komplexes zu schaffen wie das Auge? Wo in der Zelle würden diese Veränderungen gespeichert? Und warum, wenn sie doch bis zum einsetzenden Sehvorgang nicht den geringsten Nutzen für die Zelle hätten? Ich will damit nur sagen, dass die Evolution so nicht funktioniert haben kann.
Nutzlose Veränderungen wurden noch nie gespeichert, sondern nur nutzvolle der Evolution dienbare und sinnvolle Veänderungen werden gespeichert..

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