Forum: Kultur
Protestkonzert in Chemnitz: Das war mehr
DPA

"Der Beweis, dass die Welt doch glücklich, bunt und wunderbar sein kann": 65.000 Menschen haben in Chemnitz gefeiert, gegen Rechtsextremismus, angefeuert von Kraftklub, den Toten Hosen, Marteria, Casper und Co. Ein Anfang, immerhin.

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frank-xps 04.09.2018, 09:38
100. Wow

Was für ein Pietätvolles Gedenken an den ermordeten. und die Schwerverletzten.
Grüße von der Bühne (Veranstalter Stadtmarketing Chemnitz!) an die "Aktivisten" im Hambacher Forst die dort gegen die Polizei kämpfen!!!!
Also ganz Klar die tote Hose war da schon richtig besetzt, aber das Fischfilet? Diskriminieren die nicht Polizisten? also Hass und Hetze von der Bühne der Gegener des Hasses und der Hetze?
Ganz tolle ausgelassene Stimmung tolle Party doch was kommt als nächstes umsonst fressen gegen rächts?
Oder gratis nach malle auf dem Ballermann umsonst Eimersaufen für Toleranz?
Ach so nur mal zur Erläuterung für die Medienschaffenden.
(Toleranz kommt vom lat. tolerare etwas erdulden, hinnehmen mit dem man nicht einverstanden ist!)
Also all die supertollen sind gegen die regellose Zuwanderung nehmen sie aber gegen ihren eigenen Willen hin?
Ich glaube ja all die tollen wissen gar nicht mehr was sie sagen.
Bildungsarmut

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uglyripper 04.09.2018, 09:38
101.

Zitat von sailor1818
Aus meiner Sicht ging die Veranstaltung am eigentlichen Thema vorbei und hatte reinen Partycharakter. Die Besucher kamen in erster Linie um zu feiern und weniger aus Betroffenheit über das persönliche Schicksal des Opfers Daniel H. "Vox populi - vox Rindvieh (Bismarck).
Es gab eine Schweigeminute und es wurden Spenden für die Hinterbliebenen gesammelt. Deutlich angemessener und sinnvoller, als die kübelweise ausgegossene, geheuchelte und instrumentalisierte "Betroffenheit" durch die Protagonisten in den Tagen zuvor.

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heinz-aus-fo 04.09.2018, 09:38
102. Da ist schon was dran

Zitat von C.Rainers
70.000 Leute die an einem Montag Zeit für ein Spontankonzert haben. Das ist ja mal eine repräsentative Protestbewegung von Schülern und anderen Gutsituierten die sich solche Sperenzchen leisten können zu einem völlig überflüssigen Thema. Gegen Rechts , wenn es rechtswidrig ist, soll der Staat handeln. Ist es nicht rechtswidrig....? Genauso gut kann ich gegen den täglichen Anbruch der Nacht demonstrieren
Wenn das tatsächlich diejenigen sind, die nun das wahre, bunte und menschliche Deutschland "tanzen", würde mich auch interessieren, welchen privaten Hintergrund diese Menschen so typischer Weise haben. Welchen Beruf haben die?
Welcher Schüler kann es sich leisten, jetzt nachdem die Ferienzeit vorbei ist und überall die Klausuren geschrieben werden, dicht an dicht, zwei volle Tage zu versemmeln?
Welcher Erwachsene hat einen Beruf, wo er plötzlich grad mal zwei Tage weg sein kann?
Eigentlich wäre das etwas für Rentner, aber Rentner waren nun wirklich kaum dabei.
Ich nehme an, dass im Forum einge sind, die mitgemacht haben und hier vielleicht Aufschluss geben können. Der Verdacht liegt nahe, dass das hier vertretene bunte Deutschland eher nicht so viel mit dem arbeitenden Deutschland zu tun hat.

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Furchensumpf 04.09.2018, 09:39
103.

Zitat von nestor01
Tote Hosen und Feine Sahne Fischfilet singen friedvolle und aufmunternde Texte. Es geht doch auch ohne Nazis und Hass oder? Die Welt ist glücklich, bunt und wunderbar, bis zum nächsten Mal in einer andern Stadt. Vielleicht noch eine Korrektur. Es waren sicher 165.000 Konzertbesucher und nicht 65.000, wie es in dem Artikel heißt.
Na, wo liegt dann der Unterschied der Braunen? Die Bundesländer mit dem geringsten Anteil haben Angst davor, von "wilden Horden überrannt" zu werden? Wer macht sich die Welt, wie sie einem gefällt? Über 900 Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte alleine im letzten Jahr. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Flüchtlinge hier irgendwelche Häuser anzünden wollten...

Und zud er Angst: Das ist ungefähr so, als wenn gestern auf dem Konzert 1.300 Schlagerfans im Publikum wären, und plötzlich alle denken, der Rest würde dann sofort Schlager hören.

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Anna156464641156 04.09.2018, 09:40
104. Fader Beigeschmack

Mich stört an dieser Nummer, daß irgendwelche eher unter 35 jährige, die von weit her angereist sind, sich einfach nur bespaßen lassen und diese Konzert hat nichts mit ernster erwachsener Politik zu tun. Eine Tageskarte für ein Festival mit ähnlichen Künstlern würde locker zwischen 70-90 € Kosten. Dazu passt dann auch der Satz: "Gut, dass allerorts noch Semesterferien sind und man die Montage also auch mal in anderen Städten, auf anderen Straßen, vor anderen Bühnen verbringen kann. Gut wohl auch, dass man das neue Album von Marteria und Casper, das am vergangenen Freitag erschienen ist, bis zu diesem Abend noch nicht viel live hören konnte." Aber man konnte sich ja für einen Moment erhaben fühlen. Wie es dann in ein paar Tagen auf den Straßen in Sachsen aussieht, interessiert niemanden mehr.

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maier2206 04.09.2018, 09:40
105. Den Gedanken hatte ich auch!

Zitat von aggro_aggro
Die besorgten Bürger, die Angst vor Überfremdung haben, sollten mal öfter auf Tote-Hosen-Konzerte gehen. Witzigerweise sind Rockkonzerte die weißesten, deutschesten Veranstaltungen die es gibt.
Ja, diese Tatsache kann jeder beobachten, der Augen im Kopf hat. Noch schlimmer finde ich aber die Tatsache, dass Menschen die sich so für die Aufnahme von Millionen von Asylanten einsetzen meist in absolut ausländerfreien Besserverdienenden-Viertel wohnen. Weit weg von den Problemen der Massen-Migration von Menschen der islamischen Dritten Welt. Aber noch schlimmer ist die Tatsache dass Funktionäre und Parteibonzen meist rotgrüner Parteien ihre eigene Kinderchen nicht auf staatliche Schulen mit hohen Migrationsanteil schicken, sondern auf treuere und normalerweise ausländerfreie Privatschulen. Hier zeigt sich die ganze Bigotterie und die Heuchelei der Asylflutung-Befürworterer in Reinkultur!

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theanalyzer 04.09.2018, 09:41
106. Tolles Konzert!

Mir gefiel das Konzert. Daß die Bands sich vor den Karren der gleichgeschalteten Meinungsführerschaft spannen ließen, tat dem Spaß keinen Abbruch. Ich hoffe, daß wir nun wieder zur Tagesordnung übergehen, und die durch die Migranten verursachten Probleme lösen.

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BeatDaddy 04.09.2018, 09:42
107. So und jetzt?

Jetzt haben wir die Einen und die Anderen, die sich den Erstgenannten meinungstechnisch widersetzen. Setzen die sich jetzt zusammen und reden miteinander, prügeln sie sich, hat dieses Konzert die Meinung auch nur eines "Rechten" geändert? Was soll dieses Konzert bewirken? Das wir jetzt alle auf die Straße gehen? Oder dass die Rechten in der AfD freiwillig das Handtuch werfen? Wen soll das beeindrucken?

Solche Gegendemos zeigen nur erneut auf, dass unser Land komplett zerissen ist und Merkel es mit Ihrer Politik nur geschafft hat, diesen Graben zu vergrößern und die Leute auf die Palme zu bringen, ob nun bzgl. Ihrer unmöglichen Asylantenpolitik, unseren Ersparnissen, dem "deutsch sein" an sich, usw. Die Liste sprengt inzwischen die maximale Zeichenanzahl aller Kommentarfelder des ganzen Internets. (Ok, das war ein wenig übertrieben..:). Aber ihre Politik ist das pure Gift für eine Gesellschaft, sie hat es m. E. komplett vermasselt. Ein Rückzug von Ihr samt Neuwahlen wäre das beste für uns alle.

Ich kann die Gedankengänge beider "radikalen" Flügel nachvollziehen, es hilft aber niemandem weiter, es ist wie in einer langen Ehe. Es funktioniert nur mit Kompromissen, sonst knallt es. Eine Ehe kann man aber zur Not auflösen, ein Land wegen divergierender Meinungen sicher nicht. Es ist also keine einfache Aufgabe, aber nichts, was sich nicht lösen lässt, nur nicht mit Merkel und ihrem Tross, denn niemals darf das Problem Teil der Lösung sein.

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weltraumschrott 04.09.2018, 09:42
108. Ist bereits passiert...

Zitat von okrogl
Genausogut hätte man Freibier mit der Aufschrift "Für Buntheit" verteilen können. Hätte auch jeder mitgenommen und ich wette, bei diesem kostenlosen Konzert waren auch genug AFDler unter den Gästen. ;)
2015 hat die AfD in Potsdam-Mittelmark fleißig "Informationsveranstaltungen" mit Freibier veranstaltet. Es kamen aber nicht einmal 100 Leute, sondern nur die lokal bekannten üblichen "Verdächtigen" und aus der Lausitz angekarrte Fanboys. Und ein paar Menschen mit Gegenpositionen, die das angebotene Freibier natürlich abgelehnt haben.

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INGXXL 04.09.2018, 09:42
109. Ein Festival macht noch

keinen Sommer. Das war in Woodstock nicht anderes. Wer glaubt Festivals bewirken einen politischen Wandel der ist naive. Gute Musik die man mag macht gute Laune ob in Karneval, Schützenfest oder halt Fetival, politische Wirkung ist gleich Null.

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