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Pulitzerpreis: "Washington Post" für Berichterstattung über Trump ausgezeichnet
AP

Die Berichterstattung mehrerer Medien zu US-Präsident Donald Trump sowie die Enthüllung der "Panama Papers" sind mit dem wichtigsten Journalistenpreis ausgezeichnet worden.

walldemort 11.04.2017, 00:36
1. Eindrucksvoll

Qualitätsjournalismus lässt sich eben auch durch noch so laut und hysterisch gebrüllte "Lügenpresse"-Anwürfe nicht beirren. Ein Preis, stellvertretend für die freie und kritische Presse überall in der Welt. Und damit ein Stachel im Fleisch der Trumps, Orbans, Erdogans, Putins, Petrys und Le Pens.

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spmc-125536125024537 11.04.2017, 00:51
2. Who cares

Das ist wie mit den Oscar Verleihungen. Das sozialliberale Clinton Establishment feiert sich selbst und Meryl Streep vergießt Tränen der Betroffenheit. Wie Lichterketten oder Rock gegen rechts. Trump und seinen Anhängern wirds egal sein

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Stoew 11.04.2017, 02:02
3. Die postfaktischen Medienmacher loben sich gegenseitig

Ich will ja nicht sagen, dass alle "fake news" machen. Nachrichten komplett zu erfinden ist sehr schwer, wenn auch nicht rühmenswert. Das meiste ist eben Vernebelung oder Brimborium.

Aber eben auch ganz bewusste, bezahlte Propaganda. Der Preis für die Washington Post für die Trump-Hetze ist m.E. ein Preis für eine kontraproduktive Propaganda-Kampagne. Die Amerikaner haben die Hetze der sich in einem Komplott gegen Trump befindlichen Blätter und Fernsehsender geglaubt und konträr gewählt. Dass heisst, dies Medien haben einen enormen Vertrauensverlust erlitten und kaschieren das mit solchen Mätzchen. Was gibt´s denn? Die "Goldene Pflaume"?

Der Preis damals an die Washington Post wegen der Aufdeckung von "Watergate" war völlig korrekt. Aber was hat denn der David Fahrenthold über Trump aufgedeckt? Das war doch nur Hetze. Länge des Penis und Bauchumfang.

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schorri 11.04.2017, 10:27
4. Bollwerk gegen die Trump-Fake-News

Es gibt sie noch, die freie, die nicht ideologisierte Presse.
Sie ist die einzige Chance, sich gegen die finanzielle Macht der Trump-Oligarchie (-Plutokratie) Informationen zu verschaffen, die nicht zusammengelogen sind.
Das ist Qualitätsjournalismus.
Und es gibt ihn auch (noch) in Deutschland.
Reste sind sogar noch bei der Süddeutschen erhalten (Panama Papers), die nach dem Verkauf an die WAZ- und später an die Funke-Gruppe stramm auf Rechtskurs getrimmt wird.
Der Pulitzer-Preis ist die höchste Auszeichnung für diesen Qualitätsjournalismus.
Und im konkreten Fall (NYT) - nebenbei - auch eine weitere schallende Ohrfeige für Trump.

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