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Quoten-Debatte: Männer sind halt unfähig

Kann eine Frauenquote unsere Welt noch retten? Man weiß es nicht. Aber man sollte sie trotzdem schnell einführen. Denn die Männer haben als Machthaber ja bereits versagt. Außerdem können wir uns dann alle stolz die Hände reichen, wenn der Planet langsam untergeht.

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Spiegelkritikus 16.12.2012, 15:15
130.

Zitat von tokker
etwas Polemik von der guten Dame, um mal wieder etwas Resonanz auf Ihre Beiträge zu bekommen und schon ist hier der Teufel los. Wer heutzutage noch in Männer-Frauen-Schubladen denkt, ist doch wirklich von gestern oder einfach nur frustriert und verbittert. Irgendwie erinenrt mich Frau Berg zunehmend an Frau Schwarzer, einen solchen artikel sollte man nicht ernst nehmen.....
Einspruch! Wenn man als Mann das Konterfei von Frau Berg betrachtet, dann erinnert sie nicht an die Schwarzer, sondern eher an die antike Nophretete. Einfach schön!

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cutestrabbitonearth 16.12.2012, 16:12
131.

Zitat von helkaruthion
Das ist die falsche Frage... Die Frage muss lauten: Wie kann man Unterrichtsform und Unterrichtsinhalte so gestalten, dass beide Geschlechter nicht durch die eine oder andere Ausrichtung des Unterrichts benachteiligt werden? Es gibt unterschiedliche Lernverhalten zwischen den Geschlechtern und durchaus "themenbezogene Lernverweigerung" (z.B. im Sinne von "Boah, ich hasse Gedichte" bei Jungs und ähnliche Punkte gibts auch, die Mädchen - zumindest im Regelfall und Durchschnitt - nicht interessieren) und da muss man ansetzen.
So wie Sie es darstellen, ist es doch eher ausgewogen. Wer wird denn hier benachteiligt? Mal abgesehen davon, dass ich bezweifle, dass Mädchen Gedichte lieber mögen als Jungs. Ich mochte sie damals zum Beispiel nicht, kann mich aber erinnern, dass einige Jungs recht originelle Gedichte von Ringelnatz und Morgenstern anschleppten, als wir damals die Wahl hatten, uns ein Gedicht zuhause auszusuchen, um es auswendig zu lernen. Und das war auch nur einmal während der ganzen Gymnasialzeit! Soll man das jetzt aus dem Lehrplan steichen? Was ist mit dem Faust? Ist der jetzt attraktiver für Mädchen oder für Jungen? Allein die Fragestellung ist doch schon Unsinn. Man liest den Faust, weil es sich um ein großes Werk eines unserer bedeutendsten Schriftsteller handelt, der übrigens ein Mann war und auch eine recht männliche Perspektive auf die Gesellschaft seiner Zeit offenlegt.

Zudem sind die naturwissenschaftlichen Fächer und die eher geisteswissenschaftlichen ausgewogen verteilt. Mathematik, Physik, Chemie, Biologie - versus Deutsch, 1-2 Sprachen und Kunstunterricht, der nach meiner Erinnerung aber auch den Jungs viel Spaß machte, war er doch recht entspannend und eigentlich bekamen alle eine sehr gute bis gute Note.

Ich denke, das Problem liegt wirklich an der Lernbereitschaft und nicht an den Lerninhalten. Das ist einfach Kokolores, was da neuerdings behauptet wird.

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Schizo-Gen 16.12.2012, 17:18
132. Relativität

Zitat von agua
Ist das jetzt Ihre Definition,oder eine Allgemeingueltige?Ich kannte dieses Wort nicht, las es aber schon mehrmals in den Foren,und aus diesen Zusammenhaengen heraus,habe ich es so verstanden, wie in meinem Beitrag beschrieben.Dieses Phaenomen verteilt sich aber gleichmaessig sowohl auf Maenner,als auch Frauen.
"Mitgefühl" wird leider meist nur auf "Mitleid" reduziert, wo durchaus jeder eine eigene Einstellung dazu haben kann. Für eine gesunde Gesellschaft wäre der Aspekt des sich "Mitfreuenkönnens" eigentlich wichtiger. Dann würde man sich das Mitleiden auch irgendwann sparen können.

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agua 16.12.2012, 17:45
133. Einfuehlungsvermoegen

Zitat von Schizo-Gen
"Mitgefühl" wird leider meist nur auf "Mitleid" reduziert, wo durchaus jeder eine eigene Einstellung dazu haben kann. Für eine gesunde Gesellschaft wäre der Aspekt des sich "Mitfreuenkönnens" eigentlich wichtiger. Dann würde man sich das Mitleiden auch irgendwann sparen können.
ist die Voraussetzung fuer Mitgefuehl.Leider wird dies wirklich oft mit Mitleid verwechselt und Selbstmitleid mit einer grossen Sensibilitaet ..Das ist auch ein Punkt, um beim Thema zu bleiben,wo maennliche und weibliche Reaktionen zumeist sehr unterschiedlich sind, was zu Missverstaendnissen fuehren kann.Sollte man aber wahrscheinlich verstehen und akzeptieren lernen, weil das macht das Leben einfacher.Miteinander Freuen oder sich mit jemandem freuen,ist ein wichtiger Aspekt,(was man nur bei wirklich guten Freunden und in der Familie erlebt) dafuer ist ein grosser Teil der heutigen Gesellschaft aber leider zu neidisch und Missguenstig.(Darum auch immer wieder die ermuedende Diskussion einer Frauenquote)

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Ty Coon 16.12.2012, 17:54
134. Liebe Frau Berg,

ich habe nicht nur die Überschrift, sondern auch den Artikel darunter gelesen. Leider war der nicht viel besser als die Überschrift. Sie schreiben gut, Sie denken gut, manchmal gelingt Ihnen sogar etwas. Ihr latenter Männerhaß geht mir aber gewaltig auf den Keks. Ich hasse doch auch die Frauen nicht, obwohl ich Grund genug dazu hätte.

Wenn Sie glaubten, alles wäre chico, wenn nur die Frauen das Ruder übernehmen könnten, dann hätten Sie sich aber gewaltig geschnitten.

Männer können sich meiner Erfahrung nach zusammenraufen und gemeinsam nach der besten Lösung suchen, wenn es drauf ankommt. Frauen verlieren sich in Zickengezeter und Psychomobbing.

Außerdem bin ich noch immer der Meinung, daß jede Firma selbst entscheiden dürfen soll, wen sie einstellt und wen nicht. Wenn eine Geschäftsführung der Meinung ist, ein Mann könne den Laden besser zusammenhalten und integrierend wirken, dann ist das zu respektieren.

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Urbis 16.12.2012, 18:42
135.

Zitat von
Mathematik, Physik, Chemie, Biologie - versus Deutsch, 1-2 Sprachen und Kunstunterricht, der nach meiner Erinnerung aber auch den Jungs viel Spaß machte, war er doch recht entspannend und eigentlich bekamen alle eine sehr gute bis gute Note
Wo haben Sie denn ihr Abitur gemacht? Bei uns hatten die wenigsten in Deutsch und Kunst eine 2, geschweige denn eine 1.
Wenn ich mir so anschaue was Mädchen in meinem Umfeld studieren dann ist wirklich alles mögliche an Sprachen und sonstigen geisteswissenschaftlichen Zeug vorhanden. Ich will hier nicht sagen, das diese Studiengänge unwichtig sind aber einen Super Job kann man da einfach nicht für jeden bieten. Das kapieren aber schonmal viele Damen nicht. Ich persönlich kenne keine die etwas Naturwissenschaftliches oder Mathematisches studiert. Männer dagegen schon. Komisch oder? Diese ganzen Journalistinnen die dieses und jenes fordern haben selbst keinen Schimmer von Abläufen in Unternehmen und was die meisten jungen Frauen eigentlich tun. Sollen die ganzen Geistewissenschaftlerinnen die Konzerne führen?

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agua 16.12.2012, 18:50
136. An Forist Ty Coon

In gewisser Weise stimme ich Ihnen zu.Das beste Beispiel,fuer Frauen im Team ist die Krankenpflege.Im ersten Jahr der Ausbildung steht man als Schwesternschuelerin noch unter den Putzfrauen.Ich habe nach der Ausbildung im Nachtdienst gearbeitet, wo man sich in einem grossen Krankenhaus zwar totarbeitet,aber wenigstens nicht den ganzen Schikanen des Tagesdienstes ausgesetzt ist,sich alleine die Arbeit einteilen muss und die grosse Verantwortung fuer seine Arbeit alleine traegt.Nachts dagegen hatte ich auf Stationen,auf denen man mit mehr Personal arbeitet,tolle Kollegen.Einige davon im Nachtdienst,aus den gleichen Gruenden ,wie ich.Ich halte die Frauenquote fuer aufgesetzt.Richtlinien loesen keine Grundprobleme.

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dämonstrant 16.12.2012, 19:04
137. Soso

Zitat von felixbonobo
zu eins, bonobos. Aggressivität begegnet man nicht mit gegenaggressivität oder untertäniger demut, sonder erkennt sie wie eine schwäche, gibt, spendet wärme und nähe, bis zum sex. Man könnte es übersetzen wie, "kein konflikt ist groß genug, das wir uns gegenseitig böses wollten, erst mal also frieden".
Es lebt im Zoo kein Bonobo.
Wer Felix liest, der ahnt wieso.

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dämonstrant 16.12.2012, 19:11
138. Ne ne

Zitat von Spiegelkritikus
Einspruch! Wenn man als Mann das Konterfei von Frau Berg betrachtet, dann erinnert sie nicht an die Schwarzer, sondern eher an die antike Nophretete. Einfach schön!
google fragt: "Meinten Sie Nofretete?" Antik war sie, aber nicht griechisch. :-)

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felixbonobo 16.12.2012, 19:54
139. denkfaul

Zitat von dämonstrant
Es lebt im Zoo kein Bonobo. Wer Felix liest, der ahnt wieso.
Netter spruch, der allerdings nicht ganz zutrifft. ;-)
/www.koelnerzoo.de/zoo-tierwelten/unsere-tiere-von-a-z/bonobo/

Etwas verwirrend das man sich hier zum aller größten teil darüber streitet, welche gummistiefel man anziehen möchte, nachdem es eine tsunami-warnung gegeben hat.

Kleinkinder können ihre unmittelbare umgebung sehr gut wahrnehmen, aber den zusammenhang eines heranrasenden autos oder dingen, die mehr als fünf sechs merter von ihnen entfernt passieren, dazu feht ihnen einfach noch der blick und die wahrnehmungs- bzw. zusammenhang-erkennungs-chance.

Mir kommt es hier so vor, als streite man sich über die besseren plätze in einem ice, der mit voller geschwindingkeit auf einem abgrund zurast. Nicht, das es nicht auch mir wichtig wäre bequem zu sitzen, aber besonders klug kommt mir dieses verhalten in der situation nicht vor ;-)

Wer "felix liest" , dem scheinen meine gedanken hierzu viel eher so fremd zu sein, das man sich nicht darüber, sondern über felix selbst gedanken macht. Es ist sicher auch wesentlich bequemer mich erst mal als person nicht ernst nehmen zu wollen, als sich auch noch damit auseinander zu setzen, was ich hier schrieb, bloß nicht denken, viel zu anstrengend.

Gängige sichtweisen und vorurteilspflege geben einem wahrscheinlich mehr gemeinschaftsgefühl, den eigenen kopf zu nutzen, birgt zu viel gefahr durch andere, man könnte am ende alleine damit da stehen ?

Nun wagte sich frau sibylle mal an "großansichten", lockte auch mich noch mal mit einer provozierenden überschrift, und machte dabei mal gar keine schlechte figur, was ich von ihren "kleinansichten" nicht behaupten könnte.
Lese ich dazu hier aber die meisten kommentare, sollte die überschrift eher lauten, "menschen sind halt unfähig". Man gibt sich hier jedenfalls die aller größte mühe, dieses bild von sich zu machen.

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