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Quoten-Debatte: Männer sind halt unfähig

Kann eine Frauenquote unsere Welt noch retten? Man weiß es nicht. Aber man sollte sie trotzdem schnell einführen. Denn die Männer haben als Machthaber ja bereits versagt. Außerdem können wir uns dann alle stolz die Hände reichen, wenn der Planet langsam untergeht.

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derfflinger 17.12.2012, 15:12
150. Frau Sibylle Berg...

Zitat von Sibylle Berg
...Und dann, in solchen schwachen Momenten, verstehe ich, was in jenen passiert, die bereits dann schwungvoll anonyme Post an mich verfassen, wenn sie nur die Überschrift eines Artikels von mir gelesen haben. Mir geht es gerade genauso und ich begreife: Lesen kann Emotionen erzeugen! Man trifft alte Feindbilder, die Synapsen klinken aus und schon macht man sich zum Depp.
Was für ein Blödsinn, werte Frau Berg. Da kokettieren Sie hier mit der angeblich gerade gewonnenen Erkenntnis: "Lesen kann Emotionen erzeugen!"
Ich nehme Ihnen nicht ab, dass Sie die zustimmenden Kommentierungen Ihrer Artikel nicht mit Genugtuung gelesen haben, genauso, wie die kritischen und die heftigen Verrisse Sie geärgert haben.
Hier macht man sich allenfalls dadurch zum Deppen, dass man es als Forist immer noch für möglich hält, dass Sie einmal den Mut finden könnten, dich der Diskussion Ihrer Thesen hier im Forum zu stellen. Da könnten Sie die interessante emotionale und auch rationale Erfahrung machen, dass es wesentlich schwieriger und intellektuell fordernder ist, in einer Diskussion zu argumentieren, als in einer Kolumne einfach irgendwelche Thesen zu plakatieren.
Dann mag es sich zeigen, ob diese der Weisheit , oder nur Ihrer Weisheit letzter Schluss sind.
D

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felixbonobo 20.12.2012, 11:47
151. Semonides

Mit der "männerschelte" gibt es äusserst wenig spielraum dem widersprechen zu wollen, denn geschichtlich sind wir nun mal mehr als 2000 jahre patriarchal, nicht zuletzt "dank" der kirche.
Frauen können, aber durften über jahrhunderte gar nicht denken, zumindest nicht laut. Die, die es sich dennoch wagten, wurden nicht zuletzt als hexen von der kirche verbrannt. Bis heute legen die ärzte frauen zum gebären auf den rücken, weil man frauen selbst damit nie ernst nahm.

Scheidungskinder sind ein trauriges thema für sich, und es stimmt, das man müttern oft automatisch größeres erziehungsrecht zuspricht. Allerdings bleiben die kinder heute dazu nicht ungefragt, und es kommt schon auch auf das verhältnis zwischen vater und kind an.

Mit meiner sicht und einstellung bleibe ich allerdings weiter die ausnahme. Als ich vor 33 jahren heiratete, ging schon damals meine frau arbeiten und ich blieb zwei jahre mit dem baby zuhause. In der ex-ddr noch ungewöhnlicher und fast schon ein skandal, gegen den man allerdings wenig machen konnte, da es im gesetz nicht ausdrücklich die frau war, die dann zuhause bleiben durfte.

Da ich selbst ausschliesslich von einer frau, also meiner mutter "erzogen" wurde, sie mir als kinderbuchautorin noch mal einen sehr intensiven blick auf kinderseelen lehrte, weiß ich selbst damit eine ausnahme zu sein. Sehr vielen männern wollte auch ich die erziehung von kindern nicht überlassen.

Anders wäre es sicherlich, wenn man die prioritäten neu ausrichtete und der mensch begreifen lernt, wie prägend und wichtig die kindheit ist. Wenn männer da in ehrgeiz und "karriere-wunsch" aufgehen würden, frauen das adminestrative, also zb. job und geld verdienen übernehmen würden, dann sehe es auf der welt sicher friedlicher aus.

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tobi78 25.12.2012, 13:07
152. optional

Jaja, mit Frauen an der Macht wird alles besser. Wirklich? Man schaue sich einfach mal an, wie sich die besseren Menschen verhalten, wo sie die Macht haben. Zum Beispiel bei Trennung und Scheidung. Wie die Säue...

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