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Quoten-Debatte: Männer sind halt unfähig

Kann eine Frauenquote unsere Welt noch retten? Man weiß es nicht. Aber man sollte sie trotzdem schnell einführen. Denn die Männer haben als Machthaber ja bereits versagt. Außerdem können wir uns dann alle stolz die Hände reichen, wenn der Planet langsam untergeht.

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ralph.behr 15.12.2012, 18:34
40.

Zitat von jazzer
männliche Krankenpfleger? Dann natürlich auch 50% weibliche Krankenschwestern! Und 100% richtige Rechtschreibung, Herr Ralph Behr!
Scheinbar kennen Sie sich mit dem Berufsbezeichnugsgesetzt nicht so genau aus, deswegen werde ich das mal ausführen:

Es werden keine Krankenschwestern mehr ausgebildet - das wäre nach Berufsbezeichnungsgesetz heutzutage die Gesundheits- und Krankenpflegerin. Ich habe mir mal in einem Anfall von "Es-macht-keinen-Unterschied" gespart die Berufsbezeichnung zu gendern und ich war zu faul es voll auszuschreiben (und habe es auf Krankenpfleger abgekürzt. Zugeben, den gibt es so auch nicht mehr).

Aber trotzdem netter Versuch ohne sachliche Grundlage das Argument anzuzweifeln.

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dibari 15.12.2012, 18:34
41.

Frauen hatten schon immer immensen Einfluss auf das Verhalten der Männer, sie kommen inzwischen auch an die Macht. Es ist nicht nachvollziehbar, warum Frau Berg Frauen als "von der Macht ausgeschlossene Gruppe" beschreibt. Das ist feministischer Unsinn.

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dröhnbüdel 15.12.2012, 18:38
42. Selbst schuld, Frau Sybille

In meinem langen Berufskeben habe ich immer wieder beobachtet, dass die Frauen zum Teil selbst an ihrer Benachteiligung schuld sind. Statt sich untereinander zu solidarisieren, übten sie sich vorwiegend im Stutenbeißen, zickten sich an, buhlten um die Gunst des Chefs Das hat sich zum Glück geändert, Frauen können inzwischen mindestens so gut Seilschaften und Netzwerke schaffen wie Männer. Aber sie tun es immer noch zu wenig. Eine von oben verordnete Frauenquote bringt kaum etwas. Sie würde eher nur den Frauen nützen, die auch ohne Quote nach oben gekommen wären, siehe Angela Merkel.

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Spiegelkritikus 15.12.2012, 18:49
43. Nur noch kurz die Welt retten

Das eigentlich wichtige Thema in Frau Bergs Kolumne ist die Frage, wie diese Welt gerettet werden kann. Unbestritten ist, daß verdammt viel im Argen liegt: Überbevölkerung, Klimawandel, Umweltzerstörung, Kriege, ein entfesselter Kapitalismus, die Atomkriegsgefahr usw.. Es wird eng auf diesem Planeten und zunehmend gefährlich. Was ist los mit der Menschheit, daß sie sich fast sehenden Auges ins Unglück stürzt und bisher unfähig ist, das Verhängnis aufzuhalten?

Zunächst muß man konstateren, daß die "Menschheit" nicht als Subjekt handelt, sondern aus unzähligen, wuselnden Singularinteressen besteht, sei es auf individueller oder auch staatlicher Ebene. Internationale Organisationen haben theoretisch das größte Potential, den Bedrohungen der Menschheit Paroli zu bieten und vernünftige Lösungen zu erreichen. Was global angerichtet wird, kann auch nur global effektiv angegangen werden. Es braucht also Wächter der "kollektiven Vernunft", die mit ausreichender Handlungsmacht gegenüber Partikularinteressen und -Egoismen ausgestattet sind. Daran hapert es bis jetzt leider gewaltig.

Und damit sind wir beim entscheidenden Knackpunkt für diese Menschheit: Entweder sie schafft es, solche global wirkmächtigen Institutionen zu etablieren oder aber sie zerbricht im endlosen Kampf der Einzelinteressen. Damit steht freilich auch die Demokratie zur Disposition, denn sie filtert lediglich bestimmte Partikularinteressen und bildet sie als Herrschaft ab. Die kollektive Vernunft hätte nur dann eine Chance auf Durchsetzung, wenn die gesellschaftlichen Akteure aller Gesellschaften bereit sind, ihre Einzelinteressen zurückzustellen und einem globalen Gesamtinteresse unterzuordnen.

Bei pragmatischer Einschätzung der realen Situation erscheint das fast unmöglich. Die Alternative besteht in einer weltweit umgesetzten autoritären Doktrin, die das Ziel hat, die "antiquierten" Menschen vor sich selbst zu schützen, was auch die Beseitigung des zerstörerischen globalen Kapitalismus einschließt. Mit anderen Worten: ohne eine Weltregierung in welcher Form auch immer hat die Menschheit kaum eine Chance, dauerhaft, materiell einigermassen prosperierend und friedlich zu überleben!

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ARIAGNI 15.12.2012, 18:52
44. Empfehlenswert

Bitte lesen Sie, die Foristen nämlich, die "Lysistrati" von Aristophanes.

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sprechweise 15.12.2012, 18:59
45. optional

Liebe Frau Berg,

lassen Sie uns wirklich die 50% Quote einführen und dann müssen die Frauen auch 50% der Kohlen aus dem Feuer holen (die sie meist selbst hingeschmissen haben).

Viel Spass mit der Gleichberechtigung,

und ich als Mann übernehme gerne auch die angenehmeren Dinge (z.B. Kinderbetreuung, Familiengeld ausgeben), sollen die Frauen doch auch mal den Buhmann äh Buhfrau machen.

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UdoKnalcher 15.12.2012, 19:09
46. Determiniert oder was??

Zitat von multi_io
Dass die beobachteten statistischen Verhaltensunterschiede zwischen den Geschlechtern allesamt anerzogen sind, ist ein Glaubenssatz, für den sich noch nie empirische Belege gefunden haben. ... Und...wir brauchen mehr Frauen, um den "Untergang der Erde" zu verhindern?
Haha, Sie habens nicht kapiert. Was kein Vorwurf ist, denn Frau Berg ist helvetisch assimiliert, die haben dort einen anderen Humorbegriff.

"Aber man sollte es versuchen. Und sei es nur, damit wir uns alle stolz die Hände geben können, wenn der Planet langsam im Wasser versinkt."

Das ist Monty Python in Bergschem Schweizerdeutsch, wissen Sie.

Was Ihren Kommentar angeht, Sie Determinist, so scheinen Sie zu ignorieren, was seit etwas mehr als 2000 Jahren Offizialkultur ist, bei uns zögerlich hinterfragt, in den islamischen Kreisen nach wie vor selbstverständlich und bei denen wie bei uns dennoch nicht naturgegeben.

Wenn ich Ihnen trotzdem zustimme, dann, dass eine künstliche Frauenquote nichts ändert - weil sie künstlich ist und auf die Veränderung eines Menschenprodukts abzielt. Das geht aber nicht. Es kann nur eine Entwicklung geben, die eine vorausgegangene Fehlentwicklung korrigiert. Regulierungswahnsinn verschlimmert alles nur, dafür haben wir wohl hinreichend Beispiele.

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audumbla 15.12.2012, 19:10
47.

wenn dann konsequent in allen berufen und nicht nur im oberen Management. Frauen als kath. Pristerin oder Pabst, das wäre doch ein Angang.

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kuckoo 15.12.2012, 19:17
48. Die Kommentare tun sooo weh!

Es zeigt sich doch sehr stark, dass die Leser das Grundproblem nicht verstehen. Vor allem diejenigen, die bei dem Thema Frauenquote sofort anfangen "Gleichberechtigung für die Männer" zu fordern, oder was ich fast noch "besser" fand, dass wir erst mal 50% Männer als Beauftragte für Gleichberechtigung brauchen...autsch..

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elizar 15.12.2012, 19:19
49. laangweilig

den artikel brauch ich nicht zu lesen um zu wissen, dass ich damit nur meine zeit verschwenden würde.

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