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Raabschied: "Das war großes, ganz großes Fernsehen"
DPA

Stefan Raab hat deutsche TV-Geschichte geschrieben: mit der anarchischen "Vivavision", stundenlangen "Schlag den Raab"-Schlachten und seinem Grand-Prix-Einsatz als Alf Igel. Hier erzählen SPIEGEL ONLINE-Redakteure von ihren Raab-Momenten.

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nordlys 19.12.2015, 19:19
50. Raab wird fehlen

Wok-WM und Turmspringen, Autoball und TV total - das ist verzichtbar. Aber der Bundesvision Song Contest und besonders "Schlag den Raab" werden schmerzliche Lücken hinterlassen. "Schlag den Raab" war innovativ und auch nach Jahren noch spannend und unterhaltsam. Weit und breit ist kein Format zu sehen, das diese große Samstagabend-Lücke füllen könnte.

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mimigernaford 19.12.2015, 19:23
51. Intellektuelle Arroganz

Man mag Raab aus dem Bauch heraus mögen oder nicht, seinen Stil analysieren und daraus Argumente ableiten, warum man seinen Stil mag oder nicht ... . Die Anspielungen auf seine Metzgerlehre in Verbindung mit der Bewertung seiner Leistungen als Entertainer in einigen Kommentaren sagt doch mehr über die Arroganz der Kommentatoren als über seine Leistung aus.

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flo_bargfeld 19.12.2015, 19:40
52. Irgendwann ist halt Zeit für einen Abschied.

Vielleicht bin ich ja zu alt. Es entfremdet mich jedenfalls auch vom klassischen SPIEGEL, dass der Online-Obleger SpON den billigen Schadenfreude-Humor ("Lisa Loch") von Raab nicht nur als relevant (was vor dem Hintergrund von Quote noch nachvollziehbar wäre), sondern auch qualitativ als maßstabsetzend großen Raum gibt.

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texti66 19.12.2015, 19:44
53. Das war kein (!) ganz grosses Fernsehen

Das war Volksverdummung. Nicht mitgerechten die Menschen die er durch den Kakao gezogen hat und zigmal schon deswegen vor dem Gericht gelandet ist.
Ein Mensch den die Welt nicht braucht ! Ein Glück ist der Mist zu Ende !

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jujo 19.12.2015, 19:54
54.

Zitat von mimigernaford
Man mag Raab aus dem Bauch heraus mögen oder nicht, seinen Stil analysieren und daraus Argumente ableiten, warum man seinen Stil mag oder nicht ... . Die Anspielungen auf seine Metzgerlehre in Verbindung mit der Bewertung seiner Leistungen als Entertainer in einigen Kommentaren sagt doch mehr über die Arroganz der Kommentatoren als über seine Leistung aus.
Das ist doch keine intellektuelle Arroganz.
Das ist dümmliche Überheblichkeit, und eine Überhöhung über einen Menschen den man nicht kennt.
Raab hat als Autodidakt etwas geschafft und erreicht, es spielt keine Rolle ob man es goutiert, das sich diese
Leute vor Neid in Schlaf weinen.

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manoarriba 19.12.2015, 19:59
55. Ha Ha Ha...

Wenn das großes, ganz großes Fernsehen war, dann ist der SPIEGEL online demnächst sicherlich auch ein Kandidat für den Literatur Nobelpreis - (aber Grass hat ihn ja schließlich auch bekommen). Nichts ist mehr sicher!

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reznikoff2 19.12.2015, 20:09
56. Ne, oder?

Das war nicht ganz großes Fernsehen, sondern große Kinderkacke. Mach's gut. Tschüss

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locke27 19.12.2015, 20:28
57. ihr foristen seit ein lustiges völkchen...

wieviel schreiben hier das sie ihn hassen, oder man dumm sein musste um seine Show zu gucken? das er unsympathisch ist, Witze auf Kosten anderer macht usw. mag ja vieleicht auch stimmen. aber warum bitte, klickt ihr dann diesen Artikel an? wenn ihr ihn im tv schon nicht ertragen konntet, warum lest ihr euch einen Artikel über seine "tollsten" Momente durch! und nicht nur das. ihr verewigt euch dann sogar noch mit einem Kommentar zu diesem Artikel. aber irgendwie seit ihr kleinen honks nicht glaubwürdig! denn mit ihm befasst habt ihr euch anscheinend doch sehr gut, woher habt ihr denn sonst die ganzen infos? schon lustig das seine antifans länger von ihm "unterhalten" werden als seine richtigen Fans. eben ein richtiger "unterhalter".

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moe.dahool 19.12.2015, 20:38
58. Die Frage nach dem Anspruch

Als Trash-, Billig- oder Prekariats-TV würde ich die Raab'schen Sendungen nicht bezeichnen. Wenn ich TV Total anschalte, erwarte ich keinen Arte Kulturkanal, sondern seichtes Unterhaltungsfernsehen. Das muss per se nicht schlecht sein. Wer mal ins Publikum geschaut hat, durfte keine fiesen Prollvisagen sehen, sondern eher biedere Gesichter vom Schlage Verwaltungsangestellter oder BWL Student. Und auch den Satz "Endlich ist er weg" kann ich nicht gelten lassen. Als würde man gezwungen Pro 7 oder gar Raabs Sendungen zu sehen. Es dauerte nur einen Tastendruck, und schwupps war man bei seinen Lieblingssendern Arte und 3Sat.
Ich habe übrigens kein Faible für letztgenannte Sender, und auch Raab-TV fand ich eher langweilig. Eine Frage jedoch an SpOn: Wie lange und in welchem Maße wollt ihr Raab noch huldigen? Selbst ein verstorbener internationaler Superstar hat nicht so viel mediale Resteverwertung beigemessen bekommen. Und dass dann noch die halbe SpOn Redaktion ihren Senf dazu geben darf, Junge, Junge, meint Ihr nicht, dass Ihr nicht doch ein klein wenig übertreibt? Fehlt nur noch der Liveticker mit der Überschrift "Raabs ersten Tage nach TV Total"

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Pagode 19.12.2015, 20:46
59.

Zitat von jürgendurden
...und genau wie Pocher und Schmidt hat er es nicht geschafft sich an eine schnellere dynamischere und ironischere Medienlandschaft anzupassen.
Ach, ja? Was (und vor allem wer) ist denn die "schnellere und ironischere" (und, ist ja klar, selbstverständlich bessere) Medienlandschaft? Würde mich tatsächlich mal interessieren.

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