Forum: Kultur
Radikalisierung junger Europäer: Keine Angst vor der großen Freiheit
AP

Im Pariser "Bataclan" standen sich junge Europäer gegenüber: Die einen wollten feiern und Bier trinken, die anderen töteten für eine islamistische Ideologie. Warum das geschehen konnte, gehört zu den dringlichsten Fragen unserer Gesellschaft.

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kuac 23.11.2015, 14:46
50.

Zitat von halbstark
Warum ziehen dann so viele Moslems zu den Ungläubigen, und warum ziehen Sie nicht in ein islamisches Land?
Es sind ca 600 aus 4-5 Millionen Muslime in Deutschland.

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horstwende 23.11.2015, 14:54
51. Die Aussage ist falsch

"...junge, im westlichen Wertekanon aufgewachsene Europäer aus Paris und Brüssel..."

Ich lebe selbst in einem dieser Brennpunkte in Deutschland und ich kann ihnen nur sagen, dass diese Jugendlichen eben nicht mit unserem Wertekanon aufwachsen.

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espet3 23.11.2015, 14:54
52.

Man kann den mittelalterlichen Islam nicht mit der Neuzeit konfrontieren. Zur Zeit der Inquisition hätte das noch gehen können. Das hätten die Freunde von "liberté - egalité - franternité" eigentlich wissen sollen.

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thomas.kathmann.58 23.11.2015, 14:55
53. Es ist so traurig...

wenn man diese Kommentare hier liest. Es hört sich fast so an als habe man keine Lust sich mit den Problemen der Jugendlichen zu befassen.
Nein, es ist viel einfacher sie als böse Moslems oder Araber abzustempeln und dann ist man selbst ist fein raus.
Und wenn die es nicht sind, dann sind es die bösen Depressiven die Flugzeuge in Berge knallen lassen...
oder Religiöse an sich, weil Religion ist ja böse...

oder die Atheisten, weil die haben ja keine Werte...

und am Ende steht jeder irgendwo auf der Abschussliste. Außer die die gerade das Gewaltmonopol haben. Das hatten wir irgendwie schon mal.

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filou8 23.11.2015, 14:55
54.

Zitat von kuac
Wenn ein Besuch von Heavy-Metal eine Voraussetzung wäre, dann würden die meisten Deutschen daran scheitern.
Die Frage war nicht, ob alle Deutschen zu diesem Konzert gehen, sondern ob Moslems überhaupt dorthin gehen (außer den Terroristen, die waren ja dort)

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analyse 23.11.2015, 15:00
55. Ja,immer diese irreführende

@Hank Hill/40,mit Ihrem Hinweis haben Sie völlig recht, aber,daß Menschen unterschiedlich sind und es auch spezifische Ideologien gibt -nicht begründet durch "gesellschaftliche"Verhätnisse-,paßt nicht ins Vorwurfsschema des herrschenden mainstreams !Oft wird nicht mal bedacht,daß damit Gewalt,Terror usw. auf subtile Art entschuldet wird!

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pigtime 23.11.2015, 15:08
56.

Zitat von espet3
Man kann den mittelalterlichen Islam nicht mit der Neuzeit konfrontieren. Zur Zeit der Inquisition hätte das noch gehen können. Das hätten die Freunde von "liberté - egalité - franternité" eigentlich wissen sollen.
Das Problem ist nicht der mittelalterliche Islam, sondern der Wahhābīya bzw. der Salafismus. Die gab es aber nicht im Mittelalter sondern erst seit ca. 200 Jahren, ungefähr seit dem Zeitpunkt, als auch die Bastille gestürmt wurde! Der Salafismus entstammt sogar der Neuzeit!

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hevopi 23.11.2015, 15:10
57. Es fehlt an Aufklärung,

der IS ist kein Verfechter des "normalen" Islam, die Grausamkeiten sorgen nicht dafür, dass Täter ins Paradies kommen, die schlimmen Folgen für viele Menschen können nicht nachempfunden werden, weil darüber zu wenig berichtet wird. Alle Menschen gehören in ein Boot und Gemeinsamkeit ist die einzige Chance auf der Erde, um glücklich zu leben. Mörder und kranke Islamisten verhindern (oft ohne es zu wissen) diese Akzeptanz der Menschen würde.

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to78ha 23.11.2015, 15:17
58. Was Grundsätzliches...

1.) Unsere westliche Welt basiert rein auf der Annahme das nur Wachstum Wohlstand bedeutet. Das ist leider so. Man muss sich und andere aber nicht gleich töten wenn man da nicht mitmachen will. Und man muss auch nichts Besonderes sein um das Glück zu finden. Leider braucht es sehr lange bis man merkt das man Glück eigentlich nur in den vielen kleinen Dingen findet. Einen Gott brauchst dazu nicht, das macht unser Unterbewusstsein von ganz alleine.

2.) Einstein wars glaub ich der mal diese berühmte Frage in den Raum gestellt hat: "Wenn Gott die Welt erschaffen hat, wer hat dann Gott erschaffen?" Ich muss ständig über sowas nachdenken. Und je mehr ich darüber nachdenke umso klarer wird mir das es nichts gibt nach dem Tod. Da warten keine Englein und auch keine Jungfrauen. Klar kann jetzt wieder ein ganz schlauer Theologe kommen und das dementieren. Jeder der sich selbst und vielleicht auch andere in den Tod reißen will sollte darüber mal nachdenken. Man muss kein Einstein sein um über sowas nachzudenken.

3.) Der Glaube an Gott hilft in schweren Situationen nicht zu scheitern. Das mag wohl stimmen. Doch ist es nicht auch wieder mal unser Freund das Unterbewusstsein?
Solange man niemandem damit Schäden zufügt kann doch glauben an was man will, Hauptsache man bleibt bei Verstand und wird vielleicht auch noch glücklich.

4.) Es fällt leicht schlimme Dinge zu tun und zu sagen Gott hat das so gewollt. Aber eigentlich zerstört man sich damit sein Unterbewusstsein, man lenkt es zum Bösen hin und manifestiert einen bösen Kern in sich.

5.) Im Namen der Religion wurden schon zu viele Menschen getötet, gedemütigt, gequält und ihrer Identität beraubt. Und wofür? Kein guter Gott würde sowas wollen. Es zeigt einfach nur das Religion als Legitimation vorgeschoben wird um dem Bösen Inneren freien Lauf lassen zu können.

Grundsätzlich kann man also in der Religion keine Lösung für solche gesellschaftlichen Probleme suchen. Es sei denn man geht von einem Liebenden Gott als Sinnbild für ein humanes Miteinander aus.
Aber alles schön und gut, nur aus Worten heraus ändert sich eine Welt nicht. Nur sind Waffen oder Gier nicht der Weg zum Glück und zur Teilhabe am Erfolg. Sie sind der Weg zum Untergang unserer Welt.

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tommyonafloat 23.11.2015, 15:18
59.

Borcholte ist der bessere Augstein!

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