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Rap gegen Dschihadisten: Erklär deinen Islam!
Real Fiction

Mali gilt als musikalische Weltmacht, von dort stammen Stars wie der Afro-Blues-Barde Ali Farka Touré. Doch Dschihadisten bedrohen die Musikszene, wie der Dokumentarfilm "Mali Blues" zeigt.

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Knossos 28.08.2016, 17:09
1. Rekord paradoxen Kopfstands

"... die Dschihadisten sollen erklären, was Unterdrückung, Gewalt und Folter mit dem Islam zu tun hätten."
Rapper Soumy und der Rest seiner Blinde-Kuh-Fraktion sollten lieber erklären, warum sie einer Gesinnung anhängen, ohne über sie informiert zu sein.
Immerhin handelt es sich um eine, die weltfremd, aggressiv, opportunistisch, gewissenlos und uneinsichtig wie keine andere großkulturelle Deformation ist. Und sogenannte Islamisten handeln lediglich wie ihnen angeblich von Propheten geheißen (genauer besehen, soll es ihnen sogar Gott abverlangen. Lesen Sie es nach).

"Für ihn sei die Religion des Propheten eine Botschaft der Brüderlichkeit."
Das ist eine Blut-und Bodensage für die vorsätzliche Ignoranz Rechtsradikaler auch. Es gibt den Widersinn eines moderaten Rechtsradikalismus allerdings ebenso wenig, wie einen Islam des Friedens, des Mitgefühls, des Verstands, der Verhältnismäßigkeit und der Menschlichkeit.
Kann man wenigstens im aufgeklärten Westen damit aufhören, vorzuspiegeln es gäbe die Moderation eines aberwitzigen, radikalen, faschistischen Konstrukts, das sich noch dazu jede Reform von vornherein als Blasphemie verbietet?

Wie wäre es zur Abwechslung, wenn Diskutanten und Journalisten ENDLICH einmal jene Scharteke läsen, auf der dieser Glaube fußt? Es ist widersinnig genug, daß seine Jünger es nicht fertigbringen, dies zu tun.

Das religiöses Prinzip aktueller 'Vermittler des Weltfriedens', erst das Ziel festzulegen und ihm dann Fakten und Sicht anzupassen, steht dem Zeitgeist, der Vernunft und dem humanistischen Ideal in der Moderne entgegen und sollte schon gar nicht von etablierten Medien übernommen werden.

Wer philanthropisch und demokratisch sein möchte, kann kein krudes Archaikum verzärteln, als handelte es sich um eine erbarmungswürdige, aussterbende Spezies, sonder stellt sich ihm immanent im Sinne täglicher Opfer entgegen.
Im Abendland nannte man das einst "Aufklärung".

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Atheist_Crusader 28.08.2016, 18:05
2.

Wer den Islamismus bekämpfen will, muss nicht mit den Islamisten reden - sondern mit den anderen Moslems.

Denn dafür, dass es angeblich so viele normale Muslime gibt, die mit Gewalt und Unterdrückung nichts am Hut haben wollen, haben die angeblich so zahlenschwachen Extremisten gewaltige Netzwerke, Einfluss, Macht und propagandistischen Erfolg.

Tatsächlich fühle ich mich als Deutscher da unangenehm an das erinnert, was man uns in der Schule über die Dreißiger Jahre beigebracht hat. Eine kleine, aber gewaltbereite, laute und gut organisierte Minderheit schwingt sich an die Macht. Und die Mehrheit sagt keinen Ton. Vielleicht weil man Angst hat, vielleicht weil man meint dass einen das nichts anginge (immerhin ist man ja selbst kein Jude, Homosexueller, etc.) oder ihnen ganz einfach zustimmt. Viele der Unterdrückten (z.B. Frauen) stimmen sogar noch ein, mit irgendwelchen Stockholm-Syndrom-artigen Begründungen, dass es ihnen ja gut ginge und sie respektiert würden.
Fanatiker werden als "Patrioten" Oder heute: als "fromm" und "gottesfürchtig") verharmlost. Und dann wird in der Geschichtskiste gekramt um alles (reale wie empfundene) Unrecht der letzten paar Jahrhunderte hervorzukramen - selbstverständlich ohne die eigenen Fehltritte in der Sache zu erwähnen. Und plötzlich sehen die ach so harmlosen "tiefgläubigen Männer" sogar gut aus.
Und dann scheitern ihre großartigen Pläne, der Krieg kommt zurück nach Hause und wenn die Bomben fallen, schreien die Leute "aber ich hab die doch gar nicht gewählt!".

Wenn man ernsthaft etwas gegen Islamismus tun will, dann muss man sich an die Mehrheit der Muslime wenden. Und das ohne falsche Scheu, ohne alberne Entschuldigungen und im Klartext.
Westdeutschland hat das geschafft. Die DDR hatte eine andere Idee "War nicht eure Schuld, die Faschisten haben euch belogen". Generalabsolution. Und das ist genau der selbe Mist, den man heute mit den Muslimen abzieht. "Das ist nicht der Islam.", "Da hattet ihr nichts mit zu tun." oder "Der Islam ist eine Religion des Friedens.". Und sich dann wundern, warum es immer so weitergeht. Warum immer wieder Menschen unterdrückt und ermordet werden, Fortschritt und Aufklärung erstickt und dabei noch der eigene Opfermythos genährt werden.
Deutschland hat das schon hinter sich. War nicht schön im Ergebnis.

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darthmax 28.08.2016, 18:10
3. Aufklärung

Zitat von Knossos
"... die Dschihadisten sollen erklären, was Unterdrückung, Gewalt und Folter mit dem Islam zu tun hätten." Rapper Soumy und der Rest seiner Blinde-Kuh-Fraktion sollten lieber erklären, warum sie einer Gesinnung anhängen, ohne über sie informiert zu sein. Immerhin handelt es sich um eine, die weltfremd, aggressiv, opportunistisch, gewissenlos und uneinsichtig wie keine andere großkulturelle Deformation ist. Und sogenannte Islamisten handeln lediglich wie ihnen angeblich von Propheten geheißen (genauer besehen, soll es ihnen sogar Gott abverlangen. Lesen Sie es nach). "Für ihn sei die Religion des Propheten eine Botschaft der Brüderlichkeit." Das ist eine Blut-und Bodensage für die vorsätzliche Ignoranz Rechtsradikaler auch. Es gibt den Widersinn eines moderaten Rechtsradikalismus allerdings ebenso wenig, wie einen Islam des Friedens, des Mitgefühls, des Verstands, der Verhältnismäßigkeit und der Menschlichkeit. Kann man wenigstens im aufgeklärten Westen damit aufhören, vorzuspiegeln es gäbe die Moderation eines aberwitzigen, radikalen, faschistischen Konstrukts, das sich noch dazu jede Reform von vornherein als Blasphemie verbietet? Wie wäre es zur Abwechslung, wenn Diskutanten und Journalisten ENDLICH einmal jene Scharteke läsen, auf der dieser Glaube fußt? Es ist widersinnig genug, daß seine Jünger es nicht fertigbringen, dies zu tun. Das religiöses Prinzip aktueller 'Vermittler des Weltfriedens', erst das Ziel festzulegen und ihm dann Fakten und Sicht anzupassen, steht dem Zeitgeist, der Vernunft und dem humanistischen Ideal in der Moderne entgegen und sollte schon gar nicht von etablierten Medien übernommen werden. Wer philanthropisch und demokratisch sein möchte, kann kein krudes Archaikum verzärteln, als handelte es sich um eine erbarmungswürdige, aussterbende Spezies, sonder stellt sich ihm immanent im Sinne täglicher Opfer entgegen. Im Abendland nannte man das einst "Aufklärung".
da dies natürlich genau so auf andere Religionen zutrifft wird von Ihnen auch kein Widerstand entgegengebracht und die Politik hat Angst, Gläubige vor den Kopf zu stossen.

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es-reicht-nun 28.08.2016, 18:12
4. soll also heissen...

dass ich mich an WEN wende, wenn mir die arrogante Haltung der Eurozentriker nicht passt?

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go-west 28.08.2016, 18:20
5. Er ist nicht erklärbar.

Vor allem nach eingehender Analyse des Handelns des Religionsgründers.

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crazy_swayze 28.08.2016, 18:41
6.

Zitat von darthmax
da dies natürlich genau so auf andere Religionen zutrifft wird von Ihnen auch kein Widerstand entgegengebracht und die Politik hat Angst, Gläubige vor den Kopf zu stossen.
Ich kann den Wahnsinn der "Gläubigen" tolerieren sofern sie mich damit nicht belästigen.
Leider ist besonders der Islam in dieser Hinsicht besonders renitent. Deren Anhänger sprengen sich hier und da in die Luft, beleidigen stinknormale Frauen weil sie sich nicht verschleiern (und belästigen sie paradoxerweise auch sexuell), in der Kantine gibt's kein Schweinefleisch mehr. Dagegen tue ich mich definitiv schwerer als mit Katholiken oder Evangelen, die mir im Grunde nichts wollen.

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spontanposter 28.08.2016, 18:46
7. Es ist ein Phänomen...

@Knossos:
Hätte ich nicht besser formulieren können!

Mein Schwiegervater ist politisch aktiv, hat auch schon Informationsveranstaltungen zum Thema Islam mitveranstaltet. Nach einigem Nachbohren habe ich herausbekommen, dass er noch nicht einmal einen Blick in den Koran geworfen hatte. Er bestand auch darauf, dass der Inhalt des Korans unerheblich für die Bewertung des Islams sei. Das ist schon ein Phänomen!

Auch bei meiner Frau war es zunächst schwierig sie dazu zu bewegen, mal einen Blick hineinzuwerfen. Sie war der Meinung: Der Koran wird vermutlich so sein wie die Bibel - da schaut man rein, und es sagt einem auf Anhieb nicht viel. Nach ein paar Seiten Lektüre plus etwas Querlesen hat sie allerdings ihre neutral Auffassung nachhaltig korrigiert ;)

Man findet im Internet wirklich alles, aber eine schlüssige Erklärung, warum das, was darin steht, in irgendeiner Form mit unserem Wertesystem vereinbar sein soll, habe ich bisher nicht gefunden.

Wir leben in einer Zeit, wo es 5min dauert, eine PDF -Fassung des Korans in deutscher Übersetzung zu finden und herunterzuladen. Das kann man schon mal machen!

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Cugel 28.08.2016, 19:08
8. @ Knossos

"Scharteke" musste ich nachschlagen, aber "großkulturelle Deformation" ist einfach unschlagbar!
Sehr guter Beitrag, danke.

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udo46 28.08.2016, 19:23
9.

Ich frage mal ganz nüchtern und unaufgeregt:

Was in aller Welt ist positiv am Islam, was nur ihn ausmacht?

Wer mir da was nachweisen oder plausibel machen kann, bekommt meine Bewunderung.

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