Forum: Kultur
Reaktion auf Berlin: Weihnachten fällt nicht aus
REUTERS

Wie soll man Weihnachten feiern, nach dem Schock von Berlin? Jetzt ist es wichtig, nach Hause zu fahren, gemeinsam mit der Familie zu diskutieren und zu trauern - und sich auf die Werte zu besinnen, für die dieses Fest steht.

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Ivy79 20.12.2016, 18:59
1. Artikel teilen: Offene Grenzen bewirken das Gegenteil von Offenheit

Die Bundeskanzlerin hat in ihrer Kondolenzansprache von einer „unseligen Tat“ gesprochen und davon, dass uns die Angst vor dem Bösen nicht lähmen dürfe, dass wir auch weiterhin „frei, miteinander und offen“ unser Leben führen sollten. Wer würde dem widersprechen? Selbstverständlich wird der Anschlag vom Berliner Weihnachtsmarkt (wie die anderen Attentate zuvor) unsere Freiheit dennoch weiter einschränken – und sei es nur, weil man als Bürger Veranstaltungen wie diese künftig mit einem noch größeren Gefühl der Beklommenheit besuchen wird. Wenn überhaupt. Und mit der gepriesenen Offenheit ist das eben auch so eine Sache, je deutlicher sich herausstellt, dass eine völlig unüberlegte No-Borders-Ideologie das exakte Gegenteil einer grundsätzlichen Offenheit gegenüber anderen Kulturen bewirkt. Wenn die sogenannte Flüchtlingspolitik, die in Wahrheit das politische Versagen im Umgang mit Massenmigration war, eine Art Schocktherapie gewesen sein soll, dann hat sie jedenfalls desaströs versagt.

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fördeanwohner 20.12.2016, 19:08
2. -

Für mich ändert diese Horrorfahrt in Berlin nichts, auch wenn es mir um die betroffenen Menschen für ihre Angehörigen unendlich leid tut. Aber kein kranker Mensch kann mir den Glauben daran nehmen, dass die allermeisten Menschen - ja, liebe "A"fDler und Pedigisten, auch Muslime! - auf diesem Planeten nicht so sind.
Ich weigere mich außerdem, es zu akzeptieren, dass das "Volk" es angeblich mehrheitlich anders sieht. Ganz einfach, weil es keinen Sinn ergibt, es anders zu sehen.
Da draußen kenne ich zum Glück genügend Menschen, die so denken und empfinden wie ich. Das macht mir Mut.

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ts_offer 20.12.2016, 19:10
3. Sie dramatisieren..

Margarete, hören Sie bitte auf zu übertreiben. Es ist nicht nötig den Vorfall in der Familie zu diskutieren. Ich bin nicht geschockt. Es ist sozusagen der normal denkbare Abschluss eines Jahres, wenn man bedenkt, wie bewusstlos, seelenabgespalten, dumm und ethisch-minderwertig der Großteil der Bevölkerung gegenwärtig agiert. Sie dramatisieren und verallgemeinern. An einem Verkehrsunfall zu sterben ist wesentlich warscheinlicher als bei einem Terrorakt an einem Weihnachtsmarkt. Gerade von Ihnen hätte ich mir eine differenziertere Kolumne gewünscht. Vielleicht ist diese Rubrik auch einfach nicht Ihre Stärke.

Ohne eine Veränderung des Bewusstseins werden solche Anschläge wiederholt passieren. Am Bewusstsein der Menschen sollte man hier deshalb ansetzen, um soetwas zu verhindern.

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Newspeak 20.12.2016, 19:14
4. ...

Mal quer gedacht. Warum eigentlich soll die Weltpolitik mein Weihnachten versauen? Warum muß man mitfühlen, wenn hunderte Kilometer von einem selbst schreckliche Dinge passieren? Das heißt, ganz so ist es ja nicht, wenn der Ort Berlin heißt, dann sind Diskussionen und Mitgefühl ganz wichtig, wenn der Ort Aleppo heißt, dann kann man unbedenklich seinen Braten essen. Klingt böse, ist zynisch, trifft aber wohl die Realität in diesem Lande sehr gut. Lasst uns doch mal alle weniger Mitgefühl heucheln, oder wenn, dann doch mal ganz andere Dinge ansprechen, z.B. warum die Deutschen soviele Waffen exportieren müssen. Wie feiern wohl die Angestellten von Heckler und Koch Weihnachten? Bestimmt ganz friedlich und fröhlich und auch noch im Glauben, Gutes zu tun. Das muß genauso mal aufhören, wie der religiöse Wahnsinn allerorten.

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bluemetal 20.12.2016, 19:26
5. Verstörend

Es ist zutiefst verstörend wie sie Themen wie einen radikalislamischen Terrorangriff und Weihnachten zu einem völlig unzusammenhängenden Rundumschlag gegen die AfD ausnutzen wollen.

Das Eingeständnis, dass sich die schlimmsten Befürchtungen ihres politischen Gegenübers erneut bewahrheitet und noch übertroffen wurden stünde ihnen mal gut.
Aber soviel Ehrlichkeit oder gar ein Umdenken ihrerseits war ja nicht zu erwarten gewesen.

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candidesgarten 20.12.2016, 19:38
6. Realsatire?

Ist der Beitrag Satire? Der Anschlag von Breivik machte die enormen Gefahren deutlich, die vom Rechtsextremismus ausgehen, ähnlich wie die Morde des NSU. Letztere gaben gründlich Anlaß zum Nachdenken: Wie kann man den Neonazismus derart unterschätzen, wie das dumpf- nationale Milieu Thüringens und Sachsens? Dieselbe Frage stellt sich nun beim islamistischen Terror und - seit Köln offenkundig- bei den Gefahren unkontrollierter Zuwanderung aus Nordafrika und anderen Ländern. Wer Die Diskussion darüber in die Nähe der Holocaustleugnung rücken will, hat gar nichts verstanden. Und will es auch gar nicht. Natürlich machen Verbrechen, begangen von Flüchtlingen ( hoffentlich war es in Berlin kein Flüchtling) oder auch schlechtintegrierten Altmigranten, einen Unterschied. Gibt es sie nicht oder kaum, ist die erfolgte Einwanderung offenbar hier zumindest auf dem Gebiet der Sicherheit unproblematisch ( , gibt es sie doch, ist es Zeit sich Fragen zu stellen. Wird das verweigert, ist die AfD irgendwann an der Regierung. Wen das nicht besorgt, der ist verrückt.

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wasnulos 20.12.2016, 19:38
7. Vielleicht

sollte Frau Stokowski einfach mal die Klappe halten.

Kümmern sie sich bitte um Dinge wie Feminismus, ihren Männerhass oder um die Hunde ihrer Nachbarn.

Jetzt fehlt nur noch der Augstein Jr. und jeder inkompetente Schreiber des Spon hat den "Nelles" gemacht.

Trauriges Bild das Spon abgibt,

sehr traurig.

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freizeitverkaeufer 20.12.2016, 19:41
8. Mein Mitgefühl für die Opfer und deren Angehörige....

...Gebete und beste Gesundheitswünsche für die Verletzten. Heute ist nur Trauer angebracht. Wut und Angriffsbereitschaft gegen muslimischen Terror müssen jetzt noch warten. Das gebietet der Respekt vor den Opfern. Heute ist nur Trauer...

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drtrollinger 20.12.2016, 19:43
9. Warum sollte es ausfallen

das 2.Haupt- Fest der christlichen Welt ? So widerwärtig und abscheulich dieser Terror-Anschlag auch ist, einen Grund für das nicht begehen des Weihnachtsfestes kann diese tat nicht sein, denn sonst dürfte es schon lange , sehr lange keine christlich geprägten Feste mehr gefeiert werden können, bei all dem Leid und dem Elend das unsere Spezies zu verantworten hat. Trauer ja, das Fest Weihnachten sollte gefeiert werden , auch im Angedenken derer die Opfer Ihrer eigenen Spezies- Brüder und Schwestern geworden sind. Der Mensch ist von Natur aus zu allem fähig, selbst zum Schwester- / Bruder-Mord, denn das sind wir : Alle Schwestern und Brüder ein und derselben Spezies zugehörig, ohne Ansehen der Person, der Hautfarbe oder der religiösen-ethnischen Zuordnungen. Wir haben nichts, aber auch gar nichts aus dem Verlauf unser Geschichte gelernt, nur das Töten und Morden perfektioniert . Begehen wir unsere traditionellen Rituale ,das feieren des christlichen Weihnachtsfestes trotz oder gerade wegen allem Leid und Elend, dass unvermindert weiter geht. Wir sind alle nicht schuldlos daran, wir blenden diese Vorgänge nur aus, verlieren uns in oberflächlicher Trauer und Entsetzen, dass doch eigentlich nur banales Selbst-Mitleid ist. Dieses pathologische Charaktermerkmal, das sich selbst Bemitleiden ist uns seit Ur-Zeiten eigen, gehört zu unseren Wesensmerkmalen, ist ein essentieller Bestandteil unseres Intellekts. Frohes Fest allen die es begehen wollen, ich tue es.

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