Forum: Kultur
Reaktionen auf Straßburg: Nur der Terror ist total
AFP

Wer behauptet, der Franzose Chérif Chekatt habe"unseren Lebensstil" angegriffen, gesteht dem Kriminellen zu große Bedeutung zu - und befördert damit auch mediale Empörung und Rassismus.

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sabato.74 14.12.2018, 21:04
1. Schöner Kommentar!

Ich findes es gut, wenn in den Medien auch einmal die Reflektion über die Berichterstattung über Anschläge einsetzt.
Oder um den Comedian Dieter Nuhr zu bemühen: Sticht irgendein Irrer irgendwo jemanden nieder, sind die Zeitungen voll davon. Startet die Freibadsaison, ist das eine Lokalmeldung wert. Obwohl jeden Sommer dutzende Menschen in Freibädern ertrinken. Alles eine Frage der Sichtweise.

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anonym07 14.12.2018, 21:15
2. Es ist jedesmal dasselbe...

Es ist jedesmal dasselbe... Nicht die Tat, der primitive, verachtenswerte Hintergrund wird kritisiert, sondern die Reaktion darauf, die ja rassistisch sei. Doch genau das liegt in der Natur der Sache. Man lernt aus dem wahren Leben, zieht seine Schlüsse und versucht das Risiko zu minimieren. Kein Staat, dem es nur darum geht dass möglichst Ruhe herrscht wird dabei irgendjemanden vom freien Denken abhalten.

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bboy 14.12.2018, 21:28
3. Nein, Herr Frank, sie sehen das leider falsch!

Dies war die abscheuliche Tat eines islamistischen Terroristen, der auf einem christlichen Weihnachtsmarkt wahrlos Menschen ermordete und sich dabei auf den IS beruft. Dies ist ein Angriff auf unsere westliche-christliche Welt. Wer das, so wie sie, abstreitet und verharmlost, der schürt nur noch mehr Wut, Hass und verpönt damit Opfer und Angehörige. Ich stelle mich hier vehement gegen ihren Versuch Terror zum Alltag zu machen.
#ichbinhier #wirsindmehr

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wahrsager26 14.12.2018, 21:39
4. Krankenhauskeime mögen

von Fall zu Fall tödlich sein für die Patienten ,aber ich staune schon, mit welcher Selbstverständlichkeit Verbindungen geknüpft werden ,die ganz einfach nicht zusammen gehören.Wie man zu Tode kommt ,das ist das entscheidende. Man kann durch einen Fehler eines anderen tödlich verunglücken ,man kann aber auch auf teuflische Art durch einen Terroranschlag um sein Leben gebracht werden.Es bringt auch nichts , hier 'die kriminelle Vergangenheit ' rot zu unterlegen...gerade das der Artikel nicht noch behauptet,das es schlecht gewesen wäre den Kriminellen Täter zu bestrafen...er hätte sich dann nicht radikalisieren können,im Gefängnis.Darüberhinaus halte ich zwar die Angst vor aufkeimendem Rassismus für nachvollziehbar,doch denke ich, das die Würfel in den Köpfen ohnehin schon gefallen sind.Um das zu vermeiden, hätte niemals in dieser Form Politik gestaltet werden dürfen.Vermutlich ist es jetzt zu spät, die 'schwarzen Schafe ' wieder auf den Weg der Tugend zu bringen.Zu viel Porzellan wurde zerschlagen! Danke

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remedias.cortes 14.12.2018, 21:40
5. Was ist der Aufreger?

Vielleicht weil jeder Tote, der im Namen einer imaginären wahnsinnigen Märchenwelt stirbt, zu viel ist? Vielleicht , weil man diesen importierten Wahnsinn satt hat, auch wenn der Täter französischer Staatsbürger war? Der Vergleich mit den Gelbwesten hinkt so gewaltig - wo haben Gelbwesten wahlos Menschen erschossen?

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MyMoon 14.12.2018, 21:52
6. Mutmaßlich

Zitat von bboy
Dies war die abscheuliche Tat eines islamistischen Terroristen, der auf einem christlichen Weihnachtsmarkt wahrlos Menschen ermordete und sich dabei auf den IS beruft. Dies ist ein Angriff auf unsere westliche-christliche Welt. Wer das, so wie sie, abstreitet und verharmlost, der schürt nur noch mehr Wut, Hass und verpönt damit Opfer und Angehörige. Ich stelle mich hier vehement gegen ihren Versuch Terror zum Alltag zu machen. #ichbinhier #wirsindmehr
1. Ist es nicht sicher das es ein islamischer Terrorismus war, und wie der IS da in Verbindung gebracht wird erschließt sich mir auch nicht, der mutmaßliche Täter hat sich nirgendwo zum IS bekannt.

2.Es gibt nur christliche Weihachsmärkte, habe noch von keinen hinduistischen oder buddhistischen Weihnachten gehört.

3. Der "mutmaßliche" Täter ist bisher nur als krimineller aufgefallen und nicht als besonders gläubiger Mensch.

4.Es wird nichts verharmlost sondern nur in den richtigen Kontext gebracht. Die Wahrscheinlichkeit bei irgendeinem Terroranschlag zu sterben ist wohl um einiges niedriger als einen Herzinfarkt,Schlaganfall zu bekommen. Man kann nicht sein ganzes Leben in Angst verbringen sonst können sie sich nicht mal vor die Tür trauen.

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remedias.cortes 14.12.2018, 22:09
7.

Zitat von MyMoon
.Es wird nichts verharmlost sondern nur in den richtigen Kontext gebracht. Die Wahrscheinlichkeit bei irgendeinem Terroranschlag zu sterben ist wohl um einiges niedriger als einen Herzinfarkt,Schlaganfall zu bekommen. Man kann nicht sein ganzes Leben in Angst verbringen sonst können sie sich nicht mal vor die Tür trauen.
Die Wahrscheinlichkeit ist mir egal - mein eigener Tod wäre einfach nur unnötig und das regt mich auf! Es grhört zum allgemeinen Lebensrisiko , auf der Autobahn einen Unfall haben zu können - aber es gehört in Mitteleuropa nicht zum üblichen Lebensrisiko, auf der Straße erschossen zu werden - auch ein Grund übrigens, warum Menschen zu uns fliehen und ihre Kinder in Frieden großziehen wollen.

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schreckgespenst 14.12.2018, 22:13
8. Blubb

Mich würde die Reaktion von Udo Lielischkies und anderen Interessieren, wenn man die Anzahl der Brandanschläge auf Moscheen mit Bränden aufgrund von fehlerhaften Lichterketten vergleichen würde. Oder die NSU-Morde mit der Anzahl von abgetriebenen Föhten vergleichen würde.
Relativieren kann man (fast) alles. Jedoch hat der bewusste und mit Religiösität begründete Angriff einer Person mit dem Ziel, andere zu ermorden, eine andere Qualität als nicht beabsichtigte Tote bei den Gelb-Westen-Demonstrationen.

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rafzk 14.12.2018, 22:14
9. Widerspruch!

die Opfer und die Ursachen solcher Taten sollten im Mittelpunkt stehen und nicht die reflexartige übertriebene Angst linksradikaler Journalisten vor Ressentiments. Die Todessehnsucht solcher Menschen hat ihre Urwurzel in der Religion, die Bestandteil ihrer Kultur ist. Es ist nicht eben nicht der evangelische Kleinkriminelle von Nebenan. Der Vergleich mit den Gelbwestenprotesten und Krankenhauskeimen ist eine Beleidigung der Opfer. Relativierung in Reinform. Dieser Kommentar ist ein Skandal!

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