Forum: Kultur
Reaktionen auf Straßburg: Nur der Terror ist total
AFP

Wer behauptet, der Franzose Chérif Chekatt habe"unseren Lebensstil" angegriffen, gesteht dem Kriminellen zu große Bedeutung zu - und befördert damit auch mediale Empörung und Rassismus.

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brooklyner 14.12.2018, 23:35
20.

Also, nur weil diese Gestalt in Frankreich zur Welt kam, ist er nach dem Empfinden vieler Leute noch lange kein Franzose. Er ist ein Einwandererkind, das sich durch die Erziehung und das Umfeld nie integriert hat. Das mag vielen Leuten nicht einleuchten, weil es ja auch nicht den Gesetzen entspricht, so jemandem die Staatsangehörigkeit abzusprechen, aber das Bauchgefühl Vieler wegzuleugnen, macht es auch nicht besser. Am Ende sind bedingungslose Multikulti Befürworter zwar die moralischen Sieger, aber durch jegliches Wegleugnen dieses Problems erreicht man gar nichts und wird nur rechte Gesinnungen stärken.

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7eggert 14.12.2018, 23:37
21.

Wer meint, unser Lebensstil sei nicht angegriffen, der nimmt sich aus der Gleichung und hat keinen Anlaß, nachzudenken, ob dieser Anlaß zur Gegenwehr liefert, und wenn ja, warum das und ob man ihn ändern oder auch trotzdem beibehalten sollte.

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nwz86 14.12.2018, 23:38
22. Gebetsfleck

Zitat von MyMoon
3. Der "mutmaßliche" Täter ist bisher nur als krimineller aufgefallen und nicht als besonders gläubiger Mensch.
Woraus schliessen Sie das... auf den Fahndungsfotos ist deutlich der "Gebetsfleck" zu erkennen, eine Art Hornhaut in der Mitte der Stirn, die in manchen Islamistenkreisen wie z.B. den Moslembrüdern als Merkmal eines besonders frommen Beters gilt (der scheinbar bereits eine Druckschrunde vom vielen und besonders innigen auf dem Boden verneigen hat). Man kann also durchaus davon ausgehen, dass der Herr in stark religiösen Kreisen um Geltung bemüht war.

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7eggert 14.12.2018, 23:44
23.

Zitat von schreckgespenst
Mich würde die Reaktion von Udo Lielischkies und anderen Interessieren, wenn man die Anzahl der Brandanschläge auf Moscheen mit Bränden aufgrund von fehlerhaften Lichterketten vergleichen würde. Oder die NSU-Morde mit der Anzahl von abgetriebenen Föhten vergleichen würde. Relativieren kann man (fast) alles. Jedoch hat der bewusste und mit Religiösität begründete Angriff einer Person mit dem Ziel, andere zu ermorden, eine andere Qualität als nicht beabsichtigte Tote bei den Gelb-Westen-Demonstrationen.
Beispiel: Wenn wir uns um drei Anschläge kümmerten, aber nicht um dreißigtausend Brände, dann würden wir durch diese Vernachlässigung den uns befohlenen Schutz unserer Brüder vernachlässigen und selbst mehr Menschen umbringen, als die Terroristen. Im Namen des vermeintlich Guten wären wir Sünder, zweifach, denn unsere Moral ist dann nur dazu da, uns selbst zu erhöhen statt um dem Mitmenschen zu nützen.

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ser4t 15.12.2018, 00:00
24. Nein!

Man kann es schönreden. Man kann es relativieren. Man kann es als "Terror" bezeichnen, den es kleinzureden gilt. "Arithmetischen Erwägungen" sind hier allerdings fehl am Platz. Es ist tatsächlich eine erstzunehmende Bedrohungslage erzeugt worden - das sollte bitte zur Kenntnis genommen werden.

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werner-xyz 15.12.2018, 00:16
25. Ich kann das teilweise nicht mehr nachvollziehen

Da sterben jährlich zehntausende an Krankenhaus keimen, im stassen Verkehr bei Unfällen im Haus und wovor haben die Leute Angst?
Vor Haien Wölfen und Terroristen. Populismus und Panikmache rules.

Ich werl mein Leben sicher nicht wegen ein paar volltrotel ändern. Das sind die Spinner nicht Wert.

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P-Schrauber 15.12.2018, 00:32
26. absurder Vergleich

Es ist richtig wir sollten unser kulturelles Erbe und unsere Werte behalten wir sollten nicht wegen irrer terroristischer Täter gleich jeder Richtung unseren Lebensstil ändern, umgekehrt wir müssen unseren westlichen und freien Lebensstil verteidigen.

Dazu gehört mittlerweile das offensichtlich mehr getan werden muss diese Terroristen, Extremisten und Intensivtäter zu erkennen und sie stärker zu überwachen.

Unverständlich und gefährlich ist allerdings der Vergleich zwischen Todesfällen in Freibädern, bei Demonstrationen und jetzt den Anschlag hier in Luxemburg. Die Todesfälle bei Demonstrationen und in den Freibädern sind Unfälle gewesen. Dass bei uns beim G20 Gipfel mit einer Krawallintensivität von 476 verletzten Polizisten in Hamburg keiner getötet wurde ist ein Glückfall, aber auch dem Umstand geschuldet, dass es in der Summe eine lokal begrenzte Demo und erheblich weniger Teilnehmer gegeben als bei den Gelbwesten in Frankreich gegeben hatte. Vollkommen abstrus und totaler Stuss ist der Vergleich der Morde in Luxemburg mit Badeunfällen in Freibädern, das ist gefährlich und peinlich zu gleich.

Die Tat in Luxemburg war Mord, die Motive der radikalisierte Islamalisten sind gleichartig, Andersgläubige sind Kuffar und damit weniger Wert, das berechtigt zur Sklavenhaltung, Mord und Vergewaltigung.

Eine solche gedankenwelt gehört hier nicht her, leider haben viele Menschen im Nahen Osten und Afrika Lebenserfahrungen mitbekommen die genau das zeigten und wo ethnische Bürgerkriege mit gleichen Mustern herrschten, Menschen mit diesem Hintergrund zu radikalisieren erscheint wohl nicht besonders schwierig zu sein.

Umso mehr müssen Ursachen für diese Extremismus und die Radikalisierer bekämpft werden, um gerade deshalb ist es wichtig sich nicht auf die gleiche Stufe zu begeben müssen wir doch unsere eigene Menschlichkeit erhalten und daher insbesondere auf unsere Werte und unseren Verhaltenskodex pochen. Wer das negiert wird am Ende verlieren.

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bordstein 15.12.2018, 00:33
27. Hysterie & Brandstifter

Zitat von rafzk
die Opfer und die Ursachen solcher Taten sollten im Mittelpunkt stehen und nicht die reflexartige übertriebene Angst linksradikaler Journalisten vor Ressentiments. Die Todessehnsucht solcher Menschen hat ihre Urwurzel in der Religion, die Bestandteil ihrer Kultur ist. Es ist nicht eben nicht der evangelische Kleinkriminelle von Nebenan. Der Vergleich mit den Gelbwestenprotesten und Krankenhauskeimen ist eine Beleidigung der Opfer. Relativierung in Reinform. Dieser Kommentar ist ein Skandal!
Sie reagieren hysterisch und das behindert effiziente und sinnvolle Reaktionen auf und Vermeidung von solchen Morden. Stattdessen behaupten Sie eben mal, und bewußt falsch, der Journalist wäre linksradikal und unterstellen ihm die falschen Motive. Und Sie schwingen sich ungefragt zum Anwalt der Opfer auf. Vielleicht schlagen Sie mal die Bedeutung von Relativierung und Skandal nach, SIe kleine Skandalnudel. Aber ich denke, Sie wollen lieber weiter sinnfrei wütend sein, Ressentiments pflegen und hegen und sich in ihrer reflexartige und übertriebenen Angst einkuscheln. Alles was nicht einfach ist, ist ja auch nicht einfach.

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Kiesch 15.12.2018, 00:41
28.

Zitat von remedias.cortes
Die Wahrscheinlichkeit ist mir egal - mein eigener Tod wäre einfach nur unnötig und das regt mich auf! Es grhört zum allgemeinen Lebensrisiko , auf der Autobahn einen Unfall haben zu können - aber es gehört in Mitteleuropa nicht zum üblichen Lebensrisiko, auf der Straße erschossen zu werden - auch ein Grund übrigens, warum Menschen zu uns fliehen und ihre Kinder in Frieden großziehen wollen.
Ihr eigener Tod ist genauso unnötig wenn Sie ein Betrunkener beim überqueren der Straße umnietet. Und von genau solchen Opfern gibt es erheblich mehr als Terroropfer.
Durch Kunstfehler sterben jedes Jahr 10 tausende - ebenso unnötig, ebenso normal, ebensowenig eine Meldung Wert.

Ich meine, mich würde noch nichtmal das Geld so extrem stören, dass wir überproportional für den Kampf gegen den Terror ausgeben, das anderswo besser investiert wäre (unter anderem in der Terrorprävention durch Entwicklungshilfe oder auch einfach nur der Alkoholprävention). Aber das wir unsere Freiheit für einen imaginären Zugewinn an Sicherheit opfern erscheint mir etwas zu viel des guten. Und GENAU DAS passiert aktuell.

"Ich hab ja nix zu verbergen, warum sollte es mich stören überwacht zu werden?" Ahja, und was ist mit dem kleinen Ladendiebstahl als Jugendsünde? Der wild in die Umwelt weggeworfenen Kippe? Den Pornos die man sich in seiner Freizeit reinzieht? Der Affäre die man hatte oder noch hat? Dem gefundenen 10€ schein den man unterschlagen hat?
NIEMAND, wirklich niemand hat wirklich nichts zu verbergen. Und deswegen sollte JEDEN von uns die Leichtigkeit irritieren und bedenklich stimmen, mit der wir in eine Überwachungskultur abdriften und - na klar - noch dazu einen Sündenbock gewinnen: Die Ausländer, die Flüchtlinge etc. pp.

Schöne! Neue! Welt!

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carinesophie 15.12.2018, 00:45
29. Islam bedeutet nun einmal Terror in Europa

jeder Weihnachtsmarkt (Straßburg/Nürnberg/Berlin) ist jeden Tag betroffen - solange bis es entweder keinen Weihnachtsmarkt mehr gibt, weil z.B. keiner mehr hingeht, oder bis es keinen Islam mehr gibt. Welche Kultur am Ende siegt, wird man erst in 10 Jahren wissen. Die Frage ist, wieviele Trittbrettfahrer und Anschläge es in Europa bis Weihnachten oder Silvester nun gibt, kommen die ganz großen, islamischen Anschläge und wehrt sich Europa endlich gegen Kriminelle, z.B. mit Kopfgeldern, schnellerer Fahndung mit Fotos (hätte einen Tag wohl Terror sparen können). Es wird Zeit, daß Deutschland die zeitweise hereingeholten Flüchtlinge auch für die Familienzusammenführung wieder in ihre Heimat zurückbringt. Die meisten Deutschen wollen diese eigtl. doch nicht im Lande haben, Merkel hat ausgedient und man muß Leute, die die Gesetze mißachten schon mit dem illegalen Grenzübertritt nicht auch noch bezahlen für ihre Ablehnung. Denn sonst herrschen in einer Generation französiche und belgische Zustände auch in Deutschland. Ein Glück, daß nicht Merz Kanzler wird und die Merkel 2.0 ja keine Bedrohung für die Mitte der Gesellschaft ist.

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