Forum: Kultur
Reaktionen auf Straßburg: Nur der Terror ist total
AFP

Wer behauptet, der Franzose Chérif Chekatt habe"unseren Lebensstil" angegriffen, gesteht dem Kriminellen zu große Bedeutung zu - und befördert damit auch mediale Empörung und Rassismus.

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Kiesch 15.12.2018, 11:45
70.

Zitat von kulmberg
Ich frage mich, ob Herr Frank dieselbe Einstellung und Gelassenheit an den Tag legen würde, wenn ein mehrfach vorbestrafter Straftäter - von Nazidelogierim Gefängnis adikalisiert - ein Blutbad in einem Migrantenviertel oder auf einem muslimischen Fest anrichten würde= Oder würde er dann nicht alles fordern, was diese Art Ideologie und Radikalisierung bekämpft? Würden wir nicht Lichterketten und Konzerte gegen Rechts, empörte Großdemos, pathosgeladene Kundgebungen von Politik, Kirchen, Parteien und Gewerkschaften erleben? Und richtig so. Nur beim Islamismus -da ist alles ganz anders für Herrn Frank. Nur keine unangenehmen Fragen über die der Gewalttat zugrunde liegende Ideologie stellen. Keine Fragen, keine Nachforschungen! Oder gar Massnahmen fordern. Einfach nichts tun! Man könnte sich ja des Rassismus verdächtig machen. Intellektuell schwer enttäuschend, diese journalistische Einseitigkeit und realitäts-verdrängende Analyse.
Mich würde schwer interessieren wie viele Fragen Sie persönlich sich nach den NSU Morden gestellt haben.

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GinaBe 15.12.2018, 11:50
71.

Zitat von stoffi
Was hilft gegen religiösen Fanatismus, aus dem solche Taten geschehen? Nur eine einzige Religion ist dafür verantwortlich, weil sie noch nicht in unserem Jahrhundert angekommen ist. Sie erhebt den Anspruch alles hätte sich ihr unterzuordnen und der Westen trägt Schuld, weil er nicht eindeutig Grenzen setzt, der diese Art Religionsauslegung einfach verbietet. Wer meint, nach islamischen Gesetzen leben zu müssen und entsprechende Kleidung nicht ablegen will, hat hier nichts zu suchen. Manchmal würden auch Verbote helfen, egal, wie laut dann Diskriminierung geschrieen wird.
Die Frage ist doch, ob vielleicht zu Unrecht solch ein Attentat auf alle und nicht auf jemand bestimmten als religiöser Fanatismus bezeichnet werden kann, auch WENN der Täter noch arabisch Gott ist groß gerufen haben soll.
Extremismus gibt es in jeder religion, doch die aller-, allermeisten menschen leben- egal welcher religionszugehörigkeit sie sich zuordnen- unauffällig und friedlich.
Sie brechen den Stab über alll, die dem Islam angehören und das ist wohl auch das Ziel von Berichterstattungen, die eine Schuld verordnen wollen, die nicht eine Gesellschaftsordnung betrifft, in der arme arm bleiben und keine Chance haben. DAS scheint mir eher der Grund zu sein, warum einzelne kriminell werden und austicken, morden und sich sogar töten lassen oder selber richten.
Das Grundgesetz stellt Freiheiten fest und Gleichheit vor dem Recht.
Möchten Sie sich befehlen lassen, ob sie die Kirche besuchen oder Freitags Fleisch essen oder was? Alle Menschen sind sterblich und haben offiziell gleiche Rechte, in Freiheit und Würde zu leben, die sie selbst definieren.

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al-obaidi 15.12.2018, 12:10
72. Fehleinschätzung

Wenn der Autor den Terrorakt vom Cherif Chekat nicht als Angriff auf unseren Lebensstil versteht, braucht er nicht nach Straßburg zu reisen. Es genügt, am Weihnachtsmarkt in Breitscheidsplatz neben der Gedächtniskirche in Berlin vorbeizukommen. Die massiven Sicherheitsvorkehrungen sind ein eiindeitiger Beweis dafür, wie sich unser Lebensstil durch den islamisitischen Terror verändert hat.
Anis Amri war auch ein Krimineller, wie viele der Anhänger des IS. Um die Verbindung zu IS anzunehmen, darf man nicht erwarten, dass sie bei sich einen Mitgliedsausweis der Terrororganisation tragen. Religiöser Fanatismus ist mit Frömmigkeit nicht zu verwechseln.
Man muss sich auch die Frage Gefallen lassen, wieso übt der Isalm in seiner radikalen Leseform so eine Fazination auf Krimminelle.

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brux 15.12.2018, 13:17
73. Hinweis

Der Mörder von Strassburg hatte die Delle auf der Stirn, die zeigt, dass er ein radikaler Muslim ist. Die Delle kommt vom ständigen Aufschlagen des Kopfs auf den Boden beim Beten.
Offenbar ist das noch Neuland für deutsche Journalisten.
Unverschämt finde ich den Vergleich mit den Toten durch die Gelbwesten-Aktionen. 5 waren Opfer von Verkehrsunfällen!!
Gruss aus Frankreich an alle Beschwichtiger.

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