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Rechtsextremismus: Nehmt die Besorgten endlich ernst!
DPA

Viele Menschen trauen sich nicht einmal mehr mit dem Zug durch ostdeutsche Bundesländer zu fahren - und das nicht erst seit Chemnitz. Hört diesen Menschen endlich zu. Und handelt.

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raybear 28.08.2018, 15:55
50.

Ganz klar gibt es Gegenden, wo durch Ghettoisierung für „Biodeutsche“ ein Verunsicherungsgefühl entstehen kann. Aber genauso gibt es für andere Menschen Gegenden, die deutschnational bedingt zu No-Go-Areas geworden sind. Und es ist wirklich an der Zeit, dass hierüber im Sinne einer ausgewogenen Berichterstattung auch mal geredet wird. Lange genug haben die Rassisten von der einseitigen Berichterstattung profitiert.
Daher: Danke für diesen Beitrag, Frau Stokowski!

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rösti 28.08.2018, 15:56
51. Ja

Diese Menschen taten mir mal Leid, so viele Jahre Sozilalismus usw. und nun wo die Freiheit da ist wissen Sie nichts damit an zu fangen!
Früher hatten Sie eine Arbeit was Sie auch immer taten, Sie wurden bezahlt, für arbeiten, die heute kein Mensch mehr braucht ...einer hielt die Schippe der andere fegte Bananen Schalen in die Schippe und der dritte wartete auf die Banane..... Gibt es leider heute nicht mehr, heute muss man selbst die Arbeit suchen um an Geld zu kommen! Jetzt sind die Flüchtlinge die bösen, die auf Ihren Kosten leben wollen! Es scheind wirklich so, das im Osten die Créme der Bevölkerung zurückgeblieben sind, während die blöden die Arbeiten wollen in den Westen gegangen um hier Gute Arbeit zu machen! Einem wird schlecht wenn man in diese Hass erfüllten Gesichter blickt, die eigendlich gar nicht Wissen was Sie hassen, die Meinungen vertreten dürfen öffendlich, für die man vor ein paar Jahren vor den Kadi gekommen wäre! Eine Schande für Deutschland sind diese Leute, mit Deutschland Fahne auftreten um sich als wahre Deutsche hin zu stellen......Fakt ist, dass diese Leute mit Ihrem auftreten diese Fahne entehren und nicht würdig sind diese Fahne zu benutzen!
Aufeinen groben Klotz gehört ein grober Keil--- eine ander Sprache verstehen die nicht.

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Igelnatz 28.08.2018, 15:56
52. Thema nicht kontrovers diskutierbar

Dies ist ein Thema, was nicht kontrovers diskutiertierbar ist! Insofern kein inhaltliches Aber. Allerdings finde ich die Autorin stilistisch nicht besonders sicher - z.B. - ist ein rechter Mob wirklich immer besser organisiert als ein linker Mob? Tut das hier irgend etwas zur traurigen Sache? Kompetent wirken vermeidet man allerdings eher dadurch. Etwas schade.

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markolito1 28.08.2018, 15:56
53. Sie haben

Zitat von bidebotchi
Ich laufe lieber durch ein Hinterwäldler Dorf mit Thor Steinar Nazis als durch Köln-Kalk oder Duisburg-Marxloh .. Solang Artikel wie dieser nicht allumfassend berichten, können wir und diese überholten Rechts-Links Bälle bis zum St. Nimmerleinstag hin- und herspielen.
da etwas nicht verstanden. So wie sie es sehen, wird ganz Deutschland zu einer No Go Area.

Für mich, der etwas dunkler aussieht wird es dann sehr gefährlich sich in Deutschland aufzuhalten. Es ist doch völlig egal ob Köln oder Chemnitz. Ich will mich einfach sicher fühlen. Es ist Sache des Staates und des Rechtssystems Täter zu Verurteilen und zu betrafen. Egal ob jemand wie Chemnitz mit dem Messer hantiert oder andere nach dem Aussehen gejagt werden.

Man wird das Gefühl nicht los, die Menschheit hat den Verstand verlohren. wie traurig

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peterpeterweise 28.08.2018, 15:57
54. Wie 1989

Als im Jahr 1989 Menschen in Sachsen auf die Straße gingen, da erschien in der Leipziger Volkszeitung ein Artikel. Darin stand, dass man die Sorgen der Menschen ernst nehmen muss.
Doch statt im Artikel nachzufragen, warum sich so viele Menschen auf einmal anders verhalten, als von der Regierung gewünscht, wurde den Unruhestiftern offen mit Gewalt durch die Kampftruppen der Arbeiterklasse gedroht. Als Folge davon wurden auch bisher unbeteiligte Menschen zu Unruhestiftern.
Wann lernen die Medien endlich, dass man gelegentlich auch einmal jemanden zuhören sollte, der eine andere Meinung als man selbst hat. Nicht um diese Meinung zu übernehmen, sondern um zu verstehen was die Menschen zu solchen Handlungen bringt.

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emobil 28.08.2018, 15:58
55.

Zitat von moritz27
Frau Stokowski, Sie wissen aber schon, wer wen getötet hat? Oder spielt das gar keine Rolle mehr, weil Täter immer nur die Rechten sein können?
Ist die Täterschaft zweifelsfrei und gerichtsfest nachgewiesen?
Und was wäre wohl in der öffentlichen Wahrnehmung, wenn das Opfer auch ein Ausländer gewesen wäre?

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andere Hobbys 28.08.2018, 15:59
56. Dann

Zitat von muellerthomas
Sind Sie sicher, dass Sie sich nicht im Nahen Osten befinden? Ich kenne zumindest keine deutsche Großstadt, wo es so ist, wie Sie hier behaupten.
fahren Sie doch zum Beispiel mal nach Chemnitz.

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aggro_aggro 28.08.2018, 15:59
57. Auch andersrum

Auf dem Laternenfest in Halle/Saale wurde ein "Alternativer" (24 Jahre alt, Selbstbezeichnung) von einem "Fascho" (16 Jahre alt, Selbstbezeichnung) mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt.
Stadtfest. Messerstecherei. Angst vor manchen Menschengruppen.
Nur andersrum.

Wer lange Haare, bunte Haare oder dunkle Haut hat fühlt sich in manchen ostdeutschen Regionen schon seit 25 Jahren nicht mehr sicher. Die Angst vor jungen Flüchtlingen ist dagegen fast albern.
Halle/Saale als Stadt gehört zwar größtenteils nicht zu den Regionen (auch der Messerstecher war zugereist) aber auf dem platten Land sind gewaltbereite, arbeitslose, alkoholisierte Jugendliche schon lange ein Problem. Und die Stadt- und Landfeste auf denen sie in Gruppen auftauchen. Hat meine Jugend geprägt. War aber nie so wichtig, dass 5000 Leute demonstriert hätten.
Neben den Faschos gab es auch gewaltbereite, arbeitslose, alkoholisierte Jugendliche aus der ehemaligen Sovietunion (Spätaussiedler). Die haben neben den üblichen Gewalttaten aus Langeweile auch noch gerne geraubt ("abgezogen" als Euphemismus). War aber auch nie interessant genug für die breite Öffentlichkeit.

Von daher ist der Aufruhr in Chemnitz ziemlich eindeutig rassistisch. Probleme die es schon immer gibt sind plötzlich viel interessanter, wenn es Muslime sind, die sie verursachen.

Auch die normalen Opas zwischen den Demonstranten - rassistisch. Unter den Flüchtlingen sind 4% Straftäter.... doppelt so viele wie im deutschen Durchschnitt (2%).
Da muss man sich doch direkt mit den "NS-Boys" zusammentun, gewaltbereiten Hooligans, von denen Wahrscheinlich 8%.... hehe... vorbestraft sind. Aber sind ja eigentlich liebe Jungs, so blond...

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muellerthomas 28.08.2018, 15:59
58.

Zitat von rudolfsikorsky
Und ich fahre mit der U Bahn oder S Bahn nur äusserst ungern durch Neukölln oder Wedding. Nirgendwo sieht man so offen terroristische und Islamistische Symbole wie zb umgewandelte Addidas / Al Kaida T-Shirts, OS T Shirts Burkas, Klamotten in Schwarz Weiss ( IS Flagge ). Alleine die Blicke die man als Deutscher ( Kartoffel) erntet. Ich gehe schon seit Jahren Nachts in Berlin nicht mehr für längere Zeit auf die Strasse oder benutze nach Einbruch der Dunkelheit die Öffentlichen. Wer das tut geht ein ernstzunehmendes Risiko ein. Nur in Brandenburg in meinem Garten weit weg von Berlin fällt die Anspannung von mir ab. Nur freundliche Menschen in Brandenburg. So sieht es aus in meiner Heimat. ES ist nur noch traurig
Wann waren Sie denn das letzte Mal in Neukölln?

Ich bin vor kurzem Mal in Magdeburg umgestiegen und war erschrocken, wieviele Nazis sich dort am Bahnhof rumtrieben, ganz offen udn ungeniert. Das mag in Brandenburg ganz anders sein, ich habe da meien Zweifel.

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thoms1957 28.08.2018, 15:59
59. Tja liebe rechte Sachsen

Ihr lehnt alles Fremde ab und hetzt solange, bis keiner mehr kommt: Keine Firma - schon gar keine aus dem Ausland, keine Touristen - schon gar keine aus dem Ausland. Und aus dem Rest von Deutschland kommt auch bald keiner mehr - nichtmal zu Besuch. Ich persönlich überlege mir auch, ob ich mir diese ganze dumpfe Pegidastimmung antun soll. Dresden kenne ich noch nicht und das Elbsandsteingebirge auch nicht. Soll ja beides schön sein. Aber ihr bleibt sicher lieber unter Euch. Mein Urlaubsgeld gebe ich dann lieber woanders aus, dort wo ich mich wohler fühle.

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