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Rechtsextremismus: Nehmt die Besorgten endlich ernst!
DPA

Viele Menschen trauen sich nicht einmal mehr mit dem Zug durch ostdeutsche Bundesländer zu fahren - und das nicht erst seit Chemnitz. Hört diesen Menschen endlich zu. Und handelt.

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f_eu 28.08.2018, 16:08
80.

Was soll so ein Beitrag.
Ich kenne Leute, die sich nicht mehr trauen abends in Düsseldorf die Rheinbahn zu nutzen.

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_hinterfragt_ 28.08.2018, 16:08
81. Selten so einen Blödsinn gelesen

Frau Stokowski, ich weiß nicht, wo Sie leben und wie gut Sie "den Osten" kennen. Ich sehe jedoch in der Kolumne, wie naiv und undifferenziert Sie gedacht haben. Ich selber lebe in Dresden, komme aus Cottbus und habe einen guten Blick auf "die Denke" der hier Lebenden. Diese Extreme, die jetzt stattfindet wurde durch die Ignoranz und die Pauschalisierung der Medien und Politik geschürt. Wer vor 5 Jahren kein Problem mit Migranten hatte (weil es keines gab-zumindest nicht im Osten) der sieht jetzt, wie sehr dieser vermeintlich sichere Staat abdriftet. Durch die Berichterstattung, die vermehrte Kriminalität der Flüchtlinge und durch unverständliche Richtersprüche schauen die Menschen genauer hin. Die Leute im Osten haben keine Angst vor dem Ronny aus dem K-Block. Sie haben Angst vor Zuständen wie in Duisburg Marxloh, in Berlin, in Köln, München etc... Es ist eine ganz einfache Reaktion: wer nicht gehört wird, schreit lauter. Von persönlichen Erfahrungen heraus kann ich sogar sagen, dass sich nun vermehrt gut betuchte Menschen aus den westdeutschen Großstädten für die ostdeutsche Großstädte interessieren. Wie sagte mal eine Münchenerin "Weil die Dresdner noch in einer Puppenstube leben".

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Sepp1966 28.08.2018, 16:09
82. Ich lade die Authorin herzlich ein,

gegen 20:00 Abends durch die Schillerstrasse in München nahe dem Hauptbahnhof zu "flanieren". Vielleicht sieht sie dann die Welt mit anderen Augen und versteht die Sorgen der einheimischen Münchner.

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ekel-alfred 28.08.2018, 16:09
83.

Zitat von muellerthomas
Dann gehört Ihre Tochter wohl auch zu den besorgten Bürgern, die sich eine Gefahr einbildet, wo keine ist, weil sie nie vor Ort war. Ich bin schon häufig mit der......
Sie sollten sich schämen, das Sicherheitsempfinden einer Frau mit dem eines Mannes zu vergleichen. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Ich glaube, Frauen sind bei weitem eher Opfer als Männer.

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shadei 28.08.2018, 16:09
84. Das Grundproblem fängt schon da an...

das in ostdeutschen Amtsstuben der gemeine Flüchtling Kanake genannt wird. Glauben sie mir meine Mutter ist bei den dortigen Staatsbediensteten und es ist kein Einzelfall das dieses Wort bei der abendlichen Grillparty aus Ihrem Mund kommt.
Ich hab geredet und geredet aber sowas kriegt man aus den Leuten die dort wohnen gar nicht mehr raus, weil es sich in der dortigen Gesellschaft so gehört. Und das ist kein latenter Rassismus der ist voll da. Auch die Offiziellen Staatsdiener wollen diese Leute loswerden egal ob Flüchtling oder Wirtschaftsflüchtling. Das denen Folter und Mord in Ihren Ländern droht ist völlig egal, sie sind nicht Deutsch und haben kein Recht hier zu sein.
Bei einem Ausländeranteil unter 2% in der Region mehr als erschreckend.
Und diese Leute haben Eide geschworen, es ist so lächerlich.

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Ein_denkender_Querulant 28.08.2018, 16:10
85. Was reden Sie da

Zitat von lynx999
...Kurzes Beispiel: Es ist höchste Zeit, dass die gemäßigten rechten Kräfte sagen dürfen, dass sie gegen eine ungesteuerte Zuwanderung sind - ohne dass deren Häuser beschmiert werden oder als Nazi diffamiert werden. ...
Es kommt darauf an, wie man es sagt. Boote zu versenken, Flüchtlingsheime anzuzünden oder Menschen willkürlich zusammen zu schlagen ist nicht die Antwort. Dagegen richtet sich Kritik und wer etwas in diese Richtung sagt, wird zurecht als Nazi tituliert.

Die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen ist über die Genfer Konventionen geregel. Da ist gar nichts ungeregelt. Wir hatten auch hunderttausende Jugoslaven aufgenommen, ihnen hier ein paar lebenswerte Jahre geschenkt und sie dann, nach Beendigung des Krieges wieder in ihre Heimat geschickt. Wo ist das Problem?
Wollen Sie das Asylrecht abschaffen? Dann gründen Sie eine politische Bewegung und versuchen Sie, Mehrheiten zu bekommen. Noch haben wir ein Asylrecht, noch gibt es eine Religionsfreiheit. Dagegen darf jeder argumentieren, er sollte sich nur im Klaren sein, dass man damit zum Verfassungsfeind wird.

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Berliner42 28.08.2018, 16:10
86.

Zitat von hellas16
So traurig wie es ist: niemand in meinem westdeutschen Freundeskreis will noch einmal freiwillig nach "Dunkeldeutschland" fahren. Alle schämen sich für solche Landsleute. Da helfen auch nicht die Frauenkirche in Dresden oder die Thomaner in Leipzig.
Ich würde Dunkeldeutschland eher da verorten, wo das Vorurteil gespeist aus Dummheit und Unwissenheit regiert.

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Cube1974 28.08.2018, 16:11
87. ...gut geschrieben...

Also normaler Weise lese ich die Kommentare von Frau Stokowski, und irgendwann, an irgendeiner Stelle, kommt immer dieser Moment an dem ich denke: "Wie kommt Sie nur auf einen solchen Humbug."

Heute nicht. Kurz gesagt: Gut geschrieben, Frau Stokowski.

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sobrinus 28.08.2018, 16:11
88. Fremdenverkehrsstatistik lesen . . .

Danach gehören die ostdeutschen Küstengebiete zu den beliebtesten Urlaubsorten Deutschlands; die Ziele des Städtetourismus sind häufig ausgebucht. Frau Stokowski scheint einem Verfolgungswahn zu unterliegen, in dem noch dazu die Farbe "rot" ausgeblendet ist.
Rechtsdurchsetzung und Öffentliche Ordnung sind leider seit Langem verhandelbar und scheinen von den Meinungstendenzen der publizierten öffentlichen Meinung abzuhängen (Hausbesetzungen, Gewalttaten am Rande der Kohle-Tagebaue, Schäden bei Demos). Da kann man die hier genannten Demos als Antithese nachvollziehen- wenn auch nicht billigen.

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vanadium 28.08.2018, 16:11
89. Zustimmung

Muss dem Artikel leider voll und ganz zustimmen. Mein Vater ist Deutscher, meine Mutter Ausländerin, und ich habe nie in Betracht gezogen in Ostdeutschland zu studieren weil ich mich dort aufgrund meines Aussehens nicht sicher fühlen würde. Mittlerweile promoviere ich in England. Hier ist ein guter Teil der Bevölkerung zwar auch sehr ausländerfeindlich, aber an der Uni habe ich immerhin einen sehr internationalen und von Akzeptanz geprägten Bekanntenkreis.

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