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Religionen im Test: Rabbi Rothschild und die Psychopathen

In seinem Buch "Das können Sie glauben!" macht sich Stefan Kuzmany auf die Suche nach der besten Religion. Im dritten Teil unseres Vorabdrucks besucht er den Rabbiner Walter Rothschild - und stolpert sofort in einen Fettnapf: Soll er sich für seine Großeltern entschuldigen oder besser nicht?

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Dimokratis 10.11.2011, 17:21
20. Welche ist ja die beste Religion ?

Mein Vater sagte immer zu mir.
Wenn du deine Mitmenschen helfen kannst, tue es.
Wenn nicht, dann solttest du diesen wenigstens nicht schaden.

Das ist für mich die beste Religion...

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lalü 10.11.2011, 17:22
21. Stefan Kuzmany auf der Suche nach der besten Religion

Warum nicht nach dem besten Gott oder dem besten Mensch.
Irritierend das ganze

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Layer_8 10.11.2011, 17:23
22. abgeklärte Rationalität

Zitat von velociraptor
Wie denken Sie über Ihre eigene Sterblichkeit nach? Keine Furcht, keine Sorge, sondern nur abgeklärte Rationalität? Wären Sie glücklich damit, wenn mit dem Tod wirklich alles aus und vorbei ist? Das kann ich mir kaum vorstellen.
Das geht auch ohne Gott. Die Buddhisten machen es uns doch vor, ohne Furcht und ohne Sorge. Die brauchen deswegen keinen Gott und haben daher auch keinen. Und deren Codex für ethische Verhaltensformen ähnelt auch sehr dem christlichen. Ich war mal ne Zeit lang in Indien in einem buddhistischen Kloster und es hat mir dort wirklich gefallen. Mal zwei Wochen die Schnauze halten und dabei versuchen, sich selbst zu erkennen.

Ich bin deswegen zwar kein Buddhist geworden, aber für mich als Physiker ist das die einzige Wertegemeinschaft mit denen ich vernünftig über die 'Sinnfrage' diskutieren kann.

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jubelbube 10.11.2011, 17:27
23. So gesehen...

Zitat von Rhedarius
Für die Vorstellung, dass es nach dem Tode (irgendwie auch immer) weitergehen kann, brauche ich keine Religion. Das kann man sich auch so erhoffen. Ist zumindest nicht unrealisitischer als die altbekannten Heilsversprechen ;-)
Eben. Man kann eh nichts dran ändern. Ist schon naiv zu denken, man hätte sein unausweichliches Schicksal durchs "An was Glauben" in der eigenen Hand...

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lalü 10.11.2011, 17:45
24. Kann man auch billiger haben

Zitat von Layer_8
Mal zwei Wochen die Schnauze halten und dabei versuchen, sich selbst zu erkennen. Ich bin deswegen zwar kein Buddhist geworden, aber für mich als Physiker ist das die einzige Wertegemeinschaft mit denen ich vernünftig über die 'Sinnfrage' diskutieren kann.
Man sollte sich nicht einengen in seiner Willensbildung. Mal zwei Wochen die Schnauze halten kann man auch in einer Berghöle oder sonst wo. Sich selbst erkennen ist ein langer Weg und man sollte daran Täglich arbeiten.

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Monark™ 10.11.2011, 17:58
25. *

Zitat von Dimokratis
Mein Vater sagte immer zu mir. Wenn du deine Mitmenschen helfen kannst, tue es. Wenn nicht, dann solttest du diesen wenigstens nicht schaden. Das ist für mich die beste Religion...
Das ist Buddhismus (in einer verkürzten Version).

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cassandros 10.11.2011, 18:02
26. Kant meint, ....

Zitat von Dimokratis
Mein Vater sagte immer zu mir. Wenn du deine Mitmenschen helfen kannst, tue es. Wenn nicht, dann solttest du diesen wenigstens nicht schaden. Das ist für mich die beste Religion...
Ist das "Religion"?
Das klingt für mich eher nach "Ethik" (Philosophie).

Man kann es übrigens noch kürzer sagen:
Was du nicht willst, daß man dir tu', das füg auch keinem anderen zu.

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richard-kendel 10.11.2011, 18:04
27. gegen Juden eingestellt zu sein eine Krankheit

Zitat von sysop
In seinem Buch "Das können Sie glauben!" macht sich Stefan Kuzmany auf die Suche nach der besten Religion. Im dritten Teil unseres Vorabdrucks besucht er den Rabbiner Walter Rothschild - und stolpert sofort in einen Fettnapf: Soll er sich für seine Großeltern entschuldigen oder besser nicht?
Man denke hieran, an ein früheres Europa, in welchem Juden Teil, vor allem ein kreativer Teil.
Und man sehe heute Europa: geschunden.
Hitler hat Europa verändert: negativ.
Und dass unser Vater ab Herbst 1941 als Staatsanwalt, dann als Amtsrichter gegen diesen, erstaunlich. Aber das hatte Folgen.

Gruss Kendel

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base9 10.11.2011, 18:09
28. Religionen sind privat durchaus segensreich....

Zitat von r-le
Gibt's noch was anderes als die 30er-40er?
Ja, gibt es schon aber wenn man die Jugend nicht früh genug prägt dann fliessen 500M€ Wiedergutmachung jährlich irgendwann nicht mehr und es gibt auch keinen Rabatt mehr auf U-Boote und ausserpolitischen Unterstützung jeglicher Art.
Das möchte man natürlich vermeiden, man nennt es natürlich anders. Sprache ist da sehr flexibel.
Was die Indianer, Indios und Schwarzen etc angeht das ist nur folgenreich wenn man mal einen Krieg verloren hat bis dahin hält es sich in Grenzen.

Zur Religion ist meine Meinung, "an ihren Taten sollt ihr sie erkennen!".
Also wenn Religion einen Mensch zu einem besseren macht, vor allem für andere Menschen dann ist das ein guter Umstand.
Leider verstecken sich viele Trittbrettfahrer hinter der jeweiligen Religion und instrumentalisieren sie.
Die Religionen sind von sich aus alle sehr empfehlenswert. Der Mensch leider nicht da er sich relgiös gesehen in 2 Gruppen einteilt:
1.) Ich lese das Buch um das Gute für mich und meine Umwelt herauszuziehen. Diese Sorte kommt auch mit anderen Religionen gut aus.
2.) Ich lese das Buch um darin die Lücken zu entdecken und daraus Vorteile für mich zu ziehen und um andere damit zu manipulieren, damit ich ein gutes Leben habe. Diese Sort macht m.E. einen Grossteil der Weltbevölkerung aus, leider.
Und politisch gesehen ist Religion noch immer die beste Waffe um ein Volk zum Morden zu bringen wegen Kleinigkeiten.

Zu erwähnen sind auch die Buddhisten(Terravada) nicht zu verwechseln mit dem tibetischen Buddhismus. Da sie keinen Gott haben sind sie zwar keine Religion aber haben bis jetzt am wenigsten Chaos auf der Welt verursacht. Also auch eine Variante, die aber nicht für mich in Frage kommen würde.

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spiekla 10.11.2011, 18:13
29. Ihre mangelde Vostellungskraft

Zitat von velociraptor
Wie denken Sie über Ihre eigene Sterblichkeit nach? Keine Furcht, keine Sorge, sondern nur abgeklärte Rationalität? Wären Sie glücklich damit, wenn mit dem Tod wirklich alles aus und vorbei ist? Das kann ich mir kaum vorstellen.
und die Angst vor dem Tod hat sie in die Armne der Religion getrieben. Akzeptieren sie den Tod an und für sich
ganz in Ruhe, und sie werden kein Opfer mehr sein für alle Hirngespinnste, die Sie ausser dem ewigen Leben zusätzlich (mit)glauben sollen.
Frage an die Juden:
Was soll die Einhaltung der vielen Regeln bezwecken?
Wird man dadurch besser? Wenn nicht, was solls? Gibt es im Talmud starke Abgrenzungen gegen Anders/Nichtgläubige oder habe ich das alles falsch verstanden?

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