Forum: Kultur
Religionen und Gewalt: Jesus, der Terrorist
REUTERS

Ein messianischer Wanderprediger, der das "Königreich Gottes" ausrief, musste von den Römern als Widerständler gesehen werden. Wie wurde aus einer Botschaft des Umsturzes eine Botschaft der Liebe?

Seite 1 von 57
Irene56 27.03.2016, 13:11
1. Vielleicht sollte sich der Autor etwas eingehender

mit der christlichen Religion im allgemeinen und dem NT im besonderen befassen. Jeses hat nicht das Königreich Gottes verkündet, er gab den Menschen die Hoffnung auf ein kommendes Reich Gottes in einer weiten Zukunft. Er hat den Menschen aber auch gesagt: Gebt den Kaiser, was des Kaisers und Gott, was ihm gehört.
Ein Aufstand gegen die Römer und die bestehenden Strukturen stand nie auf seiner Agenda. Jesus mit einem Terroristen zu vergleichen, zeigt nicht nur Unwissen sondern einen aussergewöhnlich schlechten Stil. Beide sind aber links oft angesiedelt und weit verbreitet.

Beitrag melden
archontas 27.03.2016, 13:16
2. Verbitterung?

Ich kann dem Kommentar nicht folgen. Ich spüre nur Verbitterung. Ich finde wenig bis nichts von den Behauptungen in der Bibel.

Beitrag melden
the lucky one 27.03.2016, 13:20
3. Lange Rede - kurzer Sinn

Jede Religion ist Terror! Feierabend!

Beitrag melden
MartinBeck 27.03.2016, 13:20
4. Respekt vor den Gläubigen

Herr Diez schaut aus großer Geisteshöhe überlegen auf all die kleinen Dummchen herab, die nach seiner Meinung auf dem göttlichen Holzweg sind. Dabei verliert er völlig den Faden, bringt den alttestamentlichen Gott und den neutestamentlichen Gottessohn durcheinander und weiß genau, dass das alles erfundene Ammenmärchen sind. Diese Sicht der Dinge ist zwar in einem freiheitlichen Land erlaubt, aber sie ist respektlos und arrogant. Der Spiegel sollte es besser wissen.

Beitrag melden
fletcherfahrer 27.03.2016, 13:23
5. Wer hätte das gedacht!

Ich bin größtenteils mit Herrn Diez einverstanden.

Beitrag melden
klausote 27.03.2016, 13:26
6. Jedenfalls Grundstein....

fuer ein sich weltweit entwickeltes Geschaeft, das in seiner Grausamkeit den heutigen Terrorismus weit uebertraf.

Beitrag melden
Dieter62 27.03.2016, 13:26
7. Statt mit einem Bibelwort

reicht: Schuster, bleib bei Deinen Leisten!

Sind sich diese Autoren denn bewusst, dass es einen historischen Jesus gar nicht gibt? Aus römischen Quellen gibt es NICHTS über ihn. Somit ist das Einzige, was wir über Jesus wissen das, was in den Evangelien steht. Und dort steht gaz klar: Pontius Pilatus wollte den "König der Juden" nicht kreuzigen, fand ihn ohne Schuld und wollte ihn begnadigen. Laut diesen Quellen waren es halt die jüdischen Schriftgelehrten, welche ihn loswerden wollten. Aber nicht "die Juden" als solche. Somit war Jesus für die Römer weder Terrorist noch Bedrohung. Jesus als Jude war wohl auch kaum gegen die Juden, hatte aber ein Problem mit den jüdischen Autoritäten und Intellektuellen. Dass die Kirche auf dem theologischen Fundament des Paulus steht (auch ein Jude und römischer Bürger) ist unbestritten. Jesus selber hat keine Kirche gegründet, auch Petrus tat dies nicht.
Viele Religionen bilden halt auch die menschliche Wirklichkeit ab. Auch polytheistische Religionen sind über alle Massen gewalttätig: Lest mal Baghavad Gita (das Buch worauf Hinduismus und Buddhismus fussen) Und die römischen, griechischen, keltischen Götter für alle Lebensumstände, der Chef immer ein Macho, seine Rechte Hand immer Kriegsgott? Ausser bei den Azteken: Dort war der Kriegsgott gleich auch noch Hauptgott. Ja, die Azteken waren amerikanische Ureinwohner, die ja angeblich immer so friedliebend grün und liberal sein sollen.
In der Bibel gibt es eine Entwicklung, die auf irgendeine Weise die Evolution des Menschen beschreibt. Im Sinne von gewalttätig zu friedliebend. Dauert halt noch ein Weilchen, aber wir sind doch von "Aug um Auge, Zahn um Zahn" doch schon ein wenig weiter gekommen. Zum "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" fehlen immer noch ein paar Jährchen. Wenn es um Religion und ihre Kritiker geht ist ein wenig Zurückhaltung immer angezeigt. Angebliche Alles und Besserwisser braucht es dort zu allerletzt. Dafür haben wir doch den Sport.

Beitrag melden
karin.italienfan 27.03.2016, 13:30
8. Die Botschaft hör ich wohl.......

.....allein mir fehlt der Glaube. Religionen mit ihrem allein-seligmachenden Anspruch haben nur Unheil über die Menschen gebracht. Ein humanistisch geprägter Mensch braucht keine Botschaft der Liebe und Versöhnung. Es wäre mehr Frieden auf Erden, gäbe es keine Religionen, davon bin ich überzeugt.

Beitrag melden
podewski.edith 27.03.2016, 13:30
9. Es ist eine Kolumne

, das heißt es ist die persönliche Meinung des Autors, die in keiner Weise belegt oder wissenschaftlich erarbeitet ist. Leider sollte man auch als Journalist nur über Dinge schreiben, von denen man etwas versteht oder über die man recherchiert hat. Schade, SPON hat das nicht verdient.

Beitrag melden
Seite 1 von 57
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!