Forum: Kultur
Retro-Ausstellung in Venedig: Wie ein Hieb ins Genick
Georg Imdahl

Ein Provokation machte Harald Szeemann 1969 berühmt: In einer Ausstellung zeigte der Kurator, wie sich der Kunstbegriff radikal verändert hat. Nun wird die Schau in einem venezianischen Palazzo nachgestellt - und feiert eine wilde Formensprache.

rasta123 11.06.2013, 09:28
1. Kunst?!?

Einstmals galt noch: "Kunst" kommt von "Können".

Die einzige Kunst, die ich bei solchen "Werken" erkenne, ist es, irgendein Gelump medienwirksam zu vermarkten.

Aber auch dann bleibt es "Gelump".

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stefanbodensee 11.06.2013, 09:47
2. Hmmm....

Bei einem Großteil der 'Werke' fällt mir doch gleich folgendes Wortspiel ein: "...ist das Kunst oder kann das weg ..." - inklusive der Fettecke von Beuys ... :-)

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bitboy0 11.06.2013, 10:26
3. Dafür gibt es das Wort

denn es _w_ollte K_unst_ werden ;) Aber es ist trotzdem interessant zu sehen! Denn es war wohl nötig um die völlig festgefahrenen Begriffe aufzubrechen. Kunst war vor dieser Zeit tatsächlich ziemlich fixiert und musste genauen Konventionen entsprechen. Im Grunde war also Wunst nötig um danach den Künstlern zu ermöglichen auch echte Kunst zu erschaffen die etwas neues war!

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wici 11.06.2013, 10:28
4.

die Kunst zerstört sich selbst … nutzlose Fähigkeit heute ist Zeichentalent -- es gibt keinen Beruf mehr, in dem man ein solches Können ausüben könnte.

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hellopost 11.06.2013, 10:51
5. optional

Kunst hat nichts mit Handwerk zu tun.

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orthos 11.06.2013, 11:14
6. optional

Das erinnert mich irgendwie an die Fettecke...

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BettyB. 11.06.2013, 11:52
7. Wenn eine Idee sich selbst überholt

Die Infragestellung des Kunstbegriffs ist wirklich äußerst interessant, allein die daraus entstehenden Werke sind eben keine Kunstwerke mehr, da die Erkennnis, alles sei Kunst, den Begriff selbst auflöst. Und so eine Wiederauflebung ist nur peinlich...

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barlog 11.06.2013, 12:09
8.

Zitat von hellopost
Kunst hat nichts mit Handwerk zu tun.
Für die meisten Menschen schon.
Für die einfachsten Naturen ist die Kunst am größsten, wenn der Künstler möglichst lange und mühselig am Kunstwerk gehandwerkelt hat (also mehr Ausdauer und Akribie gezeigt hat, als man selber sich im eigenen Job beim Wandverputzen, Auspuffschweissen etc. vorstellen kann) sowie die Realität täuschend echt, also möglichst interpretationslos, im Kunstwerk wiedergibt.
Höchstes Lob dafür: Guck' mal, wie echt !
Gern gefolgt von: Da kann man wenigstens was erkennen !

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