Forum: Kultur
Robin Wright in "House of Cards": Ich bin die Macht
Sony Pictures/ Sky

Ihr Herz ist stärker, ihr Herz ist schwärzer: Frank Underwood ist tot, Claire Underwood regiert. Und Robin Wright ist in ihrer Rolle eine Sensation. Eine Lobrede zur besten, zur letzten "House of Cards"-Staffel.

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a_charaid 02.11.2018, 16:36
10. Wie wär es mal

... mit überschwenglichen Kommentaren - jeglicher Couleur - zu warten bis die Staffel fertig durchgesehen wurde? ich kann ja auch nicht sagen etwas schmeckt nach Sch*** ohne es vorher zu probieren.

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BassErstaunt 03.11.2018, 07:23
11. Nein, Danke.

Die fünfte Staffel krankte schon an Trump. Vieles wirkte statt phantastisch eher wie eine Doku. Dass man eine Dallas-Story erfinden würde, um die Konfrontation am Ende der fünften Staffel aufzulösen, war klar - Spacey ist ja weg. Aufhören wollte man nicht, wäre konsequent gewesen. Jetzt wird es eine Erziehungsserie, die vermutlich auf Bento gestreamt wird. Da, wo Autorinnen zwar sympathischerweise gestehen, auf große Schwänze zu stehen, aber Fire and Fury versprühen, weil die bösen Männer Frauen nach dem äußeren bewerten. Ne, Leute... macht Staffel sechs mal im Genderseminar des soziologischen Grundstudiums unter Euch aus. Es gibt ja so viele andere Serien.

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jpphdec 03.11.2018, 10:31
12. Vertriebspolitik verstehe wer will.

Die Serie war mal DAS Aushängeschild (neudeutsch USP) von Netflix. Und jetzt schöpfen die erstmal bei Sky den Rahm ab und lassen die Fans mit Netflix Abo schmoren. Ok, ich weiß, echte Fans stört das nicht, die greifen dann halt zu anderen Quellen.
Besonders glaubwürdig und berechenbar ist ein solches Verhalten gegenüber den eigenen Kunden eher nicht.

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jpphdec 03.11.2018, 10:45
13. Schade

Zitat von PolitBarometer
Momentan wird die britische Serie "Bodyguard" ziemlich in den Himmel gelobt. Das soll vom "Grad der Fiesheit" ähnlich sein wie HoC. Das sehe ich allerdings etwas anders, da nur bedingt ein vergleichbarer politischer Background vorhanden ist und auch sonst die Unterschiede zwischen Briten und Amerikanern doch ganz anderer Natur sind. Die Pilotfolge hat mir jedenfalls schon mal nicht sonderlich gut gefallen, auch oder gerade wegen der mal wieder grottenschlechten Synchro. Die Handlungsabläufe im Zug sind gerade am Anfang extrem unglaubwürdig. Der Protagonist spricht ausserdem wie der Automaten-Translator von Google; das ist furchtbar. Ab Episode 2 wird es dann aber etwas besser.
Bodyguard kann man schon ansehen.
Aufgrund des kürzeren Format bei britischen Serien auch gut in einem Rutsch. Aber deutsche Synchro gucken ist ein no go. Wenn man nicht genug versteht, dann halt mit Untertiteln, man versteht mit der Zeit von selbst immer mehr. Zum einen wird im englischen viel mehr über das Vokabular transportiert, im deutschen hingegen über den Satzbau, dh. einem entgehen eine Menge Nuancen, die zur Erzählung der Story dienen. Zum anderen werden die Besetzungen in den guten Serien auch nach ihrem Slang bzw. Akzent gecastet. Gerade Richard Madden als David Budd, bringt dessen working class Hintergrund exzellent rüber ("ya new bloke...?").

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h.hass 04.11.2018, 00:43
14.

Es ist gut, dass die Serie jetzt abgeschlossen wird. Die erste Folge der sechsten Staffel zeigt deutlich, dass sie ohne Spacey nicht funktioniert und dass Claire Underwood keine Protagonistin sein kann. Frank war ein intriganter Drecksack, aber charmant und witzig, Claire ist nur distanziert, arrogant, unsympathisch. Während man sich als Zuschauer mit Frank identifizieren konnte, bleibt einem Claire völlig fremd. Ich glaube auch nicht, dass jemand mit dieser Ausstrahlung Spitzenpolitiker sein, Wahlen gewinnen oder Mitarbeiter für sich einnehmen kann.

Ist schon gut, wenn HoC jetzt zum Abschluß gebracht wird.

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dipsy_ 25.12.2018, 04:46
15. Beste Staffel? rly?

Ich habe HoC eine ehrliche Chance eingeräumt, mich auch ohne Kevin Spacey zu fesseln aber nichts da.
Wright ist nach wie vor eine tolle Schauspielerin, dennoch kann man dadurch kein an Haaren herbei gezogenes Drehbuch retten.

Nein, danke.

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mac4me 25.12.2018, 10:22
16. Schwach - Achtung, Spoiler!

Ich habe alle acht Folgen gesehen, war aber wenig begeistert, denn Kevin Spacey fehlt erkennbar überall. Robin Wright in der Rolle der Claire ist einfach nur unsympathisch und agiert roboterhaft, wie ein Android aus einem SF-Film, und die Absurdität der Denver-artigen Inszenierung geht soweit, dass einen nicht mal die Todesfälle gegen Ende der Serie (H. und am Ende D. S.) noch irgendwie schockieren oder berühren.

Die neu eingeführte Gegenspielerin erinnert nur an das „Denver-Biest“, spielt professionell, aber ohne „Wow“ oder die Coolness, die Frank Underwood auszeichnete.

Es entsteht der Eindruck, die Serienmacher haben die Serie einfach nur zu Ende führen wollen, ohne Ideen, ohne Lust an der Arbeit. Ein trauriges, enttäuschendes Ende.

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testuser2 04.05.2019, 19:50
17. Kann nicht mehr an die ersten starke Folgen anknüpfen

Habs gleich gesehen. Aber die ehemals für mich tolle Serie ist mit der 6. Staffel zur langatmigen und langweiligen Seifenoper mit feministischen Inhalten ("die Herrschaft des weißen Mannes mittleren Alters ist beendet" usw) verkommen.

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testuser2 04.05.2019, 20:56
18. Leider zu einer feministischen Seifenoper verkommen

Mit der letzten Staffel ist die ehemals großartige Serie endgültig zu einer langatmigen Seifenoper verkommen. Die letzte mit feministischen Aussagen gespickte Staffel ("Die Herrschaft des weißen Mannes mittleren Alters ist beendet") fand ich gähnend langweilig. Vielleicht was für Frauen, aber da waren Denver oder Dallas bei weitem besser.

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mue.neu 13.05.2019, 13:05
19. Nicht feministisch, sondern schlecht!

Kevin Spacey mag aus den richtigen Gründen aus der Staffel geflogen sein! Bedauerlicherweise sind Humor, Rafinesse und Plausibilität gleich mit aus dem Fenster geflogen. Die sechste Staffel von HoC ist an Holzschnittartigkeit kaum zu übertreffen. Auch Claires scheinbar "feministische" Attitüde ist völlig unglaubwürdig - und hat mit Feminismus nicht das Geringste zu tun! Hier wütend einfach eine Frau mit altbekannten männlichen Mitteln und das so platt wie nie zuvor in dieser Serie. Eine echte Enttäuschung. RIP Frank Underwood.

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