Forum: Kultur
Rot-Rot-Grün-Talk bei Illner: Zum Regieren verdammt
DPA

In Thüringen soll es eine rot-rot-grüne Koalition geben. Darüber lässt sich doch vortrefflich streiten. Und so ging es bei Maybrit Illner nicht nur um Parteipolitik, sondern auch um Zeitgeschichte und unbewältigte deutsche Fragen.

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thlogical 24.10.2014, 08:49
10. Für den Bürger eine Beleidigung

Es gibt Bürger die bei einer Wahl ihre Stimme einer Partei geben. Er möchte das die gewählte Partei seine Interessen vertritt. Es ist eigentlich sehr gut das sie das noch machen. Wenn man bedenkt das seit Jahren die Wahlbeteiligung sinkt. Sollche Diskussionen führen dazu das immer weniger Menschen wählen gehen. Wenn man bedenkt das einer demokratischen Partei wie der Linken permanent ihre Vergangenheit vorgeworfen wird um sie in der Öffentlichkeit zu diskreditieren dann fragt man sich wieviel braun angehauchte Personen nach dem Krieg zur CDU gewechselt sind. Vieleicht wäre es gut wenn auch andere Parteien konsequent ihre Vergangeheit aufarbeiten würden. Erstmal vor der eigenen Haustür aufräumen bevor man zum Nachbarn schaut. Für den Bürger zählt die Zukunft und nicht die Vergangenheit. Es gibt ein riesen Defizit in diesem Land was das Soziale und den Mittelstand betrifft. Das Parteien wie die Linke und die AFD das erkannt haben und in dem Bereich versuchen die Interessen der Bürger zu vertreten können halt die großen Volksparteien nicht verkraften. Diese haben kein Konzept zur lösung der probleme und machen eine Lobby und Großindustriellenpolitik. Wo bleibt der kleine Bürger, Wo bleibt der Mittelstand ... ich sage es ihnen auf der Strecke. So kann in diesem Land kein Wachstum entstehen wenn der binnenmarkt immer schwächer wird. Darum ist es gut das es die kleineren Parteien Gibt. Sie sind das einzige Regulierungsorgan der Großen. Somit was für ein Kasperteater gestern

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spmc-122226439819235 24.10.2014, 08:50
11. Dies ist gehobene Kultur des Diskurses !

Ich habe mir die Sendung angetan und alle Vorurteile sind erfüllt worden,wobei der immer heulende Herr Schulz - GRÜNE-eine eigene Zumutung ist.Ich bin als Ostdeutscher keine LINKSPARTEI - Wähler,muß aber eine sich wiederholende Feststellung machen,nur deren Vertreter machen bei solchen sinnfreien Veranstaltungen eine gute Figur,ich denke ihnen ist noch etwas Verstand geblieben,da sollte ein mal drüber nachgedacht werden.

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Emderfriese 24.10.2014, 08:54
12. Schwierig

Tja, Demokratie ist für Manche eine schwierige Sache - vor allem für Demokraten...

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lambda1 24.10.2014, 09:09
13. Frau Illner war sehr parteiisch

Ich bin von Frau Iillner enttäuscht. Gegenüber Herrn Lucke war das kein sauberer Journalismus. Sie war sehr parteiisch. Mit alten Kamellen daherkommen, (Entartet, Bodensatz) und im Video Aussagen über die DDR aus dem Zusammenhang zu reissen und beim Nachsetzen Grimassen ziehen! Die Zuschauer konnten sich ihr eigenes Bild machen. So entsteht wirklich der Eindruck, dass die Medien die AfD unterdrücken wollen. Schade.

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spon-facebook-10000614398 24.10.2014, 10:13
14. 25 Jahre vergangen

Seit dem Zweiten Weltkrieg sind ein paar Jahre mehr vergangen, und der wird von gewissen Leuten auch fleißig bemüht, wenn die Menschen die heute in Deutschland leben superreiche Baken "retten" sollen. Das nennt man "Bankenunion", "ESM" und so weiter. Wer dagegen ist, der ist - natürlich - ein Rechtsextremist.

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Strichnid 24.10.2014, 10:39
15. Lucke peinlich

Der Lucke ist nur noch peinlich, wie er versucht sich als Medienopfer darzustellen. Notfalls packt er halt handfeste Lügen auf den Tisch, wie zum Beispiel die dreiste Behauptung, bei Schäubles oder des Piratenchefs Entartungs-Entgleisung hätte sich damals niemals aufgeregt. Das Gegenteil ist der Fall, daher kann von einer Sonderbehandlung des (O-Ton) "armen kleinen Luckes" keine Rede sein.
...
Hat er wirklich solche Minderwertigkeitskomplexe? Er erinnert mich mehr und mehr an einen Herren aus den frühen Dreißigern, der auch behauptete, als einziger fürs Volk zu sprechen.
...
Nein, wer rechts redet, muss sich damit abfinden, für rechts gehalten zu werden.

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kael 24.10.2014, 10:49
16. Illner völlig neben der Spur

Eigentlich sollte es doch um Thüringen gehen. Aber von den 75 Minuten Sendezeit ging es gefühle 60 Minuten um die Parteien "die Linke" und die "AfD" im Generellen. Was hatte das mit den aktuellen Fragen bez.Thüringen zu tun?
Im übrigen war Illners penetrante "Entartungs"-Frage an AfD-Lucke tatsächlich schon in 100 Talkshows beantwortet worten. Sie hatte wohl nicht aufgepasst.
Söder durfte - wie immer - grimmig gucken und brauchte die Frage nach den CDU-Blockflöten erst gar nicht beantworten. Dabei wäre die Antwort doch ziemlich interessant gewesen.
Ich schätze Frau Illner als Moderatorin. Gestern aber war sie völlig neben der Spur.

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micwil 24.10.2014, 11:09
17. Unrechtsstaat mal wieder

Was haben Markus Söder und Werner Schulz gemeinsam? Richtig, sie wissen genau, was ein Unrechtsstaat ist: die DDR war einer. Aber wie würden sie nach Rechts- bzw. Gerechtigkeitsmaßstäben die heutige Bundesrepublik bewerten? Als Schein-Rechtsstaat vielleicht? Einen solchen Gedanken vermittelt jedenfalls das kürzlich erschienene Buch "Einspruch! Wider die Willkür an deutschen Gerichten" von Norbert Blüm.

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charlybird 24.10.2014, 11:10
18. Die Grünen

haben mit Werner Schulz einen konsensunfähigen, reaktionären Besserwisser erster Ordnung in Ihrer Partei. Der Mensch ist einfach unerträglich und offensichtlich im Falle der Ukraine nicht einmal fähig, die massiven rechten Einflüsse dort zu erkennen. Sein Verhalten in Diskussionsrunden weisen ihn als argumentresistenten Politcholeriker aus, der nicht einmal zur AfD klare Worte fand. Dass der Mann bei den Grünen ist, ist mir unerklärlich, eigentlich wäre der bei Luckes Laden besser aufgehoben.
Frau Illner hat allerdings aus ihrer Abneigung gegen die AfD kein Geheimnis gemacht. Das macht sie aber auch nicht gegenüber der LINKE und die Herrschaften aus der CSU sieht sie eher als lebende Karikaturen, aber die Sendung war ansonsten ganz unterhaltsam, weil man sich wieder einmal herrlich über die Stereotypen der Parteipolitik gekloppt hat.

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maxxi12 24.10.2014, 11:11
19. Danke ...

Danke SPON für diesen treffenden, ausgewogenen Artikel! Es gibt dem nichts hinzuzufügen.

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