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Rundfunkbeitrag: ARD-Chef droht mit Verfassungsklage
DPA

Gerade erst hat ZDF-Intendant Thomas Bellut einen höheren Rundfunkbeitrag gefordert. Nun geht ARD-Chef Ulrich Wilhelm einen Schritt weiter: Er will notfalls vor das Verfassungsgericht ziehen.

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Objectives 28.12.2018, 11:07
1. ARD und ZDF fusionieren

Und schon kann der "Rundfunkbeitrag" halbiert werden. Zusätzlich könnte man die diversen Spartenkanäle zusammenlegen oder gleich ganz abschaffen. Des Weiteren sollten öffentlichen Rundfunkanstalten nicht mehr bei extrem teuren Sportrechten mitbieten. Sollen die Leute doch für Liveübertragungen ein Pay TV Abonnenement abschließen. Das gleiche gilt für Unterhaltung. Einzig und alleine der Informationsauftrag ist wichtig. Denn könnte man aber auch für 5 Euro im Monat qualitativ hochwertig liefern.

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competa1 28.12.2018, 11:09
2. Kaufmännisch Handeln

vielleicht könnten die Herrschaften mal beim Einkauf von Serien,die von Fremdfirmen hergestellt werden ein besseres Verhandlungsgeschick an den Tag legen.Da selbe gilt für die überteuerten Übertragungsrechte für Sportveranstaltungen.Warum sollen die GEZ Zahler für schlechtes Management mehr zahlen

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gries 28.12.2018, 11:09
3. Rundfunkbeitrag- ARD

Strukturänderungen von ATD und ZDF sind notwendig, nicht die Erhöhung der Gebühren.Weg von den vielen kleinen Rundfunk- und Fernsehprogrammen, weg vom Internet. Die hohen Gehälter und Pension bei ATD und ZDF müssen herunter,die Nebentätigkeiten der Fernsehprominenz muß auf den Prüfstand.Ein einfaches "Weiter so.." nach dem Merkel Modell der Innenpolitik dürfen die Bundesländer nicht gestatten.

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bruderlaurentius 28.12.2018, 11:10
4. Unverständlich

Meiner Meinung nach muss der Beitragssatz nur richtig eingesetzt werden. Es sollte mehr in Bildungsfernsehen (Dokumentationen) und Sport investiert werden. Zum Beispiel sollten auch wieder Champions League Spiele übertragen werden, wie noch vor einem Jahr. Man bezahlt inzwischen mehr als 200 € im Jahr und bekommt größtenteils nur Soaps und Quizsendungen geboten, dafür ist mir mein Geld wirklich zu schade.

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Alias_aka_InCognito 28.12.2018, 11:10
5.

Der Rundfunkbeitrag finanziert einen Behördenapparat, der keinen direkten Mehrwert für den Zuschauer bietet.
Ein Großteil der Gebühren wird nicht in das Programm investiert.

Schon allein wenn ARD und ZDF absolut nichts machen würden und der Bildschirm schwarz wäre, müssten dennoch wohl 6 von 8 Milliarden Euro weiter aufgewendet werden, damit der Apparat am Leben gehalten werden kann.
Und je weiter sich der Apparat bewegt und sich verwirklichen will, desto höher wird der Finanzbedarf, was nicht unbedingt in einem außergewöhnlich guten, professionellen Fernsehprogramm resultiert.

Der größte Teil der Gebühren geht also für Blindleistung drauf.
Von daher würde ich vorschlagen, dass die Kommission nicht über die Höhe der Gebühren beraten sollte, sondern wie der Apparat abgebaut und soweit rückabgewickelt werden kann, so dass die Ausgaben für das Programm und die Fixkosten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

Denn andersrum wird der Laden keine Effizienz mehr gewinnen, sondern weiter in die falsche Richtung wachsen.

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Pecaven 28.12.2018, 11:14
6.

Was fuer ein Qualitaetsniveau meint der ARD-Vorsitzende? Vielleicht sollten die "Oeffentlichen" nur ein wenig besser haushalten. Auch koennte man ja schonungslos Gehaelter und die Kosten der die einzelnen Sendungen offenlegen.

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der Pöter 28.12.2018, 11:17
7. Zu einem breiten Spektrum

gehört aber auch das regelmäßige Zeigen von Spielfilmen und nicht nur deutsche Eigenproduktionen, hoffnungslos überteuerte Tatorte, Servicesendungen und Zootiere rund um die Uhr. Und wenn Sportrechte ins Unermessliche driften, dann soll es so sein und dann muss man dafür als Zuschauer eben extra bezahlen. Was uns für den jetzigen Beitrag geboten wird ist, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, extrem dürftig und nicht mehr zeitgerecht.

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sraab 28.12.2018, 11:17
8. Der Rundfunkbeitrag ist richtig

Natürlich schaue ich nicht viele der Sendungen im ÖR. Es ärgert mich, dass politische Magazine, Kabarett uä. auf späten Sendeplätzen liegen und die Kochschaus und Volksmusikproduktionen so häufig und zentral vertreten sind. Ich brauche auch nicht jedes Spiel des FC Bayern München anschauen und frage mich, warum ARD und ZDF getrennt bei der gleichen Veranstaltung rumhängen und viel Geld verpulvern....


Aber:


Darum geht es bei dem Rundfunkbeitrag nicht. Es geht darum eine zumindest ansatzweise unabhängige Berichterstattung zu gewährleisten. Natürlich ist das raglich, aufgrund von Parteibonzen in den Rundfunkräten und gefilterterer redaktioneller Vorauswahl. Doch für mich ist die Rundfunkgebühr/beitrag ein Beitrag zur Demokratie, der Meinungs- und Informationsfreiheit, den ich gerne bezahle.

Einer Erhöhung mit der Argumentation von gestiegenen Lizenzkosten im teuren Profifussballbereich kann ich aber nicht folgen. Wenn mehr Geäd benötigt würde, um unabhängige Redaktionen und Magazine auf prominentere Sendeplätze zu hieven - dann gerne auch 10€(!) mehr...

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alexander.baehring 28.12.2018, 11:19
9. Dann sollen sie mal anfangen zu kürzen

Bei Sport, gefühlt tausenden von Krimiserien

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