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Rundfunkbeitrag: ARD-Chef droht mit Verfassungsklage
DPA

Gerade erst hat ZDF-Intendant Thomas Bellut einen höheren Rundfunkbeitrag gefordert. Nun geht ARD-Chef Ulrich Wilhelm einen Schritt weiter: Er will notfalls vor das Verfassungsgericht ziehen.

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thomas1397 28.12.2018, 11:23
10. Kosten sparen

Das ist mal wieder klar.Statt über Einsparungen nachzudenken,soll sich weiter beim Verbraucher bedientwerden.Verbraucher sind jene,die nach 45 Jahren mit 45 % in Rente gehen.Dagegen werden die Pensionäre der Öffentlich-rechtlich.“Anstalten“ üppigst alimentiert.
Kein Raum für Einsparungen?
Qualität des Programms könnte man ja während der Feiertage „genießen“.

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sunshinebob 28.12.2018, 11:25
11. Einsparungspotenzial

Einfach alle Rosamunde Pilcher Filme und Traumschiff und solcherlei Dinge streichen, dann wird das mit der Finanzierung schon klappen.

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claus7447 28.12.2018, 11:25
12.

Zitat von Alias_aka_InCognito
Der Rundfunkbeitrag finanziert einen Behördenapparat, der keinen direkten Mehrwert für den Zuschauer bietet. Ein Großteil der Gebühren wird nicht in das Programm investiert. Schon allein wenn ARD und ZDF absolut nichts machen würden und der Bildschirm schwarz wäre, müssten dennoch wohl 6 von 8 Milliarden Euro weiter aufgewendet werden, damit der Apparat am Leben gehalten werden kann. Und je weiter sich der Apparat bewegt und sich verwirklichen will, desto höher wird der Finanzbedarf, was nicht unbedingt in einem außergewöhnlich guten, professionellen Fernsehprogramm resultiert. Der größte Teil der Gebühren geht also für Blindleistung drauf. Von daher würde ich vorschlagen, dass die Kommission nicht über die Höhe der Gebühren beraten sollte, sondern wie der Apparat abgebaut und soweit rückabgewickelt werden kann, so dass die Ausgaben für das Programm und die Fixkosten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Denn andersrum wird der Laden keine Effizienz mehr gewinnen, sondern weiter in die falsche Richtung wachsen.
Wenn ich nur RTL2 sehe könnte ich Ihnen zustimmen. Allerdings haben Sie wohl keine Übersicht was ARD und ZDF bieten. Ich möchte es nicht missen. Dabei wäre ich auch bereit etwas mehr in die Schüssel zu legen.

Vergleichen sie mal was heute gerne und viel spendiert wird mit streaming, flat rates. Komisch 40 Euro Monatlich um am Mobil zu hängen (wo doch sekündlich absolute Weltsensationen um den Globus gepeitscht werden) sind "günstig". Ca. 10 Euro für Musik-Streaming - teilweise sogar noch mit Werbung unterlegt - das zahlt man ja gerne - dabei bekommt man dies in den Radioprogrammen umsonst - man muss sich nur den Sender seiner Wahl suchen.

Wir leben in Zeiten von Meinungsbeinflussung - da sind mir die ÖR wichtig!!

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markus_wienken 28.12.2018, 11:25
13.

Der Auftrag des OR wurde definiert als es noch keine privaten Sender gab. Insofern kann man durchaus darüber nachdenken ob Änderungen sinnvoll und gegeben sind.
Unterhaltung und Sport findet sich bei den privaten Sendern zuhauf, hier könnte man diesen Bereich im ÖR sicherlich zurück fahren und mehr den Schwerpunkt auf Berichterstattung und Bildung legen, den ich bei den privaten Sendern als nicht ausreichend erachte.
Auch die Menge an OR-Sendern ist ein Punkt, den man sicherlich erörtern könnte.

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nurmeinsenf 28.12.2018, 11:25
14. Kostenbewußt

Jedes Unternehmen muß kostenbewußt agieren, vielleicht auch mal Einsparpotentiale erkennen und heben. Die Rundfunkanstalten sagen einfach, wir brauchen mehr Geld. Vielleicht geht nicht alles, was die Intendanten und Vorsitzenden sich so vorstellen. Daraus einen Fall für das Verfassungsgericht zu machen ist aberwitzig.

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Politikverdrossener24 28.12.2018, 11:31
15. Auf Bildungsauftrag beschränken

Würde die ARD sich auf ihren Bildungsauftrag beschränken, dann käme sie mit einem Bruchteil der Gebühren aus. Es müßte gerichtlich überprüft werden, welche Aktivitäten überhaupt vom Bildungsauftrag gedeckt sind. Da wird mit vollen Händen das Geld der Beitragszahler verschleudert und anschließend per Zwangsbeglückung die Hand aufgehalten.

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boba 28.12.2018, 11:34
16.

Ein "Indexmodell" - also eine Anpassung entsprechend der Inflationsrate - klingt nach einem gangbaren Weg. Voraussetzung hierfür ist allerdings, daß auch Löhne, Gehälter, Renten, Mindestlohn und Sozialtransfers regelmäßig per gesetzlicher Verfügung an die Inflationsrate angepasst werden ...

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philipkdi 28.12.2018, 11:34
17. Grundversorgung plus X

Für GEZahlt gibt es den sog. Bildungsauftrag der ÖR. Wer Sport oder neue Filme oder sonstwas sehen will zahlt extra (die andern machen ja vor, dass es geht). Dann reicht auch der derzeitige Beitrag.
Oder wie wäre es mit der Beseitigung des Zwangsgeldes?
Aber ist eh wurscht was hier geschrieben wird, es wird da doch gemacht was man will. Und verabschieden geht ja leider nicht...

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tinnytim 28.12.2018, 11:35
18.

Zitat von Pecaven
Was fuer ein Qualitaetsniveau meint der ARD-Vorsitzende? Vielleicht sollten die "Oeffentlichen" nur ein wenig besser haushalten. Auch koennte man ja schonungslos Gehaelter und die Kosten der die einzelnen Sendungen offenlegen.
"Die Öffentlichen" gibt es doch so verallgemeinert gar nicht.
Das durchschnittliche ZDF-Programm ist doch schonmal mindestens eine Krappe besser produziert, als das durchschnittliche ARD-Programm. Positiv hervorzuheben ist, dass auch auch bei der ARD und besonders bei ONE gerade eine Entwicklung stattfindet. Die Kooperationssender KiKa, Arte und 3Sat haben sowohl sehr gutes, als auch sehr schlechtes.
FUNK dagegen macht ziemlich intelligentes, innovatives und unterhaltsames Programm für junge Leute und der Deutschlandfunk hat mit seinem schmalen Budget wahrscheinlich eine der besten Apps (DLF-Audiothek) Deutschlands.
Wirklich problematisch sehe ich eigentlich die 15 Landesanstalten mit ihrem 24/7 Programm. Der Rundfunkstaatsvertrag ist sicher auch mit einem auf 3-4 Stunden täglichem Regionalprogramm und sonst mit einem überregionalem "Dritten" Programm abzudecken.

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fatherted98 28.12.2018, 11:36
19. Kein anderes Land der Welt...

....leistet sich ein ÖR-TV mit so vielen Spartensendern und Regionalprogrammen. Allein schon die Radiosender....das geht auf keine Kuhhaut mehr. Dazu noch die ganzen Spartensender die in der Regel nur Wiederholungen bringen....teils in Dauerschleife. In den Hauptprogrammen herschen ab 14.00 Uhr Kochsendungen und Liebes-Dauer-Soaps oder Zoo-Reportagen vor.....Qualität....kein Gedanke. Wozu dann eine Gebührenerhöhung?....evtl. wegen Pensionsrückstellungen oder Gehaltsnachbesserungen? Transparent ist die Verwendung der Gelder für den Bürger nicht....noch nicht mal ansatzweise.

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