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Rundfunkbeitrag in Karlsruhe: Darüber verhandelt das Bundesverfassungsgericht
DPA

Seit 2013 wird der Rundfunkbeitrag in Deutschland pauschal erhoben - jetzt verhandelt das Bundesverfassungsgericht über seine Rechtmäßigkeit. Worum geht es dabei genau?

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syracusa 18.05.2018, 15:19
170.

Zitat von benmartin70
Regionalpresse? Wer liest denn heutzutage noch Zeitung?
Tatsächlich lesen die meisten Leute noch immer die Lokalzeitung, denn diese ist oft das einzige Medium, in dem lokale Ereignisse (von Lokalpolitik bis zu kulturellen Veranstaltungen) angekündigt und nachträglich auch kommentiert werden. Und darüber hinaus haben FAZ, SZ, Welt und FR ja auch nicht ganz geringe Verbreitungszahlen.

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benmartin70 18.05.2018, 15:32
171.

Zitat von syracusa
Tatsächlich lesen die meisten Leute noch immer die Lokalzeitung, denn diese ist oft das einzige Medium, in dem lokale Ereignisse (von Lokalpolitik bis zu kulturellen Veranstaltungen) angekündigt und nachträglich auch kommentiert werden. Und darüber hinaus haben FAZ, SZ, Welt und FR ja auch nicht ganz geringe Verbreitungszahlen.
Tatsächlich ist das so?
Tatsächlich kenne ich kaum noch jemanden, und bitte jetzt nicht abwertend werden.
Bei uns hier minus 33,1 % in den letzten 20 Jahren....

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syracusa 18.05.2018, 16:45
172.

Zitat von benmartin70
Tatsächlich ist das so? Tatsächlich kenne ich kaum noch jemanden, und bitte jetzt nicht abwertend werden. Bei uns hier minus 33,1 % in den letzten 20 Jahren....
Das wird wohl überall ähnlich sein, aber das bedeutet ja noch lange nicht, dass überhaupt nur noch eine Minderheit die Lokalpresse liest. Tatsächlich ist es so, dass man über lokale Veranstaltungen nur aus der Lokalpresse zuverlässig erfährt. Sicher gibt es auch auf lokaler Ebene hie und da Webangebote, aber die sind v.a. inhaltlich sehr weit gestreut, so dass man beispielsweise nirgends im Web schnell und zuverlässig erfährt, welche Konzerte dieses Wochenende stattfinden, oder wo und wann der lokale Schachverein tagt.

Der Filz zwischen Lokalpolitik und quasimonopolistischer Lokalpresse ist überall sichtbar. Und dem könnte man durch öffentlich-rechtliche Angebote, die gerne aus den GEZ-Gebühren finanziert werden können, effektiv entgegenwirken. Ein geschickt aufgestelltes Modell dafür könnte sogar zu neuen Verdienstmöglichkeiten für Lokaljournalisten führen.

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mkaemmer 19.05.2018, 07:56
173. "rechtspopulistisch"

Zitat von syracusa
Ach, könnten Sie diese rechtspopulistische Behauptung auch mal irgendwie belegen? Welche Politiker sitzen denn in den Rundfunkanstalten und sorgen dort für die Beibehaltung der Abgabe? Und überhaupt: seit wann kann der ÖRR selbst über die Beibehaltung der Abgabe oder auch nur deren Höhe bestimmen? Hat das Bundesverfassungsgericht nichts mehr zu tun? Und wenn Sie schon dabei sind, dann belegen Sie doch auch Ihre andere Behauptung bzgl der Bezüge der "Beteiligten". Wer sind diese Beteiligten denn überhaupt? Etwa die nach dem Tarif des öffentlichen Dienstes bezahlten Angestellten des ÖRR?
Sie benutzen das Lieblingswort der ÖR recht häufig.

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furrkenbrecht 19.05.2018, 17:59
174. Linke, Grüne, FDP bezeichnen den MDR auch als Staatsfunk

Es ist doch nicht so, als ob alle die gegen den öffentlich Rechtlichen Rundfunk sind, auch irgendwie "rechts" sind.
Ganz objektiv ist der Rundfunk nicht unabhängig. Wenn man die Mitglieder des Rundfunkrats und des Verwaltungsrates - insbesondere beim MDR und beim Bayrischen Rundfunk recherchiert, dann muss man schon ziemlich blind sein, um nicht zu erkennen, das die Räte vollkommen mit CDU/CSU Potentaten besetzt sind. Oder zumindest Lobbyverbände dort drin sitzen, die wiederum in CDU/CSU Hand sind. Dabei werden auch die Vorgaben des BVerfG missachtet. (Die ich für viel zu lasch halte)

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