Forum: Kultur
Rundfunkbeitrag in Karlsruhe: Darüber verhandelt das Bundesverfassungsgericht
DPA

Seit 2013 wird der Rundfunkbeitrag in Deutschland pauschal erhoben - jetzt verhandelt das Bundesverfassungsgericht über seine Rechtmäßigkeit. Worum geht es dabei genau?

Seite 7 von 18
DJ Bob 16.05.2018, 14:52
60.

Zitat von Grummelchen321
brauchen den öffentlich rechtlichen Rundfunk.Er ist eine der Säulen der Demokratie und der Meinungs,-Pressefreiheit. Darum will die AfD ihn abschaffen.In der Schweiz die neue Rechte Schon gescheitert.Es gibt jedoch vieles was verbessert werden muss.
Sehe ich nicht so!! Der Demokratie ist wesentlich älter als die öffentlichrechtlichen Fernsehanstalten LOL
Ich finde die eher einseitige politische Einstellung der Journalisten für sehr problematisch
Hier die politische Einstellung der Journalisten hier in Deutschland die sehr grossen Einfluss haben auf die Medien
26,9 Prozent sehen sich den Grünen nahe. Das sind fast drei Mal so viele, wie eine Präferenz für CDU oder CSU angeben, das tun nämlich nur 9,0 Prozent der Journalisten und damit nicht einmal jeder zehnt. Damit liegt die Union auch deutlich hinter der SPD, die auf 15,5 Prozent aller Befragten kommt.
33% der Journalisten haben keine politische Ausrichtung
Viel gefählicher finde ich die Zensur der sozialen Medien!!! Ein starker Demokratie MUSS auch die Idioten aushalten können!!

Wir brauchen KEINE öffentlich rechtlichen Rundfunk! Meinungen sollten sich natürlich auch die Gesetze der Angebot und Nachfrage stellen
Wenn der Bürger etwas wissen will soll Er oder Sie FREI entscheiden woher sie Ihrenn Infos bekommen. Und nicht nur durch eine Zwangsabgabe!!! Das hat mit Demokratie nichts zu tun

Beitrag melden
syracusa 16.05.2018, 14:52
61.

Zitat von nachfrager2015
Wissen Sie nur weil Sie es glauben ist es so? Wo kann der Bürger irgendetwas kontrollieren, er erfährt ja nicht einmal vollständig wofür seine Gelder ausgegeben
Im Gegensatz zu Ihnen weiß ich sehr guit, wovon ich hier rede. Die Bilanzen der ÖRR Sendeanstalten liegen allesamt öffentlich zur Einsicht vor, die Prüfergebnisse der Landesrechnungshöfe ebenfalls. Und Einfluss kann, wie in der Demokratie sonst auch, jeder Bürger nehmen, der sich medienpolitisch engagiert. Und genau das scheint Ihr Problem zu sein: Sie verlangen nach politischer Teilhabe, und verweigern sich zugleich. So wird das nix.

Beitrag melden
steve3000 16.05.2018, 14:53
62.

Zitat von !!!Fovea!!!
FDP Chef Lindner sitzt z.B. bei der GEZ im Vorstand, was macht er da??? Darauf gehen die "ich zahle gerne" Leute nie ein, das lassen die geflissentlich unter den Tisch fallen, komisch.
Die Gebühreneinzugszentrale "GEZ" gibt es seit 2012 nicht mehr. Wie Lindner aktuell dort im Vorstand sitzen kann, erscheint mir zumindest zweifelhaft, aber bei einem derartig fähigen Leistungsträger muss man vermutlich auch mit solchen Dingen rechnen. ;-)

Falls Sie statt der "GEZ" übrigens den "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice" meinten, kann ich auch dort Herrn Lindner von der FDP auf Anhieb nicht finden. Geschäftsführer ist ein gewisser Stefan Wolf, der Verwaltungsrat dieser Einrichtung lässt sich hier einsehen:
https://www.rundfunkbeitrag.de/der_rundfunkbeitrag/beitragsservice/verwaltungsrat/index_ger.html

Und wo ist jetzt der Lindner? Lasse mich gerne mit nachprüfbaren Quellen versorgen, dass der Mann ein hohes Tier bei der "GEZ" ist, aber harte Fakten bräuchten wir dazu dann halt schon.

Beitrag melden
derjonny 16.05.2018, 14:54
63. Weg damit

Kann mich nur wiederholen. GEZ abschaffen und den öffentlichen
Rundfunk aus Steuermitteln finanzieren. Eine ganze Behörde weniger macht weniger Bürokratie, weniger Banktransaktionen, weniger Mahn- und Vollstreckungsverfahren. Kurz: nur Vorteile!

Beitrag melden
syracusa 16.05.2018, 14:56
64.

Zitat von elSteako
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist im Informationszeitalter nicht mehr zeitgemäß. Heutzutage hat jeder Bürger mit Internetzugang Zugriff auf mehr Informationen als der öffentlich-rechtliche Rundfunk je verbreiten könnte.
Oh, ein Totengräber der Demokratie! Sie wollen die öffentliche Meinungsbildung also an Russia Today, Berlusconi, Murdoch und Trumps Tea Party outsourcen, und an alle anderen, deren Qualifikation ausschließlich darin besteht, möglichst laut zu krakeelen. Viel Spaß in Ihrer Schönen Neuen Welt.

Beitrag melden
p2063 16.05.2018, 14:56
65.

Dagegen für einen reinen Nachrichten- und Bildungskanal sagen wir mal 2-3€/Monat zu zahlen hätte ich absolut nichts einzuwenden, selbst wenn ich ihn nicht nutzen würde. Aber das aktuelle Programm mit 30 regionalsendern das quasi nur aus Brot&Spielen besteht? Es wird Zeit, diesen Mist endlich abszuschaffen!

Beitrag melden
syracusa 16.05.2018, 14:59
66.

Zitat von seinedurchlaucht
"Ich stimmer Herrn Kirchhof zu, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen Beitrag zur Meinungsbildung und somit auch zur Entwicklung unserer Demokratie beiträgt" - Tendenziöse Berichterstattung trägt also zur Entwicklung unserer Demokratie bei? Ich sehe das genau anders herum. Bei den Öffentlichen soll eine Stimmung pro der etablierten Parteien und deren Programme gemacht werden
Da haben Sie tatsächlich recht, denn zum Verfassungsauftrag des ÖRR gehört es auch, die Verbreitung demokratischer und rechtsstaatlicher Werte zu fördern. Und weil wir in einer Demokratie mit etablierten demokratischen Parteien leben, liegen die Überschneidungen zwischen Verfassungsauftrag und etablierten Parteien ja auf der Hand. Antidemokratische Parteien haben es deshalb naturgemäß sehr schwer, im ÖRR ihre Meinung verbreiten zu können. Und das ist sehr gut so und freut mich ganz ungemein.

Beitrag melden
eulenspiegel1979 16.05.2018, 15:01
67.

Zitat von Grummelchen321
brauchen den öffentlich rechtlichen Rundfunk.Er ist eine der Säulen der Demokratie und der Meinungs,-Pressefreiheit. Darum will die AfD ihn abschaffen.In der Schweiz die neue Rechte Schon gescheitert.Es gibt jedoch vieles was verbessert werden muss.
Und genau deswegen sollte dieser staatlich finanziert werden. Ein Grundrecht auf Information sollte nichts kosten dürfen.

Beitrag melden
Stefnix 16.05.2018, 15:02
68. Ernsthaft?

Zitat von Grummelchen321
brauchen den öffentlich rechtlichen Rundfunk.Er ist eine der Säulen der Demokratie und der Meinungs,-Pressefreiheit. Darum will die AfD ihn abschaffen.In der Schweiz die neue Rechte Schon gescheitert.Es gibt jedoch vieles was verbessert werden muss.
Ich nehme an, Sie arbeiten bei den Öffies? Persönlich finde ich diese Art des Zwangserziehungs-Fernsehens zur "richtigen" politischen Meinung zunehmend unerträglich!

Beitrag melden
juri. 16.05.2018, 15:09
69. Tut schon weh.

Zitat von touri
... Das kann ich so nicht ganz glauben, ich kenne in meinem Bekanntenkreis mehrere Leute, die keinen Fernseher besitzen. Ich im übrigen auch nicht. Meistens schaue ich in meiner Freizeit Livestreams bei Twitch. Dort kann ich den Streamer im übrigen auch direkt unterstützen. Den Rest kann man im großen und ganzen mit den Worten "YouTube" zusammenfassen.
Was wird da bei Youtube konsumiert? Influencer-Gedöns? Die 10 der Welt? Fails, Wins. Oder doch mal ÖR-Produktionen?

Ich habe den Fernseher auch nur noch als Streaming-Ausgabegerät, aber auf Teile der ÖR-Produktionen (Nachrichten, Kabarett, ein paar Dokus und Reportagen) will ich dann doch nicht verzichten. Denn Privatrundfunk verblödet einen leider nur (wie auch Youtube) und lebt (wie die Dritten auch) anscheinend von ewiger Wiederholung von Konzepten oder Serien (sage und schreibe 2.500 Ausstrahlungen von TBBT auf Pro7 per anno).
Das Konzept der direkten Unterstützung im einfachen Abomodell wäre denn auch, vor allem im Digitalzeitalter, das einzig sinnvolle für die ÖR.
Oder weg vom aufgeblasenen Gesamtprogramm als PR-Konkurrenz, mit mehr Konzentration auf hochwertige Radio- und Fernsehprogramme, die es so sonst nicht mehr gäbe. Gern noch einen Soap/Show/Sportsender, der die Hälfte an Werbepausen der PR macht, allerdings gefüllt mit Nachrichten - damit zumindest irgendwas anderes als die Körbchengröße irgendeiner D-Promineuse beim Zuschauer hängenbleibt.

Beitrag melden
Seite 7 von 18
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!