Forum: Kultur
Rundfunkdebatte: Malu Dreyer mahnt ARD und ZDF zu Sparsamkeit
DPA

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk spart noch nicht genug: Die Ministerpräsidenten mahnten auf ihrer Konferenz weitere Einschnitte an - und wollen die künftige Finanzierung über ein Indexmodell prüfen.

Seite 1 von 5
heinrich.busch 21.03.2019, 18:44
1. Es sind Staatssender und von daher

sind sie über Steuern zu finanzieren. Der Zugang zu dem Staatsauftrag, also Nachrichten etc., sollte allen ermöglicht sein. Wer Fussball, Blauen Bock und demnächst wieder Gottschalk sehen möchte zahlt eine Gebühr dafür. Alles andere ist Kirchhoffclan hin oder her Rechtsbeugung und Abzocke der Bürger.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Onkel Drops 21.03.2019, 18:48
2. mehr Geld für was?

noch weniger Fragen die man den Politikern stellen darf? nachdem die Kanzlerin sich vor der Wahl die Fragen aussuchen durfte sind die öffentlich rechtlichen bei mir unten durch. Geld für Nachrichten und Bildung OK,aber Wünsch dir was mit Desinformation geht nicht klar. ebenso die Programmversion dritte Sender (WDR Köln und andere). ein Termin 4-6 ÖR Mikros plus Sendewagen mit Technikern, eine Kamera und Mikrofon reicht doch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hey_ho 21.03.2019, 18:53
3.

Einschnitte, nichts einfacher das das:

- Zusammenlegen von D-Radio, ARD + ZDF and abschalten aller Kanäle bis auf einen Radio- und einen TV-Kanal

- Verkauf der Formate der Primitiv-Unterhaltung ("Wetten Das?", "Helene Fischer", "Traumschiff", "ESC" und so weiter) an das werbefinanzierte TV. Die Werbeunterbrechungen dürfte die Fans derartiger Sendngen nicht weiter stören, die merken eh nix mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wewolff12 21.03.2019, 18:59
4. Das Geld ist doch gut angelegt.....

Oder was soll aus den armen Politikern werden, die nicht mehr so richtig IN sind. ( Welche Dame rief ganz entsetzt, als sie nicht mehr wiedergewählt wurde : Und was wird aus Mir ? ) Die Damen und Herren werden dann immer noch einen schönen Posten bei den vielen Sendeanstalten bekommen. Darum wird auch die AFD nichts an diesem System ändern, denn auch die AFD wir früher oder später ein paar Leute gut unterbringen müssen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schallmauer 21.03.2019, 19:05
5. Sparvorschlag

Alle Politiker entlassen, die sowieso nichts mit der Programmgestaltung zu tun haben. Reduktion auf max. 4 Programme. Gehälter auf DAX-Durchschnitt senken und Renten auf Industrieniveau anpassen.
Dann bleibt Luft für 4K-Fernsehen und ein spannendes Programm und die Gebühren können halbiert werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pfaffenwinkel 21.03.2019, 19:17
6. Fernsehen mit einem Gebührenzähler

Wer viel guckt, bezahlt viel, wer wenig sieht, bezahlt wenig. Und die überhaupt nicht fernsehen, bezahlen nichts. Das wäre gerecht und m.E. auch machbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ceroc 21.03.2019, 19:36
7. 2019

Es wir immer noch von Sendern geredet, gibt es Meiner Meinung nach nicht mehr.
Von mir aus sollen sie das Geld genau so lassen.

Nachrichten und Politik, Dokus und Förderung deutscher Produktionen, alles gut.

Was nicht geht sind die hohen Pensionen und die Gehälter der Stars.
Rechte von Sportveranstaltungen. Entertainment Müll
Da ist definitiv ein umdenken nötig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kenterziege 21.03.2019, 19:36
8. Die nette Frau Dreyer und einige andere Landesfürsten .....

.....fühlen das Grollen, das gemeinhin ein Erdbeben auslöst. Die Umstellung auf die Haushaltsabgabe hat genügend Ärger ausgelöst. Etliche Prozesse sind bis zurbletzten Instanz geführt worden. Gleichzeitig steigt das Unverständnis, daß Deutschland sich das teuerste ÖR-Rundfunksystem der Welt leistet. Im Grunde ist das inzwischen ein riesiger Pensionsverein mit angeschlossenen Rundfunkanstalten. Diese Anstalten werden immer weniger in Anspruch genommen. Die Smart-TV‘s und die Tabletts erlauben eine individuelle Zusammenstellung der Infos nach Interessengebiet. Nur noch ganz alte und ganz wenig Bemittelte sitzen noch vor der linearen Glotze und zwar mit sinkender Tendenz. Vor diesem Hintergrund müsste die Politik über eine drastische Reduzierung des ÖR-Rundfunks nachdenken. BBC ist viel bessser und viel preiswerter.
Es kann eben nicht jeder Bezirksfürst seine eingene Sendanstalt haben. Nun zieht ja erwartungsgemäß die AFD stark in die Ostbundesländer ein. Davor haben viele Min-Präsidenten Angst. Die AFD wird die unglaublichen Finanzdaten öffentlich ins Spiel bringen mit denen die Sender jonglieren. Jede Förderung nach Erhöhung der Gebühren wird fortan skandalisiert. Davor hat Frau Dreyer zu recht Angst. Stell Dir vor - keiner schaut mehr ARD/ZDF und soll doch zahlen. Das geht bei der nächsten verwöhnten Generation nicht gut!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mimas101 21.03.2019, 19:43
9. tststs

Das ZDF spart ja schon denn letzt sagte der Intendant wir brauchen unsere Rücklagen auf. ;)

Wer alleine 1/7 des Jahresetats nur für Fußball verbrät und den Rest in überteuerte Krimis, billige Seifenopern, einen aufgedunsenen Sende- und Verwaltungsapparat & Co versenkt der hat jede Menge an Sparpotential.
Spielfilme und andere Sendungen: Abgeschnittene Abspänne, Zwangseinblender & Co - das alles unterscheidet sich schon lange nicht mehr von der Machart der Privaten. Gescheiter Journalismus wurde schon längst durch Massen an billigen Talkshows abgelöst die alle das gleiche Strickmuster haben: Irgendwelche Selbstdarsteller geben zu allen möglichen Themen ihren Senf ab, Hauptsache es ist schön Pro und Contra. Inhalte bei mind. 95% aller Talks: Null.
Außerdem sollte man vor dem BVerfG mal auf die Einhaltung der Urteile des gleichen Gerichts klagen; da gibt es doch das im Internet weiterhin abrufbare Rechtsgutachten der damals noch angehenden NDR-Juristin.

Nebenbei: Letzten Samstag gab es für viele Mio an GEZ gut drei Stunden ausgelutschten Mutantenstadl im Ersten um dann anschließend einen schon längst vergessenen Schlagersänger aus den 70ern für sein neues Album Werbung machen zu lassen. Zuschauerquote ca 4,5 Mio Nasen und der ARD feierte sich selbst das das nicht ein neuer Negativrekord sei sondern der neue Durchschnitt und eigentlich gut wäre.
Dafür zieht das ZDF auch gleich nach: Nächstes Jahr wird für viele Mio an GEZ dafür gesorgt das der ausgelutschte Gottschalk zur Feier seines 70. Geburtstags sich selbst durch eine Extraausgabe von Wetten Dass feiern darf. Man suche schon Baggerfahrer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5