Forum: Kultur
Sarrazin-Debatte bei "Anne Will": Jetzt geht's erst richtig los

Tagelang überschlug sich die politische Elite in ihrer Empörung über Thilo Sarrazin - und jetzt? Bei "Anne Will" flaute der Proteststurm über den Polit-Provokateur merklich ab. Und plötzlich kann sie losgehen, die ernsthafte Integrationsdebatte.

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Axo 06.09.2010, 13:13
110. Mein Vorschlag:

Zitat von Römer48
Was kostet die Deutsche Gesellschaft eine Familie mit Migrationshintergrund, die es ablehnt deutsch zu lernen ,zu sprechen und sich zu integrieren ? Nehmen wir 2 Elternteile mit ja 25 Jahren ohne Schulabschluss und mit sehr geringen Deutschkenntnissen mit 2 Kindern, die von Ihnen in die gleiche Richtung erzogen werden. Die Elternteile: bis zum Alter von 85 Jahren - 60 Jahre x 12.000€ pro Jahr = 720.000 € Die 2 Kinder: bis zum 20. Lebensjahr - 2 x 300 x 12 x 20 Jahre = 144.000 € vom 20. Jahr bis zum 90. Jahr – 70 x 1000 x 12 = 840.000 € Gesamtkosten: 1.704.000 € Und diese Entscheidung dürfen diese Eltern heute treffen, ohne dass wir etwas dagegen tun können ? Das kann doch nicht sein ! Nun nehmen Sie einmal eine Hochrechnung der, gegenüber Deutschen überdurchschnittlichen Anzahl, bei den türkischstämmigen Mitbürgern. Meine Hochrechnungen ergeben ca. 200 Mrd.
WIR holen uns erst unsere 200 Milliarden wieder, ist ja schließlich UNSERE Kohle. Und danach schicken WIR das Pack wieder nach Hause. Oder dahin, was WIR für deren Zuhause halten. Ist ja egal, Hauptsache, der deutsche Steuerzahler kann wieder ruhig schlafen...

Römer48, Sie verdienen für Ihren Beitrag nichts anderes als Abscheu. Ich lass mich lieber von nicht-integrationswilligen Migrantenkids beklauen und beleidigen als mich mit solchen Typen wie Ihnen auch nur an einen Tisch zu setzen.

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NaDenn 06.09.2010, 13:14
111. Nazikeule und Wahrheitsgehalt

[QUOTE=Flightkit;6179003] "Debatten bei uns verlaufen zudem über den Filter einer von Marcuse geprägten Maxime der "Repressiven Toleranz". Diese besagt, daß man als Linker jeden Andersdenkenden auch durch Verleumdung und Diffamierung bekämpfen darf. Die ganzen Keulen, wie Nazi, Rassismus-Keule etc rühren daher....[/QUOTE

Ja. Markuse/1965:

Ein ... Linker jeden Andersdenkenden, auch durch Verleumdung und Diffamierung bekämpfen darf.

Wundert Euch also nicht, wenn Sie so selbstgewiß sitzsprechen und die Roth sich gelegentlich bei einem todernsten Thema vor Lachen prustend auf die Schenkel haut. (ZDF, Sonntag)

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Physicker 06.09.2010, 13:14
112. Diskursfeigling

Zitat von Artikel
Fast schlimmer sind all jene, die viel reden und nichts sagen, all die politischen Opportunisten und Diskursfeiglinge, die immer erst dann "über die Sache" sprechen wollen, wenn sich der Pulverdampf verzogen hat.
Was passiert, wenn man sich mit der falschen Meinung in unserem Land äußert, zeigt der Fall Sarrazin. Man verliert seinen Arbeitsplatz und wird aus seinem sozialen Netz verstoßen.

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quone 06.09.2010, 13:15
113. .

Zitat von 445
Jaja. Alle lügen und betrügen nur der Thilo nicht. Sind Sie schon mal auf die Idee gekommen, dass die alle gar nicht so unrecht haben und der Thilo ein bißchen lügt und betrügt? Auf den einfachsten Schluss kommen Sie nicht.
Nein darauf kommen nur selbsternannte kritische Geister wie Sie, die immer schön nachplappern was die Regierenden und die Medien sagen und sich bedingungslos in die Einheitsfront einreihen....

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Oskar ist der Beste 06.09.2010, 13:15
114. Integration, das ich nicht lache.

Zitat von sysop
Tagelang überschlug sich die politische Elite in ihrer Empörung über Thilo Sarrazin - und jetzt? Bei "Anne Will" flaute der Proteststurm über den Polit-Provokateur merklich ab. Und plötzlich kann sie losgehen, die ernsthafte Integrationsdebatte.
ach gott ja, es war ja zu erwarten, dass infolge der Weltwirtschaftskrise (in der wir uns ja immer noch befinden) irgendwann die nationale Karte gespielt wird, weil die Bevoelkerung sich eben lieber auf kopftuchtragende Dorfbewohner aus Anatolien stuerzt als sich lieber einmal zu fragen, warum eigentlich der Lebensstandard und die soziale Sicherung immer schlechter wird.

Und dann die ganzen unsinnigen "Denkansaetze" als da waeren:
Integration:
Einfach laecherlich, dass ausgerechnet Europaer, die ja selber vielfach ausgewandert sind und sich nie irgendwo integriert haeben, nun ausgerechnet fordern, dass sich Einwanderer nach Westeuropa integrieren.
Und in was sollen sich die Einwanderer eigentlich integrieren?
SPRACHE?!: wenn ich als Einwanderer mich ausschliesslich in meinem eigentlich ethnischen Bereich bewege
(was in der Regel auch nicht die Folge einer eigenen freien Willensentscheidung ist), dann spreche ich halt meine Sprache; Ich lebe als Deutscher seit 10 Jahren in London und ich spreche mit Deutschen hier natuerlich ausschliesslich deutsch.
SOZIALISATION?!: Ach bitte, welchen Mehrwert hat es eigentlich fuer eine anatolische Grossfamilie, wenn sie sich dem westeuropaeischen Vereinzelungs- und Vereinsamungscredo widmet.
Grossfamilien haben fuer Zuwanderer zudem eine sehr wichtige Funktion, die sie bestimmt nicht aufgeben, nur weil wir Deutsche das gern haetten und um eine Grossfamilie herstellen zu koennen, benoetigt man nun einmal viele Kinder!

Ja es ist wahr, nicht alles gefaellt, was z.T. insbs. junge maennliche Tuerken hier so veranstalten. Wenn man aber bedenkt, was wir Deutschen getan haben, um Einwanderen bessere berufliche Chancen zu geben, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn diese jungen Kerle so sind wie sie eben sind.

Es wird Zeit, dass jeder endlich begreift, dass es in einer globalisierten Welt, in man in weniger als 20 Std. an jedem Ort der Welt sein kann, sich Wanderungsbewegungen eh nicht aufhalten lassen und daher nationale Identitaeten mehr und mehr zurueckgedraengt werden.

Und wem das alles "nicht passt", der kann ja gern die Welt besser machen als sie ist.

Und was ich mir von Menschen aus anderen ethnischen Gruppen alles wuensche, kann ich dem Weihnachtsmann erzaehlen

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aviso 06.09.2010, 13:15
115. Integrationsdebatte

Dieser Politikergarnitur, angefangen beim Präsidenten, traue ich nicht mehr zu, dass sie das Problem unvoreingenommen und für die Bevölkerung vertrauensbildend angehen werden. Es wird wie immer durch alle Gremien zerredet, verwurstet, abgewiegelt, beschönigt, bagatellisiert und vor allem polemisiert werden.
Im Übrigen haben diese hochbezahlten und bestens informierten Herrschaften ja schon seit Jahren in wechselnden politischen Funktionen Gelegenheit gehabt, diesbezüglich etwas zu tun, etwa so entschlossen,wie sie die Hartz IV Gesetze durchgesetzt haben. Nene,da wird nichts von!

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Bhur Yham 06.09.2010, 13:15
116. Bei der hilft so gut wie nichts mehr

Zitat von OnkelBenz
...Noch schlimmer war nur die muti-kulti-Blasen absondernde Frau Göring Eckardt, bei der ich mich wirklich gefragt habe, von welchem Planeten sie eigentlich kommen mag, auch jetzt noch lediglich saudumme Phrasen herunterzulabern.
Diese Frau ist das Musterbeispiel der total weltfremden "Politikerin", die in einer abgeschotteten Parallelgesellschaft lebt. Wer in der DDR Theologie studierte, hat sich a priori in eine Randgruppe geflüchtet, und da ist sie bis heute geblieben. Als jemand, der Zeit seines Lebens noch nie richtig gearbeitet hat, fehlt ihr natürlich die Selbstreflexion, das zu erkennen. Deshalb sollte sie allmählich und mit sanftem Druck, z.B. durch den Wähler, in die Gesellschaft reintegriert werden.

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Akinatsu29 06.09.2010, 13:15
117. Viel gesagt

Über Herrn Sarrazin und alles drum herum wird viel gesagt, geschrieben und erzählt. Das Thema ist wichtig:

Fakt ist Ausländer sollten hier die Sprache lernen, in die Schule gehen und die Gesetze und zum großen Teil Geflogenheiten einhalten. "Also Ostern, Weihnachten Feiern müssen ja nun nicht alle, selbst Deutsche feiern nicht jedes Fest"

Die Debatte an sich, geht mir am Kern vorbei. Uns geht es allen schlechter, gefühlt und auch wirklich, und wir sind alle Gemeinsam in der Gesellschaft verlierer.

Das heisst Menschen verlieren ihre Arbeit, werden in der Arbeitslosigkeit brutal behandelt "egal wie lange man schon eingezahlt hat". Kennzahlen, Provit und Aktienkurse bestimmen den Markt.

Ein Manager heute hat durchschnittlich 300 mal mehr auf seinem Jährlichen Gehaltscheck als der Angestellte, noch vor 15 Jahren war es anders. Die gefühlte Gerechtigkeit ist nicht mehr vorhanden, die Leistungsbereitschaft die einem vorgegaukelt wird, gibt es nicht mehr. Die Verantwortungen haben sich umgewälzt, ein Manager wird abgefunden, ein Arbeitnehmer gekündigt oder gefeuert. Das sind zwei ganz präkere Lagen.

Die einzigen die uns allen eine Gerechtigkeit übermitteln können, sind unsere Politiker. Sie sind die einzigen die Gesetze erlassen können, damit zum Beispiel ein Manager nicht mehr als 100 mal soviel bekommt wie ein normal Angestellter.

Kommt nicht damit, dass diese Manager abhauen, nein das werden die nicht. Denn im Ausland werden die gar nicht so gesucht, die haben im Ausland selbst gute Manager. Da fällt einer oder mehr nicht auf.

Ausländer sind da das geringste übel, da könnte man viel mehr tun. Sprachenförderungen, Elternunterricht (sollten auch alle anderen erhalten, die kurz davor sind ihre Kinder umzubringen)

Die Unzufriedenheit wächst und wir leiden Alle. Nur die oberen nicht. Ein gut gelernter Studierter Mensch kann heute nicht mehr einfach so Millionär werden, wenn er nur befristete Arbeitsverträge, Zeitarbeitsverträge etc. erhält.

Ich bin nicht gegen den Mehrverdienst, weder bin ich neidisch, sondern realistisch, uns geht es allen schlecht. Man darf doch mal Fragen wie hoch der wirtschaftliche Schaden jährlich durch die Ausländer geschaffen worden sind, und wie hoch die Kosten durch die Finanzkrise binnen 10 Jahren unsere Staatskassen belasten. 500 Mrd. Euro werden hierfür kurz bereit gestellt, aber das Volk hat sehr wenig davon.

Unsere einzige Möglichkeit ist Briefe zu schreiben an Politiker, an die Medien an Fernsehanstalten, Zeitungen etc. Aber man sollte es sachlich ohne Emotionen tun. Dann wären die Probleme mit Ausländern ein klacks. Bin selbst deutscher mit ausländischen Wurzeln, und ich habe stark gelitten während der Arbeitslosigkeit und Hartz IV, trotz Betriebswirt Studium hatte ich keine Chance, als die Finanzkrise los ging.

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kdshp 06.09.2010, 13:16
119. aw

Zitat von Römer48
Was kostet die Deutsche Gesellschaft eine Familie mit Migrationshintergrund, die es ablehnt deutsch zu lernen ,zu sprechen und sich zu integrieren ? Nehmen wir 2 Elternteile mit ja 25 Jahren ohne Schulabschluss und mit sehr geringen Deutschkenntnissen mit 2 Kindern, die von Ihnen in die gleiche Richtung erzogen werden. Die Elternteile: bis zum Alter von 85 Jahren - 60 Jahre x 12.000€ pro Jahr = 720.000 € Die 2 Kinder: bis zum 20. Lebensjahr - 2 x 300 x 12 x 20 Jahre = 144.000 € vom 20. Jahr bis zum 90. Jahr – 70 x 1000 x 12 = 840.000 € Gesamtkosten: 1.704.000 € Und diese Entscheidung dürfen diese Eltern heute treffen, ohne dass wir etwas dagegen tun können ? Das kann doch nicht sein ! Nun nehmen Sie einmal eine Hochrechnung der, gegenüber Deutschen überdurchschnittlichen Anzahl, bei den türkischstämmigen Mitbürgern. Meine Hochrechnungen ergeben ca. 200 Mrd.
Hallo,

und das beste finde ich das man hier genau das gegeteil macht. Hier werden die hohen sozialausgaben beklagt und gekürzt also werden hier kollektiv wegen ein paar % die es ausnutzen alle H4 empfänger bestraft.

Viele sehen diese "gutmenschen" nur die eine (1) oder andere familie aber nicht das ganze. So können 10% die hier abkassieren schon in die mrd pro jahr gehen. Bei 50mrd/pa an H4 macht das schon 5mrd/pa aus und das ist noch niedrig gerechnet.

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