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Sat.1-Politshow "Eins gegen Eins": Stammeln im Spielhallenstudio

Mag ja eine tolle Idee sein, dass im Privatfernsehen mal eine politische Sendung läuft. Doch offenbar hat man sich bei Sat.1 gedacht, dass das Programm nur von Trotteln gesehen wird. So kommt es bei "Eins gegen Eins" zu Erstaunlichem: Man sehnt sich nach Frank Plasberg.

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Gani 22.03.2011, 09:49
1. Gruselig

Zum Glück habe ich diese Horrorsendung verpasst. War auch nicht schwer, denn Sat1 habe ich gar nic programmiert. Kommt ja eh nie was sinnvolles.

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perpetuummobile 22.03.2011, 09:50
2.

Habe die Sendung nicht gesehen. Aber war es tatsächlich so, dass das Publikum darüber ABSTIMMEN sollte, ob ABSTIMMUNGEN (Wahlen) Sinn ergeben? Wie heißt denn hier der verantwortliche Redakteur bzw. Unterhaltungsbeauftragte?

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axelkli 22.03.2011, 09:50
3. Käse

die Sendung war wirklich käse, da haben Sie recht. Interessant ist aber die Kritik bei WeltOnline, die ja bekanntermaßen zu Strunzers Arbeitgeber gehört; die fanden das ganz toll. "Es ging richtig zur Sache."

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hasimen 22.03.2011, 09:53
4. Zitat :

"Was erlauben Strunz ? Sendung wie Flasche leer !"

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brot&salz 22.03.2011, 09:59
5. die neue Talk-im-Turm auf Sat 1

putzig, putzig, wenn amn bedenkt, dass die erste Sendung eigentlich bereits zum Thema Sicherungsverwahrung mit ganz anderen Gästen aufgezeichnet war. Die sind nun offensichtlich umsonst gekommen für ein wenig Wahlkampfspektakel.

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spon-1277755831106 22.03.2011, 10:02
6. Danke

Danke Spiegel-Online. Auf meinem Laptop empfange ich über DBV-C ohnehin nur die öffentlich-rechtlichen Programme. Die privaten sind verschlüsselt und kosten zusätzliches Geld. Warum sollte ich das also bezahlen. Ein Leben ohne Pocher und Strunz ist ein gutes Leben. Mal sehen, ob jemand schreibt, der den Mist wirklich gesehen hat.

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wolfiliehr 22.03.2011, 10:06
7. Oh ja, Plasberg...

Zitat: "Und, die Hand möge abfallen, die folgendes tippt: Man sehnt sich nach Plasberg."

Das ist das beste, was seit langem bei Spiegel-Online zu lesen war. Ich habe herzlich gelacht - danke !

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echtzeit 22.03.2011, 10:10
8. Aus Sicht von SPON muss die Sendung ja Sch... sein!

Zitat von sysop
Mag ja eine tolle Idee sein, dass im Privatfernsehen mal eine politische Sendung läuft. Doch offenbar hat man sich bei Sat.1 gedacht, dass das Programm nur von Trotteln gesehen wird. So kommt es bei "Eins gegen Eins" zu Erstaunlichem: Man sehnt sich nach Frank Plasberg.
Ich habe mir die Sendung, die ja breit beworben wurde, angesehen und war positiv überrascht! Statt als Moderator ständig ein Co-Referat halten zu müssen, hat sich Herrn Strunz wohltuend zurückgenommen - das war ein Gewinn für die ganze Sendung. Illner, Will und Plasberg und die viel zu große Zahl an Diskussionsteilnehmer quatschen sich in den anderen Sendung ja ständig dazwischen, so dass sich der Erkenntnisgewinn beim interessierten Zuschauer in Grenzen hält.

Aus Sicht von SPON ist allerdings klar, dass die Sendung ja richtig sch... sein muss, wenn Bundesminister G.W. als Studiogast und Gabor Steingart (war der nicht auch mal beim Spiegel?) als Kontrahent präsentiert wird. Dann ist es auch fast egal, dass obwohl Sat.1 ja ein Privatsender ist, nicht ständig Werbeblöcke dazwischen geschaltet wurden, sondern nur kurz vor Ende.

An den einen oder anderen Stellen hat´s aber trotzdem gehakt bzw. sind Fragen offen:

1. Wenn man eine Frage stellt, dann doch bitte eine, wo man wirklich gegensätzlicher Meinung sein kann? So überraschte das verhältnis von 80:20 überhaupt nicht und war mit Sicherheit nicht Westerwelles Verdienst.

2. Wiese heißt die Sendung "eins gegen eins" wenn am Ende "zwei gegen zwei" auf dem Podium stehen? Die "Zweitbesetzung" hätte man sich sparen können.

3. Wieso kommt die Sendung so spät? Die nächste Sendung nehme ich mir mittels HDD-Recorder auf und schaue mir diese den Tag drauf an.

Unterm Strich hat mir die Sendung trotzdem gefallen und zeigt, wie man es auch machen kann. Danke Sat.1.!

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n+1 22.03.2011, 10:11
9. leider auch verpasst

Zitat von perpetuummobile
Habe die Sendung nicht gesehen. Aber war es tatsächlich so, dass das Publikum darüber ABSTIMMEN sollte, ob ABSTIMMUNGEN (Wahlen) Sinn ergeben? Wie heißt denn hier der verantwortliche Redakteur bzw. Unterhaltungsbeauftragte?
habe ich die Sendung, weil zeitgleich Big Brother lief und ich dort abstimmen mussten, ob Leopoldine den Container verlassen muss - und das war ja wohl wichtiger.

ABER:
"Es ist nämlich so, hat man sich offenbar bei Sat.1 gedacht: Wir machen ja hier Privatfernsehen. Und unser Privatfernsehen sehen sich nur Trottel an.... Diese Deppen haben wenig Ahnung, werfen alles in einen Topf, finden Politik doof, und sind, wenn überhaupt, nur einfachsten Argumenten zugänglich.
..., hat man Publikum ins Studio gesetzt, das mehrheitlich so aussieht, als habe es den Schulabschluss noch nicht ganz in der Tasche und müsste eigentlich längst im Bett sein."


Diesen Angriff auf die SPIEGEL-Leser weise ich mit Entschiedenheit zurück! Kuzmany, wenn ich Dich zu fassen kriege!

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