Forum: Kultur
Schufa: Selber dystopisch
DPA

Es ist in Deutschland immer noch kein Skandal, dass man mithilfe der Schufa gehindert wird, Zugang zu Wohnraum, Krediten oder Verträgen zu bekommen. Die wichtigste Tugend? Immer schön flüssig sein.

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flohzirkusdirektor 05.12.2018, 19:37
170. Sie vergessen nur eines:

Zitat von marcaurel1957
"[...] Der entscheidende Wettbewerbsvorteil der Schufa ist nicht das verwendete Verfahre, sondern die zugrunde liegenden Daten...niemand hat bessere Daten über die Kreditwürdigkeit der Bürger [...]"
Ihr Wettbewerbsvorteil der Schufa sind Daten, die keinen, ich nenne sie der Einfachheit einfach mal, "Zivilisten" etwas angeht!

So etwas gehört nur in die Hände von vereidigten Beamten, wie e.g. militärische Geheimnisse nur an Offiziere mit höherer Sicherheitsstufe.verraten werden.

Mir zumindest ist das Gefühl, dass irgendwelche Privatpersonen in ihren Computern höchstpersönliche Daten haben und mit denen tun oder oder nicht tun, ganz nach deren Gusto, nicht wirklich angenehm ...

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myonium 05.12.2018, 19:49
171.

Zitat von flohzirkusdirektor
Mir zumindest ist das Gefühl, dass irgendwelche Privatpersonen in ihren Computern höchstpersönliche Daten haben und mit denen tun oder oder nicht tun, ganz nach deren Gusto, nicht wirklich angenehm ...
Dann widersprechen Sie doch einfach (immer) der Übermittlung Ihrer Daten an die Schufa - Problem gelöst.

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johnnywaters 05.12.2018, 19:57
172. Die Schufa hat ein langsames Elefantengedächtnis

Die ersten KommentatorInnen, die sich hier in Kritik an der Autorin überschlagen, haben wohl selbst wenig Ahnung von den Eintragungen, die im Schufa Konto stehen. Sollte man jemals Kreditraten nicht bedienen können, vergißt die Schufa nichts, von wegen, dass nach 3 Jahren gelöscht wird. Das steht da solange bis man mit einem Anwalt droht. Die Schufa braucht ihre Intransparenz in Bezug auf die Daten der unfreiwilligen Kunden offenbar vor Niemandem zu rechtfertigen, sonst wäre da mehr "Zuch" dahinter.

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marcaurel1957 05.12.2018, 20:14
173.

Zitat von flohzirkusdirektor
Ihr Wettbewerbsvorteil der Schufa sind Daten, die keinen, ich nenne sie der Einfachheit einfach mal, "Zivilisten" etwas angeht! So etwas gehört nur in die Hände von vereidigten Beamten, wie e.g. militärische Geheimnisse nur an Offiziere mit höherer Sicherheitsstufe.verraten werden. Mir zumindest ist das Gefühl, dass irgendwelche Privatpersonen in ihren Computern höchstpersönliche Daten haben und mit denen tun oder oder nicht tun, ganz nach deren Gusto, nicht wirklich angenehm ...
Mein Vertrauen in Beamte ist eher begrenzt und staatliche Unternehmen tun sich selten durch Effzienz hervor.

Hinzu kommt, dass es mir lieber ist, wennein gut überwachtes privates Unternehmen die Daten hat, als der Staat.....

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robeuten 05.12.2018, 20:25
174. Thema verfehlt!

Wie fast immer, sauber am Thema vorbeigeschrieben!
Wer bei der Schufa ein schlechtes rating bekommt, ist deshalb nicht von der Gesellschaft ausgeschlossen; er genießt nur keinen Vertrauensvorschuß. Bin vor etlichen Jahren aus der CH nach Schland zurückgekehrt, und wollte einen deutschen handy-Vertrag abschließen. Dank "negativer" Auskunft (die hatten schlicht keine Daten aus den letzten 10 Jahren) mußte ich eine kleine Vorauszahlung leisten, und schon war der Vertrag wirksam. Und, ja, meistens hat es seinen Grund - ich möchte nicht für säumige Kunden mitbezahlen!!!

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cosmos 05.12.2018, 20:34
175. Weltfremd

Zitat von ernesto c
Manche AutorInnen, die sich als links fühlen, sind so erschreckend weltfremd, das es schmerzt. Einen Schufa-Eintrag erhält eine Person zum Beispiel dann, wenn sie insolvent gegangen ist. Die Schufa ist lediglich eine Auskunft, die Entscheidung, ob ein Kredit vergeben, eine Wohnung vermietet wird, fällt der Kreditgeber oder der Vermieter. Möchte denn die Autorin eine eigene Wohnung an jemanden vermieten oder einen Kredit an jemanden geben, der insolvent ist ? Es ist einfach nur linker Unsinn zu polemisieren über so etwas wie die Schufa, und kennzeichnend für die linke Weltfremdheit und für das seit einigen Jahren existierende linke geistige Vakuum.
Sie sind weltfremd und beschämend unsozial.
Natürlich müssen auch insolvente Bürger eine Wohnung mieten können und Telefon-Internet bekommen können.
Die Schufa erschwert vielen ohnehin schon benachteiligten Bürgern das Leben zusätzlich.
Ein Insolventer ist meistens auch betrogen worden und wegen Zahlungsausfälle insolvent geworden oder sonst unschuldig insolvent geworden.
Und es gibt nicht nur die Schufa, auch andere dubiose Auskunftsfirmen-Datenspeicher erschweren Bürgern das Leben, alles sehr dubios und halblegal.
Vermieter können und sollen sich mit Kautionen schützen. Und der Gesetzgeber muss Gesetze verabschieden, dass Mieter bei Mietrückständen schnell die Wohnung räumen müssen.
Die Schufa darf bei der Wohnungsvergabe absolut keine Rolle spielen.
Es ist ein Skandal, dass das immer mehr um sich greift und viele schon als normal ansehen.
Der Staat muss Bürger vor diesen Auskunfts-Firmen schützen.

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Andre V 05.12.2018, 20:42
176.

Ich bin völlig irritiert. Ich habe keinen Satz im gesamten Artikel gefunden, in dem steht, dass Männer schuld sind und Frauen die armen, unterdrückten Opfer. Wer sind Sie, und was haben Sie mit der echten Stocki gemacht?

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Groundspoiler 05.12.2018, 21:30
177.

Zitat von marcaurel1957
Erstens waren damals im Auskunftsbereich keine Pc vorhanden und zweitens ist die IBM 3090 kein Server.....
...natürlich nicht, die Information über den 3090-er habe ich Ihnen im Link geliefert, das ist eine Zentraleinheit mit peripheren Verabeitungsmaschinen, den sogenannten Bandlaufwerksschränken.
Wenn Sie schon Server mit "Mainframe" verwechseln: Wahrscheinlich wissen Sie noch nicht mal, was ein Server ist.

Zitat von
Wir haben übrigens auch nichts gekauft, sondern es wurde alles bei debis gehostet.....auf einer 3090. Diese Rechner wurden selten entsorgt, sondern von IBM hochgerüstet
Vergackeiern Sie mich nicht schon wieder. Ab 1989 war Schluß mit der ganzen Baureihe. Da wurde nichts mehr "hochgerüstet", das lohnte sich schon damals nicht mehr, weil sich die Dezentralisierung der Datenverarbeitung schon damals abzeichnete. Big Blue - so der Name für IBM - plante zwar eine 3090-J-Engine als Nachfolger zu produzieren, das Projekt wurde aber eingestellt.
Sie erzählen Märchen am laufenden Band.

Zu Ihrer angeblichen Zeit bei der Schufa gab es noch keine Personal-Computer - natürlich nicht. Da hat Commodore gerade seinen legendären C-64 auf den Markt gegeben.

Das Debis-Systemhaus wurde 2000 von der Telekom aufgekauft, da wurde auch nichts "gehostet" - diese Art der Datenfernverwaltung war damals noch in den Kinderschuhen.

Das, was Sie zur Datenverarbeitung bei Ihrem ehemaligen angeblichen Arbeitgeber abliefern, ist ziemlich erbärmlich und zeugt von absoluter Unkenntnis.

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marcaurel1957 05.12.2018, 21:50
178.

Zitat von Groundspoiler
...natürlich nicht, die Information über den 3090-er habe ich Ihnen im Link geliefert, das ist eine Zentraleinheit mit peripheren Verabeitungsmaschinen, den sogenannten Bandlaufwerksschränken. Wenn Sie schon Server mit "Mainframe" verwechseln: Wahrscheinlich wissen Sie noch nicht mal, was ein Server ist. Vergackeiern Sie mich nicht schon wieder. Ab 1989 war Schluß mit der ganzen Baureihe. Da wurde nichts mehr "hochgerüstet", das lohnte sich schon damals nicht mehr, weil sich die Dezentralisierung der Datenverarbeitung schon damals abzeichnete. Big Blue - so der Name für IBM - plante zwar eine 3090-J-Engine als Nachfolger zu produzieren, das Projekt wurde aber eingestellt. Sie erzählen Märchen am laufenden Band. Zu Ihrer angeblichen Zeit bei der Schufa gab es noch keine Personal-Computer - natürlich nicht. Da hat Commodore gerade seinen legendären C-64 auf den Markt gegeben. Das Debis-Systemhaus wurde 2000 von der Telekom aufgekauft, da wurde auch nichts "gehostet" - diese Art der Datenfernverwaltung war damals noch in den Kinderschuhen. Das, was Sie zur Datenverarbeitung bei Ihrem ehemaligen angeblichen Arbeitgeber abliefern, ist ziemlich erbärmlich und zeugt von absoluter Unkenntnis.
Wie ich sagte, ich war bis 1996 verantwortlich....zu dem damaligen Zeitpunkt würden um Auskunftsbereich nur Monitore eingesetzt.

Es ist Unsinn, dass die die damaligen Mainframes nur Bandlaufwerke hatten....IBM hatte ein breites Portfolio an Speicherplattten.

Sein Sie sicher, dass die Schufa Software damals bei debis gehostet wurde....was später warm entzieht sich meiner Kenntnis.

Ach ja. Ich war später bei verschiedenen Unternehmen als CIO tätig....da gab es auch später noch 3090 Mainframes...ich würde mich nicht wundern, wenn die direkten Nachfolger noch heute verwendet werden.

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Groundspoiler 06.12.2018, 00:18
179.

Zitat von marcaurel1957
Wie ich sagte, ich war bis 1996 verantwortlich....zu dem damaligen Zeitpunkt würden um Auskunftsbereich nur Monitore eingesetzt....
...niemals. Ihnen ist wahrscheinlich ein "Netzwerk" - auch kein Begriff. Macht nix:

Zitat von
Es ist Unsinn, dass die die damaligen Mainframes nur Bandlaufwerke hatten....IBM hatte ein breites Portfolio an Speicherplattten.
Sie haben weder den Begriff Mainframe - damit bezeichnet man die Zentraleinheit - noch verstanden, was mit Plattenstapelschränken bzw. Bandlaufschränken - als periphere "Datenzuliefereinheit" zum "Mainframe" gemeint ist.

Zitat von
Sein Sie sicher, dass die Schufa Software damals bei debis gehostet wurde..
Vergessen Sie's.

Zitat von
Ach ja. Ich war später bei verschiedenen Unternehmen als CIO tätig....da gab es auch später noch 3090 Mainframes.....
Bei einem so großen Mangel an Sachkunde kann ich mir nicht vorstellen, daß Sie bei verschiedenen Unternehmen - nennen Sie doch mal die, bei denen Sie angeblich - als Chief Information Officer tätig waren. Die Abkürzung haben sie ja offenbar erfolgreich ergoogelt.
Nachfolger? Ein Z-14 hat mit dem 3090-er soviel zu tun wie ein C-64 mit einem heutigen (z.B.) Lenovo-Desktop, falls Sie wissen, was das ist.

Lesen Sie das mal:

IBM kämpft um Zukunft des Großrechners in Zeiten der Cloud...Kein Wunder also, dass Big Blue bis heute unverdrossen große Summen in Mainframe-Technik investiert. Im Januar 2015 stellte IBM die Generation der z13-Großrechner vor, bereits im Juli 2017 folgte der z14. Beide zeichnen sich neben üblichen Leistungssteigerungen bei CPU, Datentransfer und Storage vor allem durch Verbesserungen bei Security und neue Funktionalitäten wie Container, Machine Learning und Cloud-Integration aus. z14 bieten Unternehmen mit dem Sub-Capacity Reporting Tool (SCRT) darüber hinaus neue Wege, um durch eine temporäre CPU-Nutzung weniger für Software-Lizenzen zu zahlen. Das dürfte zwar kaum viele neue Kunden anlocken, da die Anschaffung eines Großrechners unverändert viel Kapitaleinsatz erfordert, aber bestehende Kunden lassen sich so sicher leichter bei der Stange halten.

Auch die Schufa hat keine Lizenz zum Gelddrucken - trotz ihres zweifelhaften Geschäftsmodells, (Privat-)Kunden mit günstigen Einstiegsangeboten zu locken - und dann in übelster "Abonnementfallen-"Manier abzuzocken.
Der Laden setzt garantiert auf eine firmeninterne Cloud.

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