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Schwabinger Kunstfund: Gurlitt sieht sich zu Unrecht verfolgt
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Cornelius Gurlitt lebte jahrzehntelang mit mehr als tausend Kunstwerken zusammen. Nun hat er exklusiv mit dem SPIEGEL über seine Sicht der Dinge gesprochen. Das Vorgehen der Justiz gegen ihn und Ansprüche von Behörden und NS-Überlebenden kann er nicht nachvollziehen.

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iffel1 17.11.2013, 17:25
1. Naja, einzig die Erbschaftssteuer hat er damals hinterzogen !

Und die ist jetzt verjährt. An Gurlitts Stelle würde ich auf Herausgabe klagen, nur fraglich, wohin damit, ohne das da was wieder geklaut wird - diesmal nicht vom Staat ...

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uherm_ 17.11.2013, 17:34
2. Wenn es hieb- und stichfeste

Beweise gibt, dass Bilder enteignet wurden, dann müssen diese zurück gegeben werden.
Falls es genügt, vorsorglich die Stimme zu erheben, dann will ich das gerne auch tun.

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indisbelief 17.11.2013, 17:34
3. Gurlitt ist sich keiner Schuld bewusst...

Und da Staatsanwalt ihm offensichtlich auch nichts nachweisen kann sollte das Thema in einem Rechtsstaat erledigt sein, aber nein...

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huberwin 17.11.2013, 17:38
4. woher

Zitat von iffel1
Und die ist jetzt verjährt. An Gurlitts Stelle würde ich auf Herausgabe klagen, nur fraglich, wohin damit, ohne das da was wieder geklaut wird - diesmal nicht vom Staat ...

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schnuffschnuff 17.11.2013, 17:40
5. Welche Schuld?

Zitat von sysop
Tatsächlich aber geht es um viel mehr: um Schuld und Verantwortung. Hat Cornelius Gurlitt mit den Bildern des Vaters auch dessen Schuld geerbt? Wenn nicht: Muss er dann nicht immerhin die Verantwortung übernehmen für das fragwürdige Handeln des Vaters, das die Werke in die Hände der Familie Gurlitt spielte?
Der Autor bleibt die Antwort schuldig, welche Schuld Hildebrandt Gurlitt auf sich geladen hat.

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ellenbetti 17.11.2013, 17:41
6.

Herr Gurlitt, vermachen Sie einen großen Teil der Sammlung dem deutschen Staat mit Auflagen die Ihnen zusagen. Ihr Schatz ist einmalig und wäre ein Magnet. Vielleicht in Ihrem Geburtsort oder einem Ort an dem Sie glücklich waren bezw. sind. Machen Sie Sich mit einer Stiftung ( Museumsbau - GURLITT Museum ) unsterblich. Ihren Verwanten hätte es vielleicht gefallen. Und lassen Sie Sich nicht von unseren Deppen zu einem falschen Urteil verleiten. Sie beschenken Millionen Menschen. Zurren Sie über fähige Anwälte ein Vertragswerk das diese Stiftung nicht vergeht es Ihnen persönnlich gut geht. Ich wünsche Ihnen eine frohe Weihnacht und ein gutes neues Jahr 2014.

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count_zer0 17.11.2013, 17:41
7. Wiso...

...der gehaessige und selbstgefaellige Unterton der Medien inklusive dem Spiegel mit diessem Artikel?

Wenn der Mann recht hat, gehoeren die Bilder nunmal ihm, und er muss sie weder verschenken, herausgeben, an irgendwelche Vorbesitzer abgeben oder ausstellen. Er kann damit machen was er will. Wenn der Spiegel die Bilder in der Oeffentlichkeit sehen will, soll er doch Kaufangebote fuer Bilder an Herrn Gurlitt (oder wohl in den naechsten jahren dessen Erben) richten. Ich habe irgendwie das Gefuehl das sich hier die Journallie auf die ganz grosse Story stuerzen will, aber sie einfach nicht bekommt, und deshalb trotzig gegen den alten Mann wettert und ihn wie eine Art Idioten dastehen lassen will der nicht weiss was er macht. Einfach peinlich.

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m-hub 17.11.2013, 17:43
8.

Oh ja, enteignen wir den armen Kerl, das macht uns soviel besser wie die Nazis.
Die Schuldfrage ist blödsinnig in dem Kontext, das eigentliche Verbrechen wäre es doch gewesen zuzusehen wie die Bilder verbrannt werden. Wer die Bilder will soll sie ihm gefälligst abkaufen, die sind sein Eigentum und damit Basta!

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lordofaiur 17.11.2013, 17:45
9. Eigentumsrechte

Zitat von sysop
Cornelius Gurlitt lebte jahrzehntelang mit mehr als tausend Kunstwerken zusammen. Nun hat er exklusiv mit dem SPIEGEL über seine Sicht der Dinge gesprochen. Das Vorgehen der Justiz gegen ihn und Ansprüche von Behörden und NS-Überlebenden kann er nicht nachvollziehen.
Es ist ein Skandal wie mit diesem Mann umgenagen wird. Es ist und bleibt sein Eigentum! Ich hoffe ein guter Anwalt nimmt sich seiner an.

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