Forum: Kultur
Selbstverteidigung der Zivilisation: Und jetzt einmal schreien bitte
DPA

Was kann man tun in Zeiten, in denen Gebrüll Standard geworden ist? Endlich selber laut werden!

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Jimbofeider 1 11.03.2017, 15:47
1. Denken

Liebe Fr. Berg, eigendtlich haben Sie ja Recht, man möchte laut werden. Nur, das Problem ist wer auch laut wird, gar schreit kann nicht Denken. Fazit für mich, ich bleibe lieber leise. m.f.G. J.

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a-quadrat 11.03.2017, 16:00
2. Schön wäre es doch,

wenn den Schreiern einfach keiner mehr zuhört und sie sich nur noch untereinander anschreien. Toll.

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erzengel7 11.03.2017, 16:04
3. schweigen

die nächsten 30 jahre wird geschwiegen und zwar solaut das es jeder sehen kann

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keine-#-ahnung 11.03.2017, 16:08
4. Hmmh, im Januar ...

... wollten Sie doch noch leise werden? Was, nebenbei, bei mir dann ein anhaltendes Gefühl cerebraler Entspannung bewirkt hätte. Jetzt wollen Sie wieder brüllen ... eine gewisse Form der Bipolarität scheint da erkennbar.
Und mal im Ernst ... "die Leisen sollten wohl besser laut werden. Vereinfachen, wachsam sein, und humorvoll" - wo in aller Welt wollen die ideologisch Verblendeten den Humor hernehmen?
Datt würd wohl nüschd!

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senapis 11.03.2017, 16:08
5. trotz allem...

...ich schreie nicht. Ich habe gelernt, wer schreit, hat unrecht. Ruhig abwarten, bis die Puste ausgeht; dann kann man vielleicht Fragen stellen, eine Kommunikation beginnen. Das Denken herausfordern.

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conrath 11.03.2017, 16:21
6. Wer schreit hat Unrecht.

Es gibt effektive andere Strategien. Und die müssen wir lernen. Eine ist, durch ruhige, treffende und die Dummheit, Anmaßung oder Frechheit bloß stellende Antworten zu parieren. Weil einem meist die guten Antworten erst später einfallen, sollte man regelmäßig Szenarien im Kopf durchspielen und geeignete Standardantworten sammeln und auswendig lernen. Z.B. "Ich wäre jetzt mehr an Ihren konstruktiven Beiträgen interessiert. Was Sie bisher vorbrachten, war dürftig." Ist nicht beleidigend, herausfordernd aber nicht aggressiv. Damit gewinnt man wieder etwas Souveränität zurück. Und genau die brauchen wir jetzt.

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ray05 11.03.2017, 16:41
7.

Zitat von conrath
[...] Weil einem meist die guten Antworten erst später einfallen, sollte man regelmäßig Szenarien im Kopf durchspielen und geeignete Standardantworten sammeln und auswendig lernen. Z.B. "Ich wäre jetzt mehr an Ihren konstruktiven Beiträgen interessiert. Was Sie bisher vorbrachten, war dürftig." Ist nicht beleidigend, herausfordernd aber nicht aggressiv. [...]
Nun, auch die andere Seite lernt Standardantworten auswendig. Auf den von Ihnen vorgeschlagenen Satz kommt dann immer der Konter: Na und, mir doch egal, das ist meine Meinung und dazu stehe ich, verfl.... :)

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Jimbofeider 1 11.03.2017, 16:41
8. Zorn

Die Vernunft kann sich manchmal besser durchsetzen, wenn ihr der Zorn zur Seite steht! " Pabst Gegor vor eintausend Jahren" ! Tja, auch diese Sichtweise hat was für sich.

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studibaas 11.03.2017, 16:57
9. Es gibt nur eine...

Die noch mehr Blödsinn redet als Fleischi: Berg.
Die einzige Waffe gegen Lautstärke ist KEINE Lautstärke, sondern Ausdauer und Penetranz.
Wenn sie gegen einen Kickboxer gewinnen wollen dann lernen sie um Gottes willen kein Kickboxen, auch wenn uns Filme dies suggerieren, sondern Jiu Jutsu. Denn im Kickboxen ist ihnen ihr Gegner um Jahre im Training voraus.
Weg von der Metapher hin zu den Lauten: Lassen sie sich nicht aus der Ruhe bringen, fängt ihr Gegner an zu brüllen warten sie auf eine Pause. Antworten sie erst auf seine eingeworfene Fragen nach dem sie ihren argumentativen Teil zu Ende gebracht haben. Sagen sie ruhig auf den Einwand, dass man das Thema schon abgehakt hat das nur weil "sie mich niedergebrüllt haben ist das Thema nicht abgehakt, zumal ich erst noch meine Argumente vortragen werde." Wenn die Aussage kommt dass das Thema schon toddiskutiert wurde entgegnen sie, das "ihr lauter Monolog war keine Diskussion, und eine Diskussion haben sie mit ihrem niederbrüllen auch ersticken wollen, aber dass finktioniert bei mir nicht."
Aber seien sie auf der Hut, nach spätesten 15 min kommt die erste Androhung körperlicher Gewalt. Dagegen sollten sie gewappnet sein. Die aggressiven Menschen die auch Kampfsport machen betreiben meist Kickboxen, Karate oder Taekwondo. Ich empfehle sich mit Jiu Jutsu auf den Ernstfall vorzubereiten... .

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