Forum: Kultur
Sexismus-Debatte: Museum in Manchester hängt Gemälde ab
imago/ United Archives International

Eine Szene aus der griechischen Mythologie löst eine Zensur-Debatte aus: Die Manchester Art Gallery hat das Waterhouse-Gemälde "Hylas und die Nymphen" aus dem Jahr 1896 entfernt. Stattdessen gibt es Platz für Diskussionsbeiträge.

Seite 1 von 22
brical 01.02.2018, 17:55
1. Wieso,

die Frauen auf den Bild machen doch den Mann an. Das sollte Feministinnen doch gefallen.
Moderne Reklamebilder von fast entblösten Frauen finde ich viel schlimmer.

Beitrag melden
Kurt-C. Hose 01.02.2018, 17:55
2.

Bald sind wir wieder soweit, dann ziehen wir auch den antiken Statuen Klamotten an, weil deren Nacktheit ja sexistisch ist... Aber im Internet ist's völlig ok, wenn Siebenjährige jede abartigste Art von Sex sehen können.
Die Welt wird langsam bekloppt.

Beitrag melden
Ambrosicus 01.02.2018, 17:56
3.

Freedom disappears bit by bit. But one day freedom is lost.

Beitrag melden
von_oz 01.02.2018, 17:59
4.

Sieht tatsächlich aus, als würde er gegen seinen Willen angegrapscht.

Beitrag melden
Newspeak 01.02.2018, 18:01
5. ...

Was ist das fuer eine dumme Welt, in der wir leben?

Wenn man Dinge nicht mehr in ihrem geschichtlichen Kontext belassen kann, und akzeptieren kann, dass es nicht nur zu unterschiedlichen Zeiten andere Weltanschauungen gegeben hat, durchaus sehr viele, die man heute nicht mehr teilen will, sondern, dass es durchaus auch heute noch unterschiedliche Weltanschauungen gibt. Laut dem Feminismus-Faschismus darf es aber nur EINE, sozusagen kanonische Sicht der Dinge geben, in der die Frau vom Mann unterdrueckt wird. Seltsamerweise damit das sexistische Klischee befoerdern, dass die Frau schwaecher als der Mann ist. Denn ansonsten koennte der sie ja nicht erfolgreich unterdruecken.

Wenn Leute anfangen, Kunstwerke zu zensieren, dann werden morgen Menschen gemassregelt. Das war schon immer so. Irgendwann wird die erste Feministin fordern, diese Kunstwerke nicht nur abzuhaengen, sondern zui zerstoeren, denn nur so kann ja garantiert werden, dass die falsche Botschaft nicht weiter in die Zukunft tradiert wird. Wenn man anfaengt, Kunstwerke zu zerstoeren, dann ist der Zustand des Faschismus auch erreicht.

In Wirklichkeit geht es nicht um Gleichberechtigung. Es geht darum, dass einige Frauen bestimmen wollen, was alle zu denken haben.

Beitrag melden
gesell7890 01.02.2018, 18:02
6. Hä

"Kuratorin Clare Gannaway von der Manchester Art Gallery will eigenen Aussagen zufolge damit eine Debatte auslösen, wie solche Bilder in der heutigen Zeit gezeigt werden sollten." - Die Dame sollte die längste Zeit diesen Job ausgeübt haben, wenn sie nicht mal weiß, wie man Gemälde zeigt. Richtigrum aufhängen, fertig. Und Ideologieschisser auf die Toilette schicken.

Beitrag melden
Seneca 01.02.2018, 18:04
7. Also echt jetzt?

Bei jedem Film- oder sonstwasfestspiel gibt es mehr tiefe Dekolletés zu sehen als an irgendeinem anderen Ort auf dieser Welt. Diese Heuchlerei ist langsam nicht mehr lustig. Aber falls das Ziel das absolute Chaos sein soll, habt ihr ja alles richtig gemacht.

Beitrag melden
mwroer 01.02.2018, 18:06
8.

"Kuratorin Clare Gannaway von der Manchester Art Gallery will eigenen Aussagen zufolge damit eine Debatte auslösen, wie solche Bilder in der heutigen Zeit gezeigt werden sollten. "

An der Wand hängend, im Rahmen und ohne weiteren Kommentar am besten.

Ach was sage ich ... am besten wir verbrennen alle Kunst. Zuviel Raum für Missverständnisse und Interpretation.

Beitrag melden
turnus 01.02.2018, 18:09
9. Als nächstes wegzensiert werden...

...muss jetzt: Goethe, "Faust". Dieses antiquierte Frauenbild um Gretchen geht ja gar nicht! Überhaupt darf ab jetzt nur noche das Parteiprogramm von den Grünen gelesen werden.

Beitrag melden
Seite 1 von 22
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!