Forum: Kultur
Sexualisierte Gewalt: Des Rudels Kern

Die rassistische Hysterie nach den Übergriffen in verschiedenen deutschen Städten schadet den Opfern, weil sie eine wirkliche Debatte über sexualisierte Gewalt verhindert.

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heinrich.ma 07.01.2016, 18:11
250.

Mir ist nicht bekannt, dass sich in der Nachkriegszeit 1.000 deutsche, schwedische, polnische, bulgarische, vietnamesische oder meinetwegen australische Männer im Zentrum einer beliebigen deutschen Großstadt versammelt hätten, um zeitgleich hunderte Frauen zu vergewaltigen, auszurauben sowie sexuell zu missbrauchen und zu erniedrigen. Nicht die Männer als solche sind das Problem, werte Autorin, sondern Männer aus bestimmten Milieus. Das hat partiell auch etwas mit dem Islam zu tun, bzw. wie dieser in bestimmten Ländern ausgelegt wird, noch mehr aber mit der nach archaischen Mustern erfolgten Sozialisation innerhalb der besagten Milieus (die größtenteils ja muslimischen Iraner gehören beispielsweise weltweit mit zu den begehrtesten Einwanderern, weil sie meistens hoch qualifiziert sind und sich daher auch sehr gut integrieren können).

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schwaebischehausfrau 07.01.2016, 18:11
251. Linke Realitätsverweigerung...

"Es kann nicht sein, was nicht sein darf" für viele linke Feministinnen und so schnell lassen sie sich ihr ideologisch-naives Weltbild nicht kaputt machen. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass es eine ähnliche Dimension von Massen-Gewalt jemals gegeben hätte, bei einem "gottverdammten Oktoberfest", Karneval oder einer WM-Fanmeile. Auch dort und an jedem Fussball-Samstag kommen tausende alkoholisierte Proleten zusammen - trotzdem sind solche kollektive sexuelle Übergriffe undenkbar - weil es eben doch bei den meisten selbst bei 2 Promille eine Hemmschwelle gibt, die ganz offensichtlich etwas mit einem kulturellen Backround und dem anerzogenen Frauenbild des jeweiligen Kulturkreises zu tun hat. Wer angesichts der vorliegenden Polizeiberichte und Opfer-Aussagen das berechtige Entsetzen mit der üblichen "besorgte Bürger halt"-Masche lächerlich zu machen versucht, der sollte vielleicht mal mit ein paar Opfern dieser Vorfälle sprechen. Wie wär's damit: Einfach mal in "Bento" ein paar Oper zu Wort kommen lassen - aber das würde ja nun leider gar nicht in die ideologische Mission passen, die man sich selbst gegeben hat.

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phg2 07.01.2016, 18:11
252.

Die absolut überwiegende Mehrheit (ausländische Mitbürger und Flüchtlinge eingeschlossen!) hält die Vorfälle in Köln u.a. für absolut inakzeptabel und erwartet entsprechend akzeptable Konsequenzen.
Der Rechtsstaat hat schon bei der Täterermittlung grosse Schwierigkeiten, Gerichtsverfahren dürften kaum sonderlich erfolgreich sein. Und nun?
Einwanderungsländer wählen aus wen sie wollen und wen nicht, wen man straffällig wird bevor man den entsprechenden Pass hat war's das, Chance verspielt!
Die allermeisten Flüchtlinge und ausländischen Mitbürger hätten damit kein Problem.
Und klar sollte das Sexualstrarecht verschärft werden und wenn die Oktoberfestbetreiber das nicht in den Griff kriegen dann geht man und frau da nicht mehr hin.
Übrigens - rechtsrheinische Teile von Köln und einige Brücken sind schon lange zu Silvester NoGoAreas für Nicht-Bekloppte, aber selbst da ist sowas noch nie passiert, von Einzelfällen ev. abgesehen.

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xtdrive 07.01.2016, 18:12
253.

Wenn die "Täter" schon länger in Deutschland leben, dann wirft das fragen nach der Integrationsfähigkeit dieser Bevölkerungsgruppe auf.

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conte48 07.01.2016, 18:12
254.

Leider hat die Verfasserin nicht mitbekommen, dass es sich bei den Koelner Uebergriffen unabhaengig von der sexualisierten Gewalt um kriminelle Tatbestaende handelt, vor denen die Staatsgewalt kapituliert hat. Das ist das eigentliche Thema. Dramatisch genug.

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dieter-ploetze 07.01.2016, 18:12
255. das ist aber beschwichtigend

ein wenig zu beschwichtigend,woher die taeter kommen ist nun spaetestens nach dem letzten polizeibericht klar, viele syrische fluechtlinge,lt.papieren.es wurden eben doch etliche kontrolliert und festgenommen.
dazu sprach selbst der sonst alles beschwichtigende justizminister von einer voellig neuen dimension der gewalt.das nun zu vergleichen mit dem alltaeglichen sexismus a la bruederle ist ueberhaupt nicht angebracht.

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wi_hartmann@t-online.de 07.01.2016, 18:12
256. Pressezensur

Wie peinlich, daß in unseren Medien zugegeben werden
muß, daß von den eingereisten "Gästen" Gewalt aus-
geübt wird. In deren Ländern zählen Frauen allemal
Frauen zu Geschöpfen die den Herren zu dienen haben und teils auch noch wie Ware gehandelt werden.
Daß sie auch noch von den "Gastgebern" alimentiert werden, scheint für diese Personen ohne Bedeutung.
Auch unsere Bundeskanzlerin wird bald zugegen müssen,
"wir schaffen das nicht".
Unsere Gutmenschen sind in dieser Frage bereits auf
Tauchstation.

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shran 07.01.2016, 18:13
257.

Manche Leute sollten mal aufhören Andere immer sofort kategorisch von Diskussionen auszuschließen und/oder ihnen Unredlichkeit vorwerfen, nur weil sie aus einer anderen ideologischen Richtung kommen.
Denn wer nicht mehr normal miteinander reden kann "schießt" irgendwann aufeinander.
Zudem werden mir in letzter Zeit Worte wie Hetzer und Rassisten deutlich zu inflationär gebraucht.
BTW: Hetzer gibt es im linken Lager übrigens auch enorm viele. Muss man sich ja nur mal z.B. auf Twitter umschauen. Nur eben bei anderen Themen.

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Palmstroem 07.01.2016, 18:13
258. Relativierungen sind falsch

Relativierungen helfen nicht weiter, noch dazu, wenn sie falsch sind. Beim Oktoberfest gab es in vierzehn Tagen und bei 6 Millionen Besuchern 20 Anzeigen wegen einschlägiger Straftaten (2014: 11 Anzeigen / 2013: 16 Anzeigen). Neben einer versuchten Vergewaltigung wurden Delikte wie Missbrauch von Widerstandsunfähigen, sexuelle Nötigung, exhibitionistische Handlungen und Beleidigung auf sexueller Basis aufgenommen.
Nein, es ist nun mal Fakt, dass Frauenrechte in vielen Ländern (nicht nur Arabien oder Nordafrika) einen anderen Stellenwert haben als bei uns. Das zu ändern ist eine der großen Aufgaben für eine Integration.

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mathmag 07.01.2016, 18:13
259. Tatmotiv

Zitat von Seraphan
Ich finde, die Diskussion geht in die falsche Richtung. Das Tatmotiv in Köln war, meiner Meinung nach, nicht sexueller Natur, sondern die Demonstration von Überlegenheit.
Die Welt sieht das anders:
http://www.welt.de/politik/deutschland/article150735341/Die-meisten-waren-frisch-eingereiste-Asylbewerber.html

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